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Der Verein in den Medien ab 2015

8      Artikelauswahl 1999-2014 siehe HIER

8      Pressespiegel 2018

Artikelauswahl

Medien, die über uns berichtet haben (bitte zur Orientierung auf die Logos klicken):

(Presse in Burkina Faso)


Nepal


Nepal


Chile


Chile

 

Lesen Sie bitte die nachfolgenden Artikel:

2018

Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 28.04.2018
Hauptaufgabe ist die Förderung von Bildung und Ausbildung

Rhein-Neckar-Zeitung, Montag, 17.04.2018
Spende für Hilfe zur Selbsthilfe, Thoraxklinik sammelte

Rhein-Neckar-Zeitung, Montag, 26.03.2018
Die Hilfe kommt direkt an

Rhein-Neckar-Zeitung, Montag, 26.02.2018
3300 Euro für Hilfe zur Selbsthilfe

 

2017

Rhein-Neckar-Zeitung, Donnerstag, 20.04.2017
In 18 Jahren flossen 1,4 Millionen Euro in 25 Länder

Rhein-Neckar-Zeitung, Freitag, 17.03.2017
Handgemachte Rockmusik mit Erlebnischarakter

 

2016

Rhein-Neckar-Zeitung, Freitag, 29.04.2016
Denn "Mundart hilft beim Menschsein"

Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 16.04.2016
Mundart-Gala für Nepals Kinder

Rhein-Neckar-Zeitung, Mittwoch, 13.04.2016
Nach dem Erdbeben stand Nepal im Fokus

 

2015

Rhein-Neckar-Zeitung, Dienstag, 07.07.2015.2015
Die Stadt Walldorf hilft in Nepal

Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 30.04.2015
Verein Hilfe zur Selbsthilfe bittet um Spenden für Nepal

Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 22.04.2015
Die "Hilfe zur Selbsthilfe" trägt Früchte

Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 27.03.2015
500 Euro für Schule in Chile

 

 


Chile

Lesen Sie bitte die nachfolgenden Artikel:

2016

Las Noticias, Donnerstag, 28.01.2016
Besuch aus Deutschland an der Escuela Especial Las Lilas

 

Lesen Sie bitte die nachfolgenden Artikel:

2018

Gemeinderundschau Mühlhausen, Freitag, 04. Mai 2018
Hilfe zur Selbsthilfe - Vortrag von Frau Rita Stern

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Lesen Sie bitte die nachfolgenden Artikel:

2018

Walldorfer Rundschau, Samstag, 23. Juni 2018
Gelungene Sanierung der Grundschule in Wartema in Togo

Walldorfer Rundschau, Samstag, 03. März 2018
Das neue Jahr beginnt mit einer Superspende

Walldorfer Rundschau, Samstag, 03. Februar 2018
Die 20.000-Besucher-Marke geknackt

Walldorfer Rundschau, Samstag, 27.Januar 2018
Unser neues Projekt in Togo

 

2017

Walldorfer Rundschau, Samstag, 23. Dezember 2017
Tannenbaumaktion zugunsten eine neuen Projektes in Peru

Walldorfer Rundschau, Samstag, 09. Dezember  2017
Bewährte Helfer in Rumänien bauen ein neues Projekt auf

Walldorfer Rundschau, Samstag, 17. Juni  2017
Eine Stadt im Ausnahmezustand

Walldorfer Rundschau, Samstag, 03. Juni  2017
Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.  Hilfe in Südbrasilien_2

Walldorfer Rundschau, Samstag, 27. Mai  2017
Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.  Hilfe in Südbrasilien_1

Walldorfer Rundschau, Samstag, 20. Mai  2017
Agricola Santa Cruz - Anbauprojekt für organisches Gemüse

Walldorfer Rundschau, Samstag, 13. Mai  2017
„Escuela Especial Las Lilas" in Traiguen

Walldorfer Rundschau, Samstag, 29. April  2017
Puente Esperanza, eine Initiative aus St. Leon-Rot

Walldorfer Rundschau, Samstag, 22. April 2017
Jahreshauptversammlung 2017

Walldorfer Rundschau, Samstag, 18. März 2017
Viele Hundert Tannenbäume helfen Kindern in Namibia

