Anfang

Der Verein in den Medien 2012

     
     

Walldorfer Rundschau, Samstag, 22.12.2012

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Heute möchten wir einen Überblick über die Aktivitäten unseres Vereins im Jahr 2012 geben. Wir haben bereits mehr als 100.000 € für die Projekte ausgegeben. Drei neue Projekte wurden zur För­derung angenommen. In Bocsa, Rumänien unterstützen wir ein Zentrum für Straßenkinder. Dieses Projekt wird vom Gymnasium Walldorf und Frau Enrny betreut. In Traiguen in Chile werden wir in einem Heim für Mädchen, die z.T. behindert sind, einen Therapieraum einrichten. Die deutsche Projektleiterin, Frau Walter, besucht das Heim jedes Jahr. In Drohobyc, Ukraine wird ein Haus für Obdachlose renoviert. In Nicaragua finanzierten wir den Bau von Betten für behinderte Kinder. Nur Eltern, die regelmäßig mit ihren Kindern die Therapien besuchen, werden in dieses Programm aufgenommen. Bei den bereits länger laufenden Projekten haben wir einiges bewegen können: So wurde das Waldklassenzimmer in Säo Lourenco, Brasilien unter großer Beachtung durch die Medien eingeweiht. Dank unseres Patenschaftsprogramms erhalten 75 bedürftige Kleinkinder und ihre Familien jeden Monat eine Lebensmittelkiste. Endlich konnten wir ein Auto für die Projekte in Burkina Faso auf die Reise nach Afrika schicken, wo es für die ambulante Krankenversorgung in abgelegenen Dörfern eingesetzt wird. Ein Patenschaftsfonds ermöglicht Kindern aus einem Dorf den Schulbesuch. In Nepal wurden 85 Kinder in das erweiterte S

 

Stipendienprogramm aufgenommen. Eine nach einem Erdbeben zerstörte Grundschule ist wieder neu aufgebaut worden. Dort unterstützen wir demnächst ein vielversprechendes neues Projekt, das für 40 Newar Frauen Arbeitsplätze in traditionellen Berufen schaffen soll. Alle unsere Projektleiter und Betreuer kümmern sich weiter mit großem Engagement um die Projekte. Doch ohne unsere großzügigen Spenderinnen und Spender könnten sie nicht so viel bewirken. Darum möchten wir allen für die Unterstützung ein herz­liches DANKESCHÖN sagen.

Im Namen des gesamten Vorstands wünschen wir ein frohes Weih­nachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Barbara Diehm und Sabine Glasbrenner

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 08.12.2012

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Crêpes süß und herzhaft,

jeder individuell geformt und liebevoll belegt, gab es in diesem Jahr zum dritten Mal auf dem Walldorfer Weihnachtsmarkt vom Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf. Wir bedanken uns ganz herz­lich bei allen Helferinnen und Helfern und natürlich bei den vielen Besuchern unseres Standes.

 

 

Wenn Sie wissen möchten, welche Projekte unser Verein derzeit unterstützt, informieren Sie sich bitte auf unserer Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 17.11.2012

Ein neues Projekt in Rumänien

Wiedergefundene Hoffnung" lautet der Name eines Zentrums für Straßenkinder in Bocsa, im Südwesten Rumäniens. Der Name ist Programm, denn seit 10 Jahren kümmert sich eine ehemalige Lehrerin und Psychologin um Kinder, die ihr Leben sonst auf der Straße verbringen müssten. Die Eltern sind aufgrund von Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit und Alkoholproblemen nicht in der Lage, diese Kinder zu versorgen. So wurde in einem städtischen Gebäude ein Tageszentrum ins Leben gerufen. Hier erhalten 100 Kinder täglich eine warme Mahlzeit und Unterstützung bei den Hausaufgaben. Im letzten Schuljahr erhielten 41 Kinder eine Auszeichnung für gute schulische Leistungen und kein Kind musste die Klasse wiederholen. Die Leiterin des Zentrums wird nur von wenigen Helfern in der Küche unterstützt. Die wirtschaftliche Situation in Bocsa ermöglicht nur sehr begrenzte Mittel zur Versorgung der Kinder. Lebensmittel Werden durch Spenden finanziert. Die Leiterin des Zentrums erhält Unterstützung von österreichischen Ordensschwestern, die im Nachbarort tätig sind. Eine von ihnen ist die Schwester eines Lehrers am Gymnasium Walldorf, wodurch der Kontakt entstand. Frau Erny, Lehrerin am Gymnasium, betreut das Projekt seitens unseres Vereins. Mit unserer Spende konnten im Frühjahr alle Fenster und Türen im Zentrum erneuert werden. In der beengten Küche wurde von einem Schreiner durch geschicktes Renovieren neuer Platz geschaffen. Nun sind Warmwasserboiler ein lang gehegter Wunsch der Leitung. Die sanitären Einrichtungen in den Wohnungen der Menschen sind oft so primitiv, dass für uns selbstverständliche Hygiene nicht möglich ist. So werden

