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Der Verein in den Medien 2011

Walldorfer Rundschau, Samstag, 10.12.2011

Crêpes am laufenden Band

... gab es auch dieses Jahr wieder beim Walldorfer Weihnachtsmarkt am Stand des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.' Fleißige Helferinnen und Helfer verquirlten fast 300 Eier und andere Zutaten in viele Eimer mit Crêpesteig und dieser wurde dann mit liebevoller Handarbeit zu süßen oder herzhaften Crêpes verarbeitet Trotz des sehr regnerischen Wetters kamen erfreulich viele Besucher auf den Weihnachtsmarkt. Nur der Glühwein fand dieses Jahr nicht so reißenden Absatz wie im Jahr zuvor, was sicher an den eher milden Temperaturen lag.


 

Vor dem Stand der Selbsthilfe

 

Während des Backens und Ausschänken nutzten wir die Gelegenheit, um den Besuchern unseren Verein und seine Ziele vorzustellen. Der Reingewinn fließt natürlich in vollem Umfang in unsere 10 Projekte in verschiedenen Ländern der Erde. Bitte informieren Sie sich ausführlich auf unserer Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

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Eifrig bei der Arbeit

Allen Freunden und Spendern unseres Vereins danken wir für die Unterstützung in diesem Jahr und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2012.

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 12.11.2011

Eine kleine Dorfschule in Burkina Faso

Immer wieder muss Cathérine Eklou bei ihren Besuchen in den Dörfern feststellen, dass dort viele schulpflichtige Kinder leben, für die der Weg in die nächste Schule zu weit ist. Jeden Tag zu Fuß mindesten 10 km bis in die Schule laufen, ist für Kinder einfach zu weit.

So wurden in dem Dorf Ganyokin, das nur 50 km von der Haupt­stadt Ouagadougou entfernt liegt, mit unserer finanziellen Unter­stützung im vergangenen Jahr ein Klassenraum, ein Lehrerhaus und eine Latrine gebaut. Nach langen zähen Verhandlungen mit der Provinzregierung, die das Dorf nicht einmal auf ihren Karten verzeichnet hatte, wurde die Bezahlung eines Lehrers bewilligt. Im Oktober 2010 konnte mit dem Unterricht für 80 der ca. 200 schul­pflichtigen Kinder begonnen werden. Wir haben uns besonders gefreut, dass auch die Mädchen zur Schule gehen dürfen. Es wer­den zurzeit in der Klasse 39 Jungen und 41 Mädchen unterrichtet. Dank eines großartigen Spendenlaufs der Schüler des Walldorfer Gymnasiums wird diese Schule nun einen weiteren Klassenraum bekommen. Mit dem Bau wird noch in diesem Jahr begonnen. Die Provinzregierung bezahlt zwar den Lehrer und stellt auch die ersten Bücher und Hefte zur Verfügung, aber mehr kann sie nicht tun. Die Eltern der Kinder sind so arm, dass sie kaum weiteres Unterrichtsmaterial bezahlen können. Darum

 

möchten wir für die Schulkinder einen Patenschaftsfonds einrichten, aus dem weiteres Lehrmaterial, aber auch Schulkleidung und Schuhe bezahlt werden kann. Schulkleidung bedeutet für die Kinder, dass sie lernen auf ihre Kleidung zu achten, damit sie sauber in die Schule kommen. Außerdem sollen die Kinder einmal mindestens wöchentlich eine warme Mahlzeit in der Schule bekommen.