Walldorfer Rundschau, Samstag, 11. März 2017
Rockmusik für einen guten zweck

2016

Walldorfer Rundschau, Samstag, 08.Oktober 2016
Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Walldorfer Rundschau, Samstag, 01.Oktober 2016
Wie Kunst und Kochen beflügeln

Walldorfer Rundschau, Samstag, 13.August 2016
Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Walldorfer Rundschau, Samstag, 23. Juli 2016
Betten für Nicaragua

Walldorfer Rundschau, Samstag, 11.Juni 2016
Erdbeben in Nepal - Schulsanierung mit Walldorfer Hilfe

Walldorfer Rundschau, Samstag, 04.Juni 2016
Mikrokredite für bedürftige Newa-Frauen in Nepal

Walldorfer Rundschau, Samstag, 07.Mai 2016
Bericht von der Jahreshauptversammlung

Walldorfer Rundschau, Samstag, 13.02.2016
Ev. Gemeinde-Jugend Walldorf spendet Erlös der Tannenbaumaktion

 

2015

Walldorfer Rundschau, Samstag, 07.11.2015
Besuch aus Deutschland in "unserem" Kinderheim in Windhoekl

Walldorfer Rundschau, Donnerstag, 15.10.2015
Bau einer Behindertenwerkstatt in Chile

Walldorfer Rundschau, Samstag, 11.07.2015
Walldorf hilft Nepal

Walldorfer Rundschau, Samstag, 04.07.2015
Ein Dankesbrief aus Rumänien

Walldorfer Rundschau, Samstag, 09.05.2015
Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt seit 12 Jahren Projekte in Nepal

Walldorfer Rundschau, Samstag, 28.03.2015
Großzügige Spende des Vereins der "Freunde und Förderer . . ."

 

Lesen Sie bitte die nachfolgenden Artikel:

2015

Darmstädter Echo, Samstag, 23.05.2015
Nach dem beben ist Hilfe noch wichtiger

 

 
 

Der Verein in den Medien 2018

     
     

Walldorfer Rundschau, Samstag, 23.06.2018

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Gelungene Sanierung der Grundschule in
Wartema in Togo

Feierliche Einweihung der Grundschule

In den letzten Osterferien bot der Verein Ossara e.V. dank eines Zuschusses der NUE-Stiftung seinen aktiven Mitgliedern die Möglichkeit einer Bildungs- und Inspektionsreise durch Togo an. Ziel war es, sich einen Eindruck von den Strukturen im Land zu machen, den Stand aktueller Projekte zu begutachten und zukünftige Projekte zu eruieren. Diese Möglichkeit nahmen wir an und reisten in zwei abenteuerlichen Wochen durch das faszinierende Togo. Wir hatten unter anderem die Möglichkeit, uns einen Eindruck über die laufenden Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Wartema zu verschaffen und uns mit verschiedenen Akteuren vor Ort auszutauschen. Die Sanierung wurde auch durch den Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V. ermöglicht.

Die Dorfgemeinde empfing uns in Wartema am 29. März sehr herzlich und wir waren beeindruckt von der Schnelligkeit und          Qualität der Bauarbeiten. Bereits am 3. Mai 2018 fand die Schlüsselübergabe und offizielle Einweihung der Schule statt. Dabei repräsentierte der Projektleiter Herr Amana den Verein Ossara e.V. und der höchste Regierungsvertreter der Region Kant, der Präfekt, zerschnitt feierlich das Band.

 

Neue Sanitäranlagen mit Hilfe unseres Vereins           Fotos: J.M.

Ein Mangobaum wurde zu Ehren der neu eröffneten Schule gepflanzt. Im Schulgebäude stehen den Kindern nun drei frisch sanierte, neu überdachte Räume zur Verfügung, so dass auch bei Regen wieder Unterricht stattfinden kann. Außerdem gibt es jetzt eine Sanitäranlage mit vier Toiletten für die Kinder, vorher befanden sich dort keine. Der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V. hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, auch die Finanzierung des Mobiliars der Grundschulräume und des Vorschulraums zu unterstützen. Wir freuen uns sehr über die Entwicklung der Schule und sind dankbar für jeden Beitrag zugunsten der Schulkinder und mittellosen Eltern in Togo.

