Anfang

Der Verein in den Medien 2001

Rhein-Neckar-Zeitung , Donnerstag 09.08.01

Hilfe für kasachische Kinder

Hilfe zur Selbsthilfe stellte sein neues Projekt vor

 

Walldorf Der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf stellte vor kurzem sein neuestes Pro­jekt in der Stadtbücherei vor. Dieses soll epilepsiekranken Kindern und Jugendlichen in Kasachstan helfen Bald soll, an der Klinik in der, ehemali-gen Hauptstadt Almaty eine Ambulanz eingerichtet wer-den. Dr. Petrov ein junger kasachischer Arzt wird zurzeit an der Universitätsklinik Heidelberg auf Kosten des Rotary Clubs auf dem Gebiet der Epilepsie ausgebildet und wird in dieser Ambulanz fachgerecht Diagnose, Behandlung und Beratung durchführen können. Mentoren fand er in dem Oberarzt Dr. Benninger sowie in Dr. Lipinsky, dem ehema-

 

ligen Leiter des Fachkrankenhauses der SRH-Gruppe in Neckargemünd. Ulrike Steiger, Vorstandsmitglied des Vereines Hilfe zur Selbsthilfe und Mitarbeiterin der Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd, stellte den Kontakt zu den in Kasachstan engagierten Mitarbeitern der Schule her.

Bereits 1997 begannen diese damit, ihre Kenntnisse in ei-nem Projekt vor Ort einzu­bringen. So wurde eine Werk-stätte, in der Be­hinderte Gehhilfen herstellen, aufgebaut. Nur wenige Jahre nach ihrer Gründung werden heute be-reits Aufträge aus dem In- und Ausland ausgeführt. Auch die Epilepsie-Ambulanz soll eine Einrichtung im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe werden. Man erhofft sich, dass Ambu-lanz-Bedarf und, -Nachfrage so groß sein werden, dass das Krankenhaus bereit sein wird, die initiierte Ambulanz in eigener Regie zu übernehmen.

Zur Artikel-Auswahl