Ein Klassenraum für 80 Kinder

Wenn Sie Interesse an diesem Projekt oder einem unserer anderen Projekte haben, informieren Sie sich auf unserer Homepage: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 01.10.2011

Besuch aus Afrika im Rathaus


Christiane Staab,Cathérine Eklou und Sigrid Tuengerthal

Im Rahmen ihres jährlichen Aufenthalts in Deutschland, besuchte unsere Projektbetreuerin Cathérine Eklou aus Burkina Faso nicht nur unsere letzte Vereinssitzung, bei der sie wieder ausgesprochen beeindruckend von Ihrer Arbeit in den afrikanischen Dörfern erzählte, sondern sie konnte ihre Arbeit auch Bürgermeisterin Christiane Staab vorstellen. Diese zeigte sich sehr beeindruckt, mit welch einfachen Methoden Cathérine Eklou große Erfolge in den Dörfern erzielt.

 

Neben ihrer Hauptarbeit - Krankenversorgung und Aufklärung über Hygiene und Ernährung der Bevölkerung in ländlichen Gebieten -bildet sie Frauen und Männer aus den Dörfern in Erster Hilfe aus. Sie arbeitet inzwischen intensiv mit Schulen zusammen, denn es ist ihr wichtig, dass die Kinder möglichst früh lernen, was Sauberkeit bedeutet: Wenn ich mich wasche bin ich weniger krank. Neben dieser Arbeit überwacht sie zurzeit den Bau einer Schule in einem Dorf, das ca. 50 km von der Hauptstadt Ouagadougou entfernt liegt. Dort gab es vor unserem Engagement für 200 schulpflichtige Kinder keine Schule.

Wenn man Frau Eklou sieht und ihr zuhört, fragt man sich: Wie kann so eine zierliche Person, diese viele Arbeit mit nur 4 oder 5 Helfern bewältigen? So wünschte ihr auch die Bürgermeisterin viel Kraft und Gesundheit für ihr weiteres Wirken in Burkina Faso. Cathérine Eklou bedankte sich für die finanzielle Unterstützung der Stadt Walldorf und des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe, denn ohne dieses Geld könnte auch sie nichts bewirken.

Wenn Sie mehr über das Projekt wissen möchten oder über die anderen Projekte unseres Vereins, schauen Sie bitte auf unsere Homepage: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de
 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Donnerstag, 12. August 2011

Aus freudiger Erwartung wurde Begeisterung

Vokalensemble „kreuz & quer" gab umjubeltes Benefizkonzert für den Verein „Hilfe zur Selbsthilfe"

Walldorf. (behe) Eine besondere Art der Unterhaltungsmusik durfte ein interessiertes Publikum dieser Tage in der Laurentiuskapelle Walldorf genießen. Das hochmusikalische Walldorfer Vokalsextett „kreuz & quer" unterhielt die Musik liebende Zuhörerschaft mit einem Reigen stimmlich akzentuierter Gesangsdarbietungen über Liebe, Freud' und Streit und andere Facetten des Zusammenlebens. Die Sängerinnen Jutta Stempfle-Stelzer, Annette Eckert (Sopran) und Andrea Lehmann (Alt) sowie die Sänger Klaus Ronellenfitsch (Bass), der Tenor Holger Lehmann und Armin Stelzer (Bariton) faszinierten mit stimmlicher Brillanz die Zuhörer in der überfüllten Walldorf er Kulturkapelle.

Wurde das Publikum zunächst im transparenten Chorklang mit „Linger Awhile" eingeladen, einen Augenblick zu verweilen, so entführte das Ensemble anschließend mit den Darbietungen „Herzensbrecher" und dem um gegenseitige Gnade flehenden Paar in „Mercy, Mercy, Mercy" in spielerischer Weise in eine Variete-Atmosphäre. Dabei agierten die Vokalisten mit Charme und Witz. Sei es, dass die Gruppe dem Vorsänger von „Lass mich dein Badewasser schlürfen" auffällig irritiert ins Publikum folgte, weil auf seinem Rücken der Liedtext angeheftet war, während der Vokalist den Zuhörern gestikulierend die zu besingenden „schmalen Hüften" näher brachte. Oder, dass beim Song „Mr. Sandman", das Sextett mit eindrucksvollen Schlafmützen auftrat. In jeder Weise konnte das Ensemble mit den humorvollen Texten und seinem gesanglichen Können überzeugen.