 

Jasmin Meshkati, Projektbetreuerin Togo

Unser Spendenkonto: Volksbank Kraichgau

IBAN DE56672922000018013800, BIC GENODE61WIE

Bitte Adresse für Spendenbescheinigung angeben.

 

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Gemeinderundschau Mühlhausen, Freitag, 04.05.2018

Hilfe zur Selbsthilfe
Vortrag von Frau Rita Stern
 

 

Am vergangenen Freitag stellte sich der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" in der Bernhardushalle vor.

Paul Hotz vom Leitungsteam begrüßt Referentin Rita Stern

 

Vorstand Paul Hotz begrüßte Frau Rita Stern aus Walldorf und hieß sie in den Reihen der Kolpinger willkommen. Die Referentin ging zunächst auf die Gründung und die Ziele ihres Vereins ein. Hilfe zur Selbsthilfe wurde im März 1999 gegründet und hatte Ende 2017 211 Mitglieder. Der Verein unterstützt gezielt Familien und Kinder in Not leidenden Ländern der Erde.

Die Besucher lauschen dem Vortrag von Frau Stern.

 

Der Verein fördert zurzeit weltweit zehn Projekte, vor allen in Afrika und Lateinamerika. Frau Stern betreut ein Projekt in Piura im Norden Perus. Hilfe zur Selbsthilfe arbeitet dort eng mit der Organisation CANAT zusammen. CANAT kümmert sich vor allem um Kinder und Jugendliche aus armen und sozial schwierigen Familienverhältnissen und führt sie durch Schulbildung an ein legales Arbeitsleben heran.

 

Die Kinder werden in sogenannten Ludotecas betreut. In diesen können die Kinder auch im Haus spielen oder ihre Hausaufgaben machen. Viele Kinder erleben so zum allerersten Mal in ihrem Leben Zuwendung und Wertschätzung.

Obwohl in Peru Schulpflicht besteht, müssen die Kinder oft arbeiten. Sie arbeiten teils auf den Märkten oder sammeln Müll. Frau Stern betonte, dass bei allen Projekten ein enger Kontakt mit der Betreuung vor Ort unumgänglich ist. Frau Gabriela Rentaria, die Leiterin von CANAT, ist Projektbetreuerin vor Ort.

Sie und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen die Kinder bei der Arbeit an und stellen den Kontakt mit den Eltern her. Ihr Ziel ist, die Eltern davon zu überzeugen, dass ihre Kinder mit einer qualifizierten Schulbildung bessere Berufschancen haben. Nach Abschluss der Schulausbildung können die Jugendlichen sich zum Friseur, Schneider oder Koch ausbilden lassen.

Frau Stern wies schließlich mit bewegten Worten darauf hin, dass der Verein zahlreiche Dankesbriefe aus Piura erhalten habe. Aus diesen ginge deutlich hervor, dass die finanziellen Mittel dort angekommen seien, wo sie dringend benötigt wurden.

Vorstand Rudi Becker bedankte sich bei Frau Stern für ihren informativen und gelungenen Vortrag.

Ein Blick auf und in die Unterkunft

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 28.04.2018

Hauptaufgabe ist die Förderung
von Bildung und Ausbildung
Mitgliederversammlung des Walldorfer Vereins
„Hilfe zur Selbsthilfe“
In 18 Jahren wurden 1,6 Millionen Euro investiert

 Walldorf.  (aot) In Burkina Faso bestimmt der Mann in jeder Hinsicht über das Leben seiner Frau, und wenn er sie verlässt, bleibt ihr die alleinige Verantwortung für die Kinder. Damit nicht genug, wird sie auch noch zur Außenseiterin in der Dorfgemeinschaft, ohne Möglichkeit, zu den Eltern zurückzukehren. Die Vorstellung, minderwertig zu sein, sei tief in den Köpfen afrikanischer Frauen verankert, berichtete Sigrid Tuengerthal auf der Mitgliederversammlung des Walldorfer Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“. Zwangsheirat, Mädchenraub, Kinderhandel und Genitalverstümmelung finde man auf dem Land immer noch. Bildung sei der einzige Weg, aus dieser Zwangslage herauszukommen. Der Schulbesuch sei zwar seit einigen Jahren kostenlos, Mädchen werde er aber oft verwehrt, weil man sie brauche, um zum Beispiel das Wasser aus den weit entlegenen Wasserstellen zu holen. Darüber hinaus gebe es viele Männer, die Mädchen mit Schulbildung nicht zur Ehefrau wollten.