 

wir versuchen, auch die sanitären Anlagen renovieren zu lassen. Die Schwestern und die Leiterin leisten Großartiges mit geringsten Mitteln durch Engagement und entschlossenen Einsatz für die Kinder. Der Name des Zentrums „Wiedergefundene Hoffnung" soll Programm bleiben, darum möchten wir hier gerne helfen.

 

 Straßenkinder in Bocsa. Rumänien

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, unsere Konten:

VOBA
BLZ 672 922 00, Kontonummer 18 013 800

Sparkasse
BLZ 672 500 20, Kontonummer 57 707 674

Stichwort: Rumänien

Informationen unter: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 10.11.2012

Hogar Cecilia Widmer
Ein Waisenhaus in Traiguen, Chile

Seit Juli 1985 führt der katholische Orden "Santa Cruz" (Heiliges Kreuz), Temuco/Chile, in Zusammenarbeit mit der staatlichen lnstitution SENAME Internationaler Dienst für Minderjährige), in der Kleinstadt Traiguen ein internatsähnliches Heim. Traiguen liegt ca. 600 km südlich der Hauptstadt Santiago. Untergebracht sind 55 - 60 Mädchen indigener Herkunft zwischen ein und achtzehn Jahren; deren Herkunft nicht bekannt ist oder sie kommen aus Familien mit schwierigsten sozialen Verhältnissen. Körperliche und geistige. Behinderungen, kognitive Minderleistung, Verwahrlosung und Jahrelanger sexueller Missbrauch sind der Regelfall. Die Grundversorgung der Kinder ist trotz erheblicher Sparzwänge gegeben. Zusätzliches kann lediglich durch externe Zuwendungen ermöglicht werden. Hier sieht die "Puente Esperanza" (Hoffnungsbrücke) Ihre Aufgabe und setzt sich zum Ziel direkt und unbürokratisch zu helfen. So konnte schon einiges in den letzten Jahren bewirkt werden. Als neues Projekt wird die Einrichtung eines speziellen Therapieraumes (Physio- und Ergotherapie) im Heimgebäude angestrebt. Bisher werden die Kinder zu den Behandlungen gefahren und jede Therapiestunde wird teuer

 

bezahlt. So können zurzeit die Therapien nur alle ZWEI Monate stattfinden. Durch die Anschaffung einfacher Geräte und ergänzender Materialen wie Matten, Bällen, Bändern etc. soll es möglich werden, dass mehrfach pro Woche Übungen möglich sind und damit eine wesentliche Verbesserung des Gesamtbefindens herbeigeführt werden kann.

Unsere Projektbetreuerin wird sich vor Ort darum kümmern, dass das Personal zur Durchführung dieser Maßnahmen von einem Therapeuten angelernt wird. Der von unserem Verein finanzierte Raum könnte außerdem auch von den Heimbewohnern die keine speziellen Therapien benötigen, zum Turnen und Toben benutzt werden, denn die Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder sind sehr eingeschränkt.

Wir hoffen, damit die Situation der Kinder weiter zu verbessern.

Spendenkonten: Stichwort Chile

Sparkasse Heidelberg
BLZ 672 500 20, Kontonummer 57 707 674

Volksbank Kraichgau
BLZ 672 922 00, Kontonummer 18 013 800

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 03.11.2012

Ein dickes Dankeschön an den Arbeitskreis Spielräume und die Zipfelmützen e.V.