 

Zwischen den Stücken gelang es Armin Stelzer, durch gezielte Ansprache die Zuhörer in freudige Erwartung zu versetzen, die dann bei den Songs immer wieder in helle Begeisterung umschlug. Mit dem Swing-Oldie „Kann denn Liebe Sünde sein?" sowie der anspruchsvollen Rhythmik in den Stücken „The Girl From Ipanema" und „Satin Doll" demonstrierte das Ensemble „kreuz & quer" sehr deutlich sein hohes musikalisches Niveau und die professionellen stimmlichen Möglichkeiten der Gruppe.

So kam im abschließenden, harmonisch-nachdenklichen Stück „Wie kann es sein?" zum Ausdruck, was sich das Publikum nach mehreren Zugaben am Ende wünschte: „Lass uns die Szene noch einmal drehn!" Der Abend mit viel Neuem im Repertoire von „kreuz & quer" zielte also schon auf eine Wiederholung, auf die die Musikfreunde in Walldorf gespannt sein dürfen.

Die Veranstaltung war unter dem Motto „Füreinander" vom Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" vorbereitet und organisiert worden. Die Vorsitzende Barbara Diehm stellte in ihrem Grußwort Projekte und Ziele des Vereins vor und appellierte an die Spendenbereitschaft der Besucher. Für die Projekte von „Hilfe zur Selbsthilfe" kamen durch das Benefizkonzert 860 Euro zusammen.


 
Das Waildorfer Vokalsextett „kreuz & quer" mit Jutta Stempfle-Stelzer, Annette Eckert, Andrea Lehmann, Klaus Ronellenfitsch, Holger Lehmann und Armin Stelzer (von links) überzeugte mit vielstimmigem und professionellem Chorgesang .                       Foto: Hecker

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Walldorfer Rundschau, Freitag, 05. August 2011

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Vokalsextett kreuz & quer überzeugt musikalisch zugunsten der Hilfe zur Selbsthilfe



Die Damen des Sextetts

Eine besondere Note der Unterhaltungsmusik durfte ein interessiertes Publikum in der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Laurentiuskapelle am vergangenen Samstag in Walldorf erleben: Auf Einladung des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V." unterhielt das musikbegeisterte Vokalsextett "kreuz & quer" die Zuhörer mit einem Reigen stimmlich akzentuierter Gesangsdarbietungen über Liebe, Streit und andere beliebige Facetten des alltäglichen Zusammenseins.

Wurde das Publikum zunächst in transparentem Chorklang mit „Linger Awhile" eingeladen, ein Weilchen zu verweilen, entführte das Ensemble anschließend mit Darbietungen wie dem „Herzensbrecher" oder dem um gegenseitige Gnade flehenden Paar in der Interpretation von „Mercy, Mercy, Mercy" spielerisch in die Atmosphäre des Variet6s.
 

 

Dabei bewiesen die Sängerinnen und Sänger, Jutta Stempfle-Stelzer und Annette Eckert im Sopran, Andrea und Holger Lehmann im Alt und Tenor sowie Armin Stelzer und Klaus Ronellenfitsch als Bariton und Bass, neben stimmlicher Brillanz ebenso Geschick in gestalterischer Weise, die Bühne mit Charme und Witz auszukleiden. Kreuz & quer gelang es von Anfang an sein Publikum zu begeistern. Der Aufforderung unseren Verein in der Pause mit dem Kauf von Getränken zu unterstützen, kamen quasi alle Besucher nach und bei trockenem Wetter plauderte man gerne vor der Laurentius-Kapelle. Nach der Pause wurden die Projekte und Ziele des Vereins kurz vorgestellt und unsere Arbeitsweise scheint die Menschen überzeugt zu haben, denn am Ende des Abends konnten wir 860 Euro aus den Spendengläsern nehmen.