In kleinen Schritten Veränderungen zu bewirken, ist das Ziel des Vereins, der schon seit 18 Jahren verschiedene Projekte in dem Land betreibt. Über Patenschaften wird Mädchen der Schulbesuch ermöglicht, der Aufbau einer ambulanten Krankenversorgung unterstützt und Aufklärung über Sauberkeit und Hygiene vermittelt. Seit einigen Jahren werden auch Mikrokredite an Frauen auf dem Land vergeben, um ihnen Verdienstmöglichkeiten zu eröffnen, auf die die Männer keinen Zugriff haben. Sie können damit ein kleines Geschäft aufbauen oder Vieh züchten. Nach den Beobachtungen von Sigrid Tuengerthal stärkt dies die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der Frauen, deshalb tritt sie für eine Ausweiterung des Förderprogramms ein.

Frauen aus Burkina Faso, die dank des Walldorfer Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“ Mikro-Kredite erhalten, die ihnen Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Foto: privat

 

Der Verein mit seinen 214 Mitgliedern hat im Jahr 2017 über 100 000 Euro für Projekte in zehn Ländern ausgegeben, immer mit dem Ziel, Eigeninitiativen vor Ort anzukurbeln, die irgendwann in die Selbstständigkeit entlassen werden können. Seit der Vereinsgründung habe man 1,6 Millionen Euro in 27 Ländern investiert, berichtete die Vorsitzende Barbara Diehm.

2017 wurde im Norden Togos zusammen mit einem Partnerverein und den Dorfbewohnern eine Grundschule renoviert. In Rumänien wurde ein Haus gekauft, das Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle bietet, in der sie neben einer warmen Mahlzeit Zuwendung und Hilfe bei den Hausaufgaben und der Berufsvorbereitung erhalten. In Nicaragua fördert man behinderte Kinder, die oft ein erbarmungswürdiges Dasein fristen. Im vergangenen Jahr wurden Eltern, die ihre Kinder regelmäßig zur Therapie bringen, angeleitet, für diese ein Bett zu bauen. Neben dem Material gibt der Verein auch Geld für den Transport aus und für ein Motorrad, das den Mitarbeitern ermöglicht, in abgelegene Gebiete zu kommen.

In Nepal wurde der Bau dreier neuer Räume in einem Therapie- und Tageszentrum für Kinder mit zerebraler Parese (Bewegungsstörungen aufgrund einer frühkindlichen Hirnschädigung) ermöglicht. In Guinea hat man Schulbücher für den ersten Jahrgang eines neu gebauten Gymnasiums angeschafft und in einer Behindertenschule in Chile den trostlosen Innenhof neu gestaltet. In Sao Lourenco do Sul in Brasilien zahlen Pateneltern im Jahr 150 Euro in einen Fonds, der 75 Kindern und ihren Familien das nackte Überleben ermöglicht. In Nepal wird ein Stipendienprogramm finanziert, das für Schulgeld, Schuluniformen und Bücher aufkommt sowie 75 Kinder bis zur Mittleren Reife und besonders begabte zusätzlich zwei weitere Jahre bis zur Berufsförderung oder Studienvorbereitung unterstützt.

Laut Barbara Diehm sieht die Vorstandschaft ihre Hauptaufgabe in der Förderung von Bildung und Ausbildung in den genannten Ländern. Nur so habe die junge Generation eine Chance, Arbeit zu finden und einmal ihre Familie ernähren zu können. Eine Herzensangelegenheit sei es ihnen auch, behinderten Kindern und ihren Eltern, die in den armen Ländern oft ausgegrenzt würden, zu helfen. Barbara Diehm dankte allen Spendern für ihr großes Vertrauen und versicherte, dass mit diesen Geldern sehr verantwortungsvoll umgegangen werde. Der anwesenden Walldorfer Bürgermeisterin Christiane Staab dankte sie für die jährliche großzügige Unterstützung durch die Stadt, die von Anfang an 15 000 Euro betragen habe.

Bei den Vorstandswahlen wurden Barbara Diehm als erste und Christina Hümmler als zweite Vorsitzende sowie Kassenwart Boris Maier in ihren Ämtern bestätigt. Nach 18 Jahren gab Sigrid Tuengerthal das Amt als Schriftführerin an Andrea Erny ab.