In diesem Jahr wurde unser Verein von den Zipfelmützen und dem AKS-Arbeitskreis Spielräume ausgewählt, um den Erlös vom Verkauf von Milchshakes beim WiWa-Familien-Bewegungstag zu erhalten.

 

Die stolze Summe von 180 wurde ohne Abzüge gespendet und fließt auch im vollen Umfang in eines unserer Projekte. Vielleicht hilft das Geld bei der Beschaffung von therapeutischen Geräten für behinderte Kinder in einem Waisenhaus in Chile, unserem neusten Projekt. Vielleicht landet es im Kindernotfonds in Brasilien oder Afrika, um Kindern Medikamente oder andere dringend benötigte Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Vielleicht aber werden damit einige Steine für den Bau einer medizinischen Krankenstation in Burundi oder ein Warmwasserboiler für Kinder in Rumänien mitfinanziert. Es gäbe noch mehr Beispiel zu nennen. Jeder Betrag hilft uns dabei Menschen zu unterstützen, die Hilfe brauchen und deren Situation ohne unsere/Ihre Hilfe und Spenden noch schlechter wäre. Wenn Sie sich Ihr unsere Projekte interessieren oder noch ein Projekt suchen, das Sie in diesem Jahr noch unterstützen möchten, schauen Sie doch bitte auf unsere Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de.

Bei den fleißigen Milkshakes Shakern bedanken wir uns ganz herzlich.

B.D.

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 20.10.2012_2

Zipfelmützen e.V.

Spende an Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Bereits zum dritten Mal waren die Zipfelmützen und der AKS (Arbeitskreis Spielräume) gemeinsam beim WiWa-Familien Bewegungstag vertreten. Wie bereits in den Vorjahren wurden leckere Milchshakes mit Banane oder Erdbeere angeboten, die frisch zubereitet noch alle Vitamine und Spurenelemente enthalten und somit einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten. Dieses Jahr waren es 24 Liter Milch, 9 kg Bananen und 4 kg Erdbeeren, die restlos verwertet wurden.

Nachdem beim letzten Mal der Erlös an den „Sterntaler- Hospiz für Kinder e.V." gespendet wurde, wollten wir in diesem Jahr einen Walldorfer Verein unterstützen. So konnte bei herrlichem Herbstwetter Frau Diehm vom Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V. einen Scheck in Höhe von 180 € entgegennehmen. Dieses Geld wird einem der vielen Projekte zugutekommen, welche der Verein unterstützt. Es sind zurzeit 10 Projekte weltweit, die Unterstützung aus Walldorf bekommen und so die Menschen vor Ort auf ihren Weg zur Eigenverantwortlichkeit begleiten.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir diese stattliche Summe an einem Nachmittag einnehmen konnten und dass dies Menschen in Armut und Not zugutekommt.

S. Ziegler



Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: Frau Berg (Vorstand Zipfelmützen e.V.), Frau Diehm (Vorstand Hilfe zur Selbsthilfe e.V.), Julia Engler (AKS - Arbeitskreis Spielräume) und Frau Czekalla (Vorstand Zipfelmützen e.V).

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 20.10.2012

Mikrokredit für Frauen wirkt maximal (Fortsetzung)

Die offizielle „Kreditliste" ist ein kariertes Blatt Papier, auf dem der Lehrer der Schule von Nampamboumbu alles fein säuberlich handschriftlich notiert hat. Die Namen, die geplanten Projekte, der ausgezahlte Betrag und die Unterschriften, stehen säuberlich untereinander und voneinander getrennt. Nur eine der 22 Frauen hat ihren Namen geschrieben, zwei weitere habe etwas wohlwollend betrachtet Unterschriftenähnliches geleistet, drei machten gleich nur Fingerabdrücke, während sich die übrigen 16 mit einem Kringel mit oder ohne Punkt darin begnügten. Kreditformular auf afrikanisch. Als Cathérine Eklou nach einem halben Jahr in das Dorf zurückkehrte, rechnete sie nicht damit, dass viele, wenn überhaupt eine der Frauen, bereits den Kredit zurückzahlen könnte. Das Gegenteil war der Fall. Alle 22 Frauen erwarteten sie freudig, das geliehene Geld in der Hand, bereit den Kredit