Die Herren des Sextetts

Auch der mit Freude erwartete zweite Teil des Programms überzeugte vollkommen und es gab immer wieder kräftigen Beifall. Viel zu schnell war dieser wunderbare Abend zu Ende und wir danken „kreuz & quer" und den freizügigen Spendern sehr herzlich.

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 16. Juli 2011

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Herzliche Einladung

Unter dem Motto "Füreinander" veranstaltet das  Walldorfer A -Cappella-Sextett 'kreuz und quer' ein Konzert zu Gunsten des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf

Samstag, 23 Juli 2011 um 20:00 Uhr

Walldorf, Laurentiuskapelle, Schlossplatz

Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Donnerstag, 14. Juli 2011

Schüler erliefen eine Spende
von 14 000 Euro

Walldorfer Gymnasiasten gaben beim Spendenlauf alles — Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" freut sich

Walldorf. (tore) Mittlerweile ist er schon ein fester Bestandteil der Jahresplanung der Schülermitverantwortung (SMV) am Gymnasium Walldorf: Der seit 2007 alle zwei Jahre durchgeführte Spendenlauf. Die SMV zeigt auf diese Weise, dass sie sich nicht nur für die Interessen der eigenen Schüler einbringt, sondern auch für die Schwächeren in der Gesellschaft Verantwortung übernimmt. Das Prinzip ist einfach: Die Schüler laufen so viele Runden wie möglich, für jede Runde bekommen sie einen Geldbetrag von ihren Sponsoren bezahlt. Diese „Sponsoren" organisiert jeder Schüler im Vorfeld selbst: Omas, Opas, Freunde, Verwandte oder Geschäftsleute sorgen so durch

Schüler des Gymnasiums spenden 14 000 Euro an den Verein „Hilfe zur Selbsthilfe": (v.li.) Christa Balling, Schulleiterin Marianne Falkner, Sigrid Tuengerthal, Wolfgang Franz, Paula und Jana Glogowski, Rachel Bensch, Barbara Diehm sowie Michael Rehorst.                                Foto: Pfeifer

 

viele kleine Beiträge dafür, dass am Ende eine beträchtliche Summe zusammenkommt.

In diesem Jahr durften die Vertreter der SMV, Rachel Bensch, Jana und Paula Glogowski sowie Michael Rehorst, die den Lauf organisiert hatten, die stolze Summe von 14 000 Euro an die Vorsitzende des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf", Barbara Diehm, überreichen. Nachdem man in den Jahren zuvor auch lokale Projekte wie beispielsweise das „Waldpiratencamp" für schwerkranke Kinder in Heidelberg unterstützt hatte, fiel die Wahl dieses Jahr auf diesen Verein — vor allem deshalb, weil ausschließlich Projekte in der Dritten Welt unterstützt werden, zu denen einzelne Mitglieder persönliche Kontakte haben. Auf diese Weise kann laut Barbara Diehm ausgeschlossen werden, dass die gespendeten Gelder „irgendwo versickern". Die 14 000 Euro gehen ihr zufolge an eine fast ausschließlich mit Spendengeldern gebaute Schule in Burkina Faso, deren Aufbau Sigrid Tuengerthal aus Walldorf maßgeblich betreut. Sie steht schon lange Zeit in Verbindung mit einer vor Ort engagierten und in Deutschland ausgebildeten Krankenschwester. Diese garantiert dafür, dass das Geld auch wirklich sinnvoll eingesetzt wird.

Auf diese Weise unterstützen die Schüler des Gymnasiums andere Schüler in einem der ärmsten Länder der Welt. Christa Balling-Gündling, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Wolfgang Franz die SMV-Arbeit als Verbindungslehrerin unterstützt, lobte die „gute Organisation" durch die engagierten Schüler, aber auch den großen Einsatz der einzelnen Spender, ohne die ein derartiges Ergebnis kaum erzielt werden könnte. Nicht zuletzt natürlich auch dank dem sportlichen Einsatz der Schüler, die mit großer Motivation ihre Runden im Stadion gedreht hatten.