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Rhein-Neckar-Zeitung, Montag, 17.04.2018

Spende für Hilfe zur Selbsthilfe
Thoraxklinik sammelte

Rohrbach. (jola) Die Mitarbeiter der Thoraxklinik sammeln jedes Jahr für einen guten Zweck. Insgesamt 1000 Euro gehen nun an Sigrid Tuengerthal, die Mitbegründerin des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf". Der Verein unterstützt verschiedene Projekte in Afrika. In Burkina Faso beispielsweise erhalten überwiegend Frauen Mikrokredite, um sich selbstständig zu machen. Zudem wird die medizinische Basisversorgung eines Dorfes aufgebaut.

Roland Fank, kaufmännischer Geschäftsführer der Thoraxklinik, freut sich darüber, das Engagement der Helfer in Burkina Faso stärken zu können.

 

„Die Lebensumstände dort können wir uns gar nicht vorstellen. Das ist ein beeindruckendes Projekt", so Frank. Schon seit 18 Jahren betreut der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" die Projekte der kleinen Nichtregierungsorganisation „Apersec" in Burkina Faso.

Mit der finanziellen Unterstützung des Vereins wurden bereits zwei Schulen gebaut, Mikrokredite vergeben und medizinisches Personal beschäftigt. Erst kürzlich baute „Apersec" eine kleine Station für ambulante Krankenpflege in einem Vorort der Hauptstadt Ouagadougou auf. Dort arbeiten einige Fachärzte, auch Entbindungen sind in der Ambulanz kein Problem. Immer wieder arbeiten auch deutsche Ärzte dort kostenlos.

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Rhein-Neckar-Zeitung, Montag, 26.03.2018

Die Hilfe kommt direkt an
„Chilenischer Abend" von Familie Walter aus St. Leon mit Fotopräsentation über ihre Projekte

St. Leon-Rot. (tore) Seit 2006 unterstützt Familie Walter aus St. Leon verschiedene Projekte in Chile, daher blickt ihre „Puente Esperanza" (Hoffnungsbrücke) nunmehr auf eine mehr als zehnjährige intensive und erfolgreiche Arbeit zurück. Zu einem „chilenischen Abend" im Feuerwehrhaus waren nun Freunde, Unterstützer und Interessierte eingeladen, um sich bei landestypischem Essen über die aktuellen Vorhaben zu informieren, unter ihnen auch St. Leon-Rots Bürgermeister Dr. Alexander Eger.

Über Jahrzehnte hinweg war die aus St. Leon stammende Ordensschwester Claudina (Johanna Zang) von den Heilig-Kreuz-Schwestern in einer Mission in Chile tätig, wo sie bestens vernetzt war und zahlreiche karitative Initiativen anstieß. Als sie 2006 im Alter von 97 Jahren verstarb, traten Verantwortliche des Ordens an ihre in St. Leon wohnhafte Nichte Doris Walter heran, mit der Bitte, die Arbeit in Chile weiter zu unterstützen. Heute haben sich daraus vielseitige Aktivitäten entwickelt: „Wir wollen Schwester Claudinas Lebenswerk fortführen," so Doris Walter. Die Unterstützung komme direkt in den Projekten an, versichert sie.

Regelmäßig besuchen Familie Walter oder ihre Unterstützer die Einrichtungen und organisieren selbst, was gerade gebraucht wird. Alle Spenden fließen direkt an die Hilfsbedürftigen: Patienten im Krankenhaus ebenso wie benachteiligte Mädchen im Kinderheim, Kinder mit Behinderungen in einer Förderschule oder Schüler an einer Landwirtschaftsschule. Die Projekte sind rund um Temuco angesiedelt, eine Provinzstadt zirka 600 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile, in der sich das Mutterhaus der Heilig-Kreuz-Schwestern befindet. Mit einer aufwendigen Fotopräsentation zeigte Tochter Ana-Sophie Walter, was sich gerade in den Projekten tut.