 

zurückzuzahlen. Sie waren glücklich über ihre neue Tätigkeit und erschienen selbstbewusst und stolz. Auch Aminata Sinoré hatte die erntefreie Zeit genutzt, in der Raum für andere Arbeiten bleibt und oft nichts zu tun ist. Aus der zur Genüge vorhandenen Hirse hatte sie Bier (Dolo genannt) gebraut und verkauft - mit dem Kredit hatte sie sich den dafür notwendigen Tontopf leisten können. Sie war eine erfolgreiche Geschäftsfrau geworden. Andere Frauen aus dem Dorf hatten kleine Küchlein in einer Spezialpfanne gebacken und verkauft oder hatten eine Kleintierzucht begonnen. Frau Eklou ließ den Frauen des Dorfes das Geld noch für ein weiteres halbes Jahr. Von dem ursprünglich geliehenen Geld sollte dann ein Teilbetrag abgezweigt werden, damit weitere Frauen in das Glück eines künftigen Kredits kämen, das System sich künftig selber trägt und zur Bank der eigenen Entwicklung wird. Und so wurden aus etwas über zweitausend Euro mehrere hunderttausend CFA und ein Projekt, das Kapital dort verfügbar machte, wo es gebraucht wurde.

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 13.10.2012

Mikrokredit für Frauen wirkt maximal

Aminata Sinoré war an diesem Tag sehr aufgeregt. Sie gehörte zu den Frauen, die der Dorfchef und die Gemeinschaft ausgewählt hatten, sie würde die große Chance bekommen. Das ganze Dorf hatte sich im Schatten des Mangobaumes versammelt, der Chef hatte seinen Stuhl an die höchste Stelle bringen lassen. Der Lehrer, der schreiben konnte und alles protokollierte, saß neben ihm und die anderen Dorfbewohner hatten sich im gebührenden Abstand darum versammelt und warteten gespannt.

Da kam Cathérine Eklou aus dem benachbarten Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, mit ihrem Geländewagen, parkte und schritt mit der großen Tasche in die Runde. Sie begrüßte natürlich ehrerbietig zuerst den Chef, dann die ausgewählten Frauen und lachte den übrigen Dorfbewohnern zu. In der Tasche musste das Geld sein. Viel Geld. Mehr als eine der ausgewählten Frauen vermutlich je in den Händen gehalten hatte. Es waren 640.000 CFA, der Franc Afrikas, der im Gebiet der ehemaligen französischen Kolonien als an die französische

 

 angekoppelte Währung gilt. Für jede der auserwählten 22 Frauen gab es 30.000 CFA. Eine unglaublich hohe Summe für die Menschen in den Dörfern, auch wenn es für uns „nur" einem Wert von 50 entspricht.

Das Geld war Teil einer Förderaktion von APERSEC, dies steht für „Association Notre Dame du Perpétuel Secours" (Vereinigung unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe), die Cathérinene Eklou vor 12 Jahren gegründet hat. Die Organisation erreicht heute an die 40 000 Menschen in der ländlichen Region um Ouagadougou. Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Drei Viertel der Bevölkerung sind Analphabeten, in den Dörfern sind es nahezu 100 Prozent. Die Lebenserwartung beträgt weniger als 50 Jahre, 200 von 1000 Kindern erreichen nicht das fünfte Lebensjahr. Mit der Kredithilfe an die Frauen, die durch Spenden in Höhe von 2.500 finanziert wurde, bekamen die Frauen eine Chance zur Selbständigkeit. Mikrokredite nur an Frauen, für begrenzte Zeit und mit konkretem Ziel.

(Fortsetzung nächste Woche)

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 18.08.2012

Eine abenteuerliche Reise ...

 

 

Autoübergabe

Eine abenteuerliche Reise wartet auf den Wagen im Bild, bevor er seiner eigentlichen Aufgabe nachgehen kann, Menschen in Afrika medizinische Versorgung zu gewähren. Von Walldorf bis nach Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos sind es 7.461 km und die Fahrt würde mindestens 86 Stunden dauern. Das ist über eine halbe Woche, wenn ohne Unterbrechung gefahren würde, was natürlich gerade in Afrika nahezu unmöglich ist und mindestens zwei Fahrer brauchte. Es geht über Frankreich, Spanien gen Marokko, die West-Sahara und Mali direkt in den westafrikanischen Staat. Die Strecken sind relativ ausgebaut, wenn nicht gerade zufällig unterwegs Krieg herrscht. Eine Tour also für Abenteurer.