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 09. Juli 2011

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Sensationelle Spendensammlung von Schülern für Schüler

Massenstart zum Spendenlauf

Den sensationell hohen Betrag von 14.000 € konnte die SMV des Gymnasiums Walldorf unserem Verein überreichen. Dank dieser großzügigen Hilfe wird es möglich sein, eine kleine Dorfschule in Burkina Faso um zwei Klassenräume zu erweitern und so afrikanischen Kindern die wichtigste Zukunftsperspektive zu geben: Bildung. Im letzten Jahr hat unser Verein in Burkina Faso den Bau einer kleinen Dorfschule begonnen, in einem Dorf; das immerhin 1500 Einwohner hat, aber so verborgen liegt, dass die Regionalverwaltung in Burkina Faso es nicht einmal auf ihren Karten verzeichnet hatte. Nun entsteht dort mit der großartigen Hilfe aus dem Spendenlauf der Walldorfer Schüler sogar an einem offiziell vergessenen Ort endlich eine eigene Schule mit mehreren Klassenräumen für alle schulpflichtigen Kinder. So findet der Ort Anschluss an die Welt und die Kinder bekommen eine Chance für die Zukunft.

 

Diese Dorfschule wird das bereits seit längerem erfolgreiche Bildungsprojekt unseres Vereins, das an eine Kooperation des Gymnasiums Walldorf anknüpft, fortsetzen.

Sensationelles Ergebnis des Spendenlaufs

Das Geld resultiert aus einem Spendenlauf, den die SMV Walldorf organisiert hat. Dass sich so viele Walldorfer Schüler aufmachten und liefen was sie konnten, um afrikanischen Schülern eine Schule zu schenken, ist bemerkenswert und kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Dies spricht auch für das Gymnasium Walldorf, das es geschafft hat, seinen Schülern zu vermitteln, dass zur Schule gehen etwas Erstrebenswertes ist. Unser Verein und besonders Sigrid Tuengerthal, die Projektbetreuerin für Afrika, haben sich sehr über die großartige Solidarität der Walldorfer Schüler, Eltern, Großeltern und anderer Spender gefreut, die schließlich die vielen Spendengelder aufbrachten. Dafür möchten wir allen an dieser Stelle ganz, ganz herzlich danken.

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 02.April 2011

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Erfreuliche Besucherzahl bei der Jahreshauptversammlung

Zunächst begrüßte die Vorsitzende Frau Diehm eine erfreulich große Anzahl Interessierter bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Sie gab einen kurzen Überblick über die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr. 2010 wurden vierzehn Projekte in neun Ländern gefördert, es flossen über 80.000 € in die Projekte. Das Projekt in Mali wurde beendet, dafür wurde Burundi neu aufgenommen, hier fördert der Verein den Bau einer Grundschule. 2011 werden die Projekte in Rumänien und der Ukraine beendet. Der Verein fördert immer wieder kleine überschaubare Projekte, hierbei ist der Kontakt zu den Projektbetreuern vor Ort sehr wichtig. Diese erstatten jedes Jahr detaillierte Berichte über die Verwendung der Spendengelder. Anschließend stellten alle Betreuer seitens des Vereins ihre Projekte vor.

 

Um in der Öffentlichkeit verstärkt Werbung machen zu können, wurde im letzten Jahr ein neues Poster entworfen, das in Bildern und Schlagworten den Verein vorstellt. Ferner gibt es neue Flyer und auch der diesjährige Jahresbericht wurde völlig neu überarbeitet und liegt an verschiedenen Stellen aus: Rathaus, Volksbank, Sparkasse, Bücherei, Buchhandlung Föll, den Pfarrämtern und Apotheken oder er kann bei den Vorsitzenden abgeholt werden. Bevor die Anwesenden zu einem Glas Sekt eingeladen wurden, wies Frau Diehm noch darauf hin, dass nur 1 % der Ausgaben Kosten sind und dass 60 % der Einnahmen direkte Projektspenden sind, ebenso werden über 60 % der Ausgaben für Erziehung und Ausbildung verwendet.