In Temuco selbst hat man an einer Landwirtschaftsschule ein Grundstück erschlossen, auf dem ein Gewächshaus gebaut worden ist. Die Schülerinnen pflanzen in Eigenregie heimische Gemüse und Kräuter an, an deren Vermarktung sie selbst beteiligt sind. Was mit sechs Schülern vor vier Jahren begann, wird nun mit 18 Teilnehmern fortgeführt. Die Fläche wurde aktuell erweitert, mit einem neuen Verarbeitungsraum in unmittelbarer Nähe möchte „Puente Esperanza" jetzt der Fortentwicklung finanziell unter die Arme greifen.

In Traiguén nahe Temuco kümmert sich die Initiative zum einen um ein Kinderheim. Dort leben Mädchen im Alter von zwei bis 18 Jahren, viele davon Waisen, einige aber auch vom Jugendamt aus schwierigen Familienverhältnissen herausgenommen. Die meisten sind indigener Herkunft, so genannte Mapuche. Unter anderem bereiten Kochkurse die - Mädchen auf ein eigenständiges Lebe vor.

Auch eine Schule für Kinder mit Behinderung, „Las Lilas" in Traiguén, wir. unterstützt. So wurde eine kleine Holzwerkstatt eingerichtet, die Schüler können ihre Arbeiten dann selbst verkaufen. Maßgeblich wird die Arbeit

 

des Malers und Kunsttherapeuten Andrés Ibáñez Suazo mitfinanziert, der seine Tätigkeit selbst in St. Leon vorstellen konnte. Im Fokus steht das Training der Feinmotorik, weil viele der Jugendlichen in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind. Auch im Namen der Kinder bedankte Suazo sich herzlich für die Arbeit der Initiative. Weiterhin unterstützt die „Puente Esperanza" ein Krankenhaus in Panguipulli. Rollstühle und medizinische Hilfsmittel wie Katheterbeutel und Verbandsmaterial wurden im vergangenen Jahr zur ‚Verfügung gestellt. „Das Personal ist uns dafür wirklich sehr dankbar", erklärte Ana-Sophie Walter. Das neuste Vorhaben betrifft eine Landschule in Cunco, einer ärmlichen, ländlich geprägten Gegend. Der Aufbau einer kleinen Bibliothek ist in Planung, wofür ebenfalls noch Spendengelder benötigt werden.

 

Über ihre vielfältigen Aktivitäten in Chile berichtete Familie Walter aus St. Leon: (v.li.) Doris Bernzen und Sigrid Tuengerthal (Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf), Therapeut Andrés Ibáñez Suazo, Bürgermeister Dr. Alexander Eger sowie Ana-Sophie, Doris und Erwin Walter. Foto: Vetter

Die Technik macht's möglich: Die Überraschung des Abends war die Liveübertragung eines Tanzes der Schüler aus „Las Lilas" in Traiguén via Internet. Nach der lebhaften Tanzeinlage grüßten die Schüler selbst und bedankten sich für die Unterstützung aus St. Leon-Rot. Zum Schluss übergab Lehrer Andrés Ibáñez Suazo noch eine von den Schülern gestaltete Tafel an den Bürgermeister, der sich dafür herzlich bedankte. Egers Lob ging an die Initiative: „Ich finde das ganz toll, was Sie machen, Sie geben sich sehr viel Mühe und engagieren sich unheimlich. Ich freue mich auch immer wieder, wenn Sie mir nach Ihren Besuchen in Chile von den Entwicklungen berichten." Mit der Zeit seien einige Verbindungen in die Gemeinde entstanden. Dr. Eger überreichte auch eine Spende der Gemeinde.

Eine weitere Dankestafel ging an den Walldorfer Verein „Hilfe zur Selbsthilfe", der „Puente Esperanza" seit 2012 finanziell unterstützt. „Wir sind begeistert von Ihrer Arbeit", so Beisitzerin Doris Bernzen.

Info: Näheres im Internet:
www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de
oder www.puente-esperanza.com

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 03. März 2018

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Das neue Jahr beginnt mit einer Superspende ...

...von 3.500 Euro, die uns von der EGJ (Evangelischen Gemeinde Jugend) Walldorf überreicht wurde. Diese Summe stammt aus der diesjährigen Christbaumaktion als viele jugendliche Helferinnen und Helfer einen ganzen Samstag opferten, um weit über 1.000 ausgediente Tannenbäume einzusammeln.

Im neuen Dorf El Gredal                                 Foto: M.G.