 

Unser Verein hat alle Bedingungen dafür geschaffen, dass mit diesem Wagen das großartige Projekt APERSEC weiterleben kann. Es bietet medizinische Erstversorgung in den Dörfern und hygienische Grundausbildung für die Dorfbewohner im weiteren Umkreis von Ouagadougou. Dort wo Menschen leben und nie ein Arzt hinkommt, hilft Cathérine Eklou mit diesem Wagen direkt vor Ort. Es handelt sich bei dem „neuen" Wagen um einen Toyota Land Cruiser. Dieser Wagen kann in Afrika bei sorgfältiger Pflege noch lange gefahren werden. Darüber ist Cathérine Eklou überglücklich. Wir haben drei Jahre gespart und Spenden gesammelt, um das Auto kaufen zu können. Nun suchen wir noch eine günstige Gelegenheit, den Wagen in einem Container nach Burkina Faso zu transportieren, da beim Transport mit dem Schiff die Gefahr zu groß ist, dass er ohne Räder oder Sitze ankommt. Dies gilt auch für die theoretisch mögliche Abenteuerfahrt, die ein Ende in der Wüste finden könnte, von Rebellen geraubt, denn diese Wagen sind höchst begehrt in Afrika. Damit also APERSEC mit dem Wagen künftig seine Aufgaben weiter erfüllen kann, brauchen wir nun dringend entweder einen Containerplatz oder ungefähr 5.000 Euro, um den Transport zu finanzieren.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage unseres Vereins:

www.hilfe-zur-selbsthiIfe-walldorf.de

Sparkasse Heidelberg: BLZ 672 500 20, Kto. 57 707 674 Volksbank Kraichgau: BLZ 672 922 00, Kto. 18 013 800
 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 11.08.2012

Verein spendet Geländewagen

„Hilfe zur Selbsthilfe" Walldorf unterstützt Cathérine Eklou

Walldorf. (seb) Der Walldorfer Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" hat der in Burkina Faso tätigen Krankenschwester Cathérine Eklou einen Geländewagen gespendet. Möglich wurde das durch Spenden, die über gut drei Jahre hinweg gesammelt wurden.

Herr Künzl verkaufte sein Auto übers Internet, erzählte Sabine Glasbrenner, zweite Vorsitzende des Vereins. Er habe sich herunterhandeln lassen auf 11 000 Euro, neue Reifen draufgelegt und kleine Reparaturen durchführen lassen. Das Problem ist jetzt der Transport nach Burkina Faso per Schiffscontainer.

Der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" spendet ein Auto: (v.il.) Barbara Diehm, Sigrid Tuengerthal, Herr Künzl, Cathérine Eklou, Christina Hümmler und Sabine Glasbrenner. Foto: privat

 

Die in Deutschland ausgebildete Krankenschwester hat in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou den gemeinnützigen Verein APERSEC (Association Notre Dame de Perpétuel Sécour) gegründet, wie Sabine Glasbrenner berichtete. Cathérine Eklou leitet zum einen eine ambulante Krankenstation. Zum anderen besucht sie die umliegenden Dörfer, die nur wenig Kontakt zur Außenwelt pflegen, und außerdem eine Dorfschule, die unter anderem mit Mitteln des Vereins und des Walldorfer Gymnasiums gebaut wurde. Sie betreibt Aufklärung in Sachen Erste Hilfe und Hygiene, mit Bildern meist, weil nur wenige Menschen dort Lesen und Schreiben können. Für die Fahrten über die Buckelpisten braucht Cathérine Eklou das Auto. Das inzwischen 25 Jahre alte, das sie zurzeit noch fährt, ist so mitgenommen, dass Reparaturen für sie nicht mehr bezahlbar sind.