Über neueste Entwicklungen bei den Projekten können Sie sich das ganze Jahr über ausführlich auf der Homepage des Vereins informieren: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Donnerstag, 31.03.2011

Der Verein kämpft unermüdlich für seine Schützlinge

Jahreshauptversammlung von "Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf" - Mit 83.000 Euro wurde 2010 auf der ganzen Welt wieder viel bewegt

Walldorf (aot) In Burundi, einem sehr kleinen Land Ostafrikas, leiden die Menschen unter den Folgen eines jahrzehntelangen blutigen Bürgerkriegs. 59 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, die Hälfte ist unter 14 Jahre alt, nur 23 Prozent der Kinder besuchen eine Schule. Es wurde zwar eine kostenlose Grundschulerziehung eingeführt, aber es fehlen dazu Schulen und Lehrer. Vor diesem Hintergrund hat sich die katholische Kirche in Muyobgoro, einem Dorf 170 Kilometer südlich der Hauptstadt, entschlossen, die im Dorf vorhandene zweiklassige Schule durch einen Neubau mit sechs Klassenräumen zu ersetzen.

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Projekte in Burundi ...

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Dafür sorgt der aus dem Dorf stammende und in Mannheim lebende Astere Hatungimana. Eindrucksvoll schilderte er auf der Jahreshauptversammlung des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf" die Nöte der dortigen Bevölkerung, die Fortschritte des Projektes und die Hoffnungen und Chancen, die damit verbunden sind.

Da Hatungimana mit dem von ihm gegründeten Hilfsverein die Aufgabe alleine nicht bewältigen konnte, half „Hilfe zur Selbsthilfe" im Jahr 2010 mit 4000 Euro. Das erscheint wenig, hat aber vor Ort dazu geführt, dass schon die Grundmauern der Schule erstellt werden konnten. Hatungimanas Bruder betreibt dort eine Farm und sorgt dafür, dass das Geld sachgerecht ausgegeben wird. Das Beispiel veranschaulicht die Arbeitsweise des Vereins, der kleine, überschaubare Projekte fördert und den Kontakt zu den Betreuern vor Ort pflegt, wie die Vorsitzende Barbara Diehm bei der Begrüßung der zahlreichen Mitglieder ausführte.

Auch die anderen Betreuer hatten Erstaunliches von den Projekten zu berichten, die der Verein selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen betreibt. So werden in Sao Lourenco (Südbrasilien) über ein Patenschaftsprogramm 72 Kleinkinder bis zu ihrem Schuleintritt gefördert. Von den 150 Euro, die Paten jährlich zahlen, erhalten die Kinder und ihre Familien wöchentlich Lebensmittelpakete. Im Gegenzug sind die Eltern verpflichtet, an Förderprogrammen teilzunehmen und sich fortzubilden. Dort wird auch der Aufbau eines „Waldklassenzimmers" gefördert, das Für den Umweltschutz sensibilisieren und die Bedeutung der Aufforstung zur Katastrophenprävention aufzeigen soll.

 

Bereits seit zehn Jahren besucht das Team APERSEC, bestehend aus einer Krankenschwester, einem Krankenpfleger, drei Hebammen und zwei Hilfskräften, in regelmäßigen Abständen Dörfer in der Nähe von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, die keine ärztliche Versorgung haben. Neben direkter Hilfe ist es das Ziel, Multiplikatoren in Erster Hilfe und allgemeiner Hygiene auszubilden. Bereits 15 Dörfer versorgen sich inzwischen weitgehend selbst. Auch der Bau einer Grundschule wird dort unterstützt. Von Kirtipur in Nepal wurde über die Sanierung einer Grundschule und der Finanzierung des Schulbesuchs von 55 Kindern berichtet. Außerdem erfuhren die Mitglieder vom Frauenzentrum in El Viejo in Nicaragua, einem Therapiezentrum für traumatisierte und behinderte

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... Brasilien und Nicaragua

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Kinder in Rumänien, einem Rehabilitationszentrum für Suchtkranke in der Ukraine und dem Kinderdorf „Insel der Hoffnung" in Weißrussland.