Mit dieser Spende unterstützen wir unser neues Projekt in El Gredal im Norden Perus. El Gredal wurde letztes Jahr von 45 jungen Fami­lien gegründet, die bei einer Überschwemmung im Frühjahr 2017 alles verloren hatten. Das Dorf steht nun in sicherer Entfernung zu einem Fluss, so dass man hier vor Überschwemmungen sicher ist. Für die ca. 40 Kinder gab es keinerlei Freizeitangebote. Einige Mitglieder eines Jugendtreffs in der benachbarten Kleinstadt Piura, die selbst erlebt haben wie wichtig es ist einen Ort zu haben, an dem man Kind sein darf, an dem man Zuwendung erfährt, an dem einem wichtige Grundwerte des Lebens vermittelt werden, haben sich angeboten dort alle 14 Tage eine Art Kinder- und Jugendtreff anzubieten. Durch die Spende der EGJ können nun Fahrtkosten, die Ausgaben für Spiel- und Bastelmaterial und die Verteilung von frischem Obst für ein ganzes Jahr finanziert werden. Ein Teil des Geldes wird für die Weiterbildung der Jugendlichen verwendet. Gerade in

 

einem Land, in dem Kinderarbeit noch sehr verbreitet ist und viele Kinder in sehr schwierigen familiären Verhältnissen aufwachsen, ist ein solches Angebot von unschätzbarem Wert.

Wir freuen uns sehr, dass die EGJ sich bereit erklärt hat, dieses Projekt über einen längeren Zeitraum zu unterstützen. Die Jugend­lichen in Walldorf und Piura können sich über Computer austau­schen und vielleicht entsteht sogar der Wunsch einmal längere Zeit nach Piura zu gehen. So wie es Matthias Gramlich gemacht hat, der dort ein Jahr lang gelebt hat. Zusammen mit unserem Vorstands­mitglied Rita Stern betreut er alle Projekte in Peru und fährt im Frühjahr wieder zu Besuch dort hin.

Scheck der Ev. Gemeinde Jugend Waldorf

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen, Helfer und Organisatoren dieser tollen Aktion.

Spenden unter dem Stichwort Peru sind herzlich willkommen.
Volksbank Kraichgau
IBAN DE56 6729 2220 0001 80138 00
BIC GENODE61WIE

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Rhein-Neckar-Zeitung, Montag, 26.02.2018

3.300 Euro für Hilfe zur Selbsthilfe

Walldorf (aot) Die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde Walldorf hat dem Verein „Hilfe zur Selbsthilfe“ eine Spende in Höhe von 3300 Euro überreicht. Die Summe stammt aus der Christbaumaktion, als die Jugendlichen ausgediente Tannen gegen eine Spende ein- sammelten. Der Verein unterstützt mit der Spende ein Projekt in El Gredal im Norden Perus. Dieses Dorf wurde

 

von 45 jungen Familien neu gegründet, die bei Überschwemmungen im letzten Jahr alles verloren hatten. Die Mitglieder eines Jugendtreffs in der benachbarten Kleinstadt Piura betreuen die dort in sehr ärmlichen Verhältnissen lebenden 30 bis 40 Kinder. Diese „Pejotas“ bringen zweimal im Monat Obst vorbei und spielen mit den Kindern. Vor allem schenken sie ihnen Aufmerksamkeit und Zuwendung und zeigen da- mit, dass sie ein Recht auf Kindheit haben, nicht selbstverständlich in einem Land, in dem Kinderarbeit weit verbreitet ist. Das gespendete Geld wird sowohl für die betreuten Kinder als auch zur Weiterbildung der Jugendlichen verwendet. Für Barbara Diehm, Vorsitzenden von Hilfe zur Selbsthilfe, ist das Besondere dieser Spende, dass die evangelische Jugend sich entschieden hat, dieses Projekt über einen längeren Zeitraum zu finanzieren und zu begleiten.

Das Bild zeigt bei der Übergabe (v.li.) Rita Stein, Gemeindediakon Oliver Tuscher, Mathias Seiler und Barbara Diehm.