Die Krankenschwester bietet außerdem Kurse an, um „Multiplikatoren" auszubilden, meist Frauen, die in ihren Dörfern dann darauf achten, dass beispielsweise die Kinder vorm Essen ihre Hände waschen und die Tiere nicht in die Hütte kommen. „Ein Riesenerfolg", so Sabine Glasbrenner: Der Verein habe sich mehrfach schon davon überzeugen können, welch hervorragende Arbeit Cathérine Eklou leistet. Gerade die Gesundheit der Kinder habe sich dank dieses großen Engagements „wesentlich 1 verbessert".

Nähere Informationen findet man im Internet unter
www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

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Darmstädter Echo, Freitag, 29.06.2012

Nepal liegt Wilfried Gerfen am Herzen

ENTWICKLUNGSHILFE: Der Seeheimer Ingenieur ist für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden

SEEHEIM-JUGENHEIM. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe" engagiert sich Wilfried Gerfen seit zehn Jahren in Nepal. Das Thema Schulbildung ist für den ehrenamtlichen Entwicklungshelfer dabei besonders wichtig. Für seinen Einsatz ist der Seeheimer jetzt für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden.

Als Ostnepal am 18. September 2011 von einem Erdbeben erschüttert wird, ist es nur eine Randnotiz in den westlichen Medien. Für den Seeheimer Wilfried Gerfen bedeuteten die Erdstöße mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala, dass manches, was der Achtundsechzigjährige aufgebaut hat, zerstört wurde.

Wilfried Gerfen aus Seeheim engagiert sich für Nepal

Denn seit seiner Pensionierung sammelt der Achtundsechzigjährige Geld, um die Stadt Kirtipur in Nepal zu unterstützen. Vor zehn Jahren hatte Gerfen gerade einmal ein paar hundert Euro auf einem Spendenkonto gesammelt. Daraus sind inzwischen zehntausende Euro geworden. Mit seiner Organisation Nepalhilfe Kirtipur will er vor allem Kindern und Frauen nachhaltig helfen. Einige Schulen wurden so bereits saniert und eine Bäckerei für Frauen eingerichtet (wir haben berichtet).

Für diesen Einsatz ist Wilfried Gerfen jetzt für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden. Der mit

 

10.000 Euro dotierte Publikumspreis wird im September 2012 verliehen. „Es gibt nichts Besseres als Schulbildung, um Kindern zu helfen", sagt Wilfried Gerfen. Der Seeheimer zeigt in seiner Wohnung Fotos von Schulen aus dem Ort Kirtipur. Nepal, das zwischen Indien und China liegt, gehört zu den 15 ärmsten Ländern der Welt. Entsprechend ist es um die Schulbildung vieler Kinder bestellt. „Viele Eltern können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken", sagt Gerfen.

Der Seeheimer ist seit Jahrzehnten von dem asiatischen Land begeistert. Anders als andere Touristen verteilt er jedoch kein Geld an die bedürftigen Kinder in dem Land: „Das ist der beste Weg, die Kinder von der Schule fernzuhalten und sie zum Betteln bei Touristen zu bringen." Der Weg des Seeheimer Ingenieurs, der lange bei der Telekom in einer Entwicklungsabteilung arbeitete, ist ein anderer. „Hilfe zur Selbsthilfe ist das Erfolgsrezept meiner Projekte", sagt er. Inzwischen hat sich der Helfer ganz auf die Unterstützung von Kindern konzentriert. Mit dem Geld der Nepalhilfe Kirtipur unterstützt Gerfen mittlerweile 75 Kinder, die Mehrzahl davon Mädchen.

Die Kinder, die zu den ärmsten Familien der Ortschaft in der Nähe der Hauptstadt Katmandu gehören, bekommen bis zur achten Klasse ein Schulstipendium in Höhe von 115 Euro. „Davon wird das Schulgeld bezahlt, die Schuluniform, Schuhe, Bücher und Schreibmaterial", berichtet Wilfried Gerfen. Jedoch wird das Geld nie direkt an die Bedürftigen ausgezahlt oder gar an die Schulen überwiesen. „Ich will, dass jeder Euro ankommt. Angesichts der dort herrschenden Korruption würde das Geld sonst nicht immer da hinkommen, wo es soll." Der Seeheimer verlässt sich dabei auf Freunde in Nepal, die er auf seinen zahlreichen Reisen kennengelernt hat.

Für den Seeheimer ist schon die Nominierung eine besondere Auszeichnung. Denn im