Besonders erfreulich ist, wenn ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird. Mehr als 15 Jahre hat das Walldorfer Gymnasium mit dem Verein den Aufbau einer Schule in Burkina Faso unterstützt. An die Finanzierung der Klassenräume wurde die Bedingung geknüpft, dass 50 Prozent Mädchen aufgenommen werden. In der angeschlossenen Schneiderei erhalten 50 bis 60 junge Frauen eine dreijährige Ausbildung. Mit aus Spenden finanzierten Mikrokrediten konnten diese Nähmaschinen erwerben und so zum Unterhalt der Familien beitragen.

Allen Projekten ist gemeinsam, dass sie mit großem Engagement betrieben werden, dass geringe, aber gezielt eingesetzte finanzielle Mittel eine große Wirkung haben und dass Bildung, Ausbildung und Aufklärung höchsten Stellenwert einnehmen. All dies wurde 2010 mit lediglich 83.000 Euro erzielt, bei strenger Ausgabenkontrolle und nur einem Prozent Verwaltungsausgaben. Seit der Vereinsgründung wurden so immerhin 720.000 Euro investiert. Angesichts der großen Armut und des Elends, in denen große Teile der Weltbevölkerung leben, machten die Bilder von gut genährten und glücklichen Kindern in den Projekten, Mut und Hoffnung. Das ist den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern vor Ort und in Walldorf zu verdanken, die unermüdlich für ihre Schützlinge kämpfen, und die es verdienen, ideell und finanziell unterstützt zu werden.

  

(1) Info: Auskunft über das Patenprogramm erteilt Barbara Diehm, Telefon 0 62 27/6 14 71. Weitere Informationen über die Projekte und Spendenkonten: www.hilfe-zur-selbsthilfewalldorf.de .

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 26.März 2011

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Wettbewerb zum Thema „Zukunft lebenswerter gestalten"

Unser Stand im dm-Markt in Leimen

Vor einigen Wochen starteten die Deutsche UNESCO-Kommission und das Handelsunternehmen „dm-Drogerie-Markt" einen gemeinsamen Wettbewerb zum Thema „Zukunft lebenswerter gestalten". Auch unser Verein hat sich mit seinem Projekt „Waldpädagogik" in Brasilien beworben. In diesem Projekt geht es um Umweltschutz und

 

 Katastrophenprävention. Besonders Kinder sollen ein Gefühl für die Bedeutung ihrer Umwelt bekommen. Gerade in Brasilien wurde der Wald jahrelang als Feind angesehen und Abholzung und Brandrodung im großen Stil führen fast jedes Jahr zu schweren Überschwemmungen und Sturmschäden.

In den letzten Jahren hat der Projektleiter Günter Timm mit vielen Schulklassen u.a. mehrere 10.000 Setzlinge gezogen und eingepflanzt und damit die Umwelt schon ein wenig verändert.

Die dm-Markt-Besucher konnten 14 Tage lang unter drei Projekten auswählen.

Leider hat ein anderes Projekt mehr Stimmen bekommen, aber wir freuen uns über die 250 € Mitmachprämie und bedanken uns bei vielen Mitgliedern und Kunden, die uns ihre Stimme gegeben haben.

Wir konnten hoffentlich etwas Werbung für unseren Verein und dieses Projekt machen.

Ausführliche Informationen über unsere Projekte in neun verschiedenen Ländern der Erde erhalten Sie unter www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

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