Foto: Pfeifer

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 03. Februar 2018

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Die 20.000-Besucher-Marke geknackt

Dieser Tage konnten wir feststellen, dass seit Erstellung unserer Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de im Jahre 2003 sich schon 20.000 Besucher über unser Engagement in den armen Ländern informiert haben. Seit Gründung unseres Vereins im Jahre 1999 haben wir dank vieler Spenderinnen und Spender 29 Länder mit 1.600.000 Euro gefördert.

Den größten Teil unserer Spendengelder geben wir für Bildung von Kindern und Jugendlichen aus. Durch Bildung hat die junge Generation eine Chance, Arbeit zu finden und so ihre zukünftigen Familien zu ernähren. Wir müssen ihnen Zugang zur digitalen Welt geben, nur so können sie sich informieren, weiterbilden und erhalten eine gute Vor-

Behindertenschule in Chile             Foto: D.W.

 

aussetzung, religiöse und politische Manipulationen zu durchschauen. Ihr Verdienst nutzt auch dem eigenen Land und verhindert wirtschaftlich bedingte Fluchtbewegungen. Aber auch die medizinische Versorgung der Menschen und die Förderung behinderter Kinder und Jugendlicher liegen uns am Herzen.

Therapiezentrum in Nepal              Foto: WG

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei allen Spenderinnen und Spendern, von denen uns sehr viele schon über mehrere Jahre unterstützen, zu bedanken. Unser besonderer Dank gilt auch unse¬rem Webmaster Wilfried Gerfen, der diese Seite aufgebaut und in ungezählten Stunden aktualisiert und am Leben gehalten hat.

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 27. Januar 2018

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Unser neues Projekt in Togo

Danke für die neuen Schuluniformen

Der Verein Ossara e. V. hat sich die Bildung und Gesundheitsvorsorge sozial benachteiligter Kinder und Familien in Togo zur Aufgabe gemacht. Der Fokus liegt zunächst auf dem Norden Togos, wo ein erstes Projekt erfolgreich durchgeführt wurde: 110 Schüle­rinnen und Schüler der Grundschule in Wartema haben Schuluniformen, die dort Pflicht sind, erhalten.

Unser neues Projekt, die Schule in Wartema hat mit mehreren grundlegenden Problemen zu kämpfen: defekte Dächer für Klas­senräume, nicht genug Schulbänke, eine fehlende Kantine und verfallene Sanitäranlagen. Aktuell, so die Schulleitung, falle bei Regen immer der Unterricht wegen des schlechten Zustandes des Hauptgebäudes und des Daches aus. Die existierenden Sani­täranlagen sind kaum noch benutzbar, da diese ebenso verfallen sind. Der Schule wäre sehr geholfen, wenn das Hauptgebäude mit 3 Klassenräumen und einem Büro ein neues Dach bekäme, damit die Schülerinnen und Schüler durchgehend den Unterricht besuchen können und die Lehrmaterialien nicht durch den Regen zerstört werden. Ossara e. V. möchte mit Hilfe von Spenden dieses Gebäude komplett renovieren. Außerdem ist es notwendig, neue Sanitäranlagen zu bauen, damit die hygienische Situation für die Schülerinnen und Schüler verbessert wird.

 

Im Oktober 2017 gründete Nicolas Moumouni zusammen mit einer Gruppe an Entwicklungszusammenarbeit interessierten Afrikanern und Deutschen den Verein Ossara e. V. In unserer Januarsitzung kam er extra aus Hamburg angereist, um sich, seinen Verein und dessen Kon­zeption vorzustellen.

Herr Moumouni reist immer wieder in sein Heimatland, er erarbei­tet mit den Dorfbewohnern, was diese benötigen und er arbeitet mit den Schulbehörden zusammen.

Herr Moumouni vom Verein Ossara e.V.   Fotos: N.M.

Die Bewohner müssen Eigenleistungen mit einbringen, alles wich­tige Voraussetzungen für erfolgreiche Entwicklungshilfe. Mit 5.000 Euro helfen wir das Dach des Hauptgebäudes der Schule zu reparieren. Ossara e.V. hofft noch andere Unterstützer zu finden, um die kompletten Renovierungskosten von 8.125 € stemmen zu können. Bei einer Inspektionsreise im März werden die ersten Instandsetzungsarbeiten begutachtet.

 Spenden unter dem Stichwort Togo sind herzlich willkommen. Volksbank IBAN DE56 6729 2200 0018 0138 00 GENODE61WIE

 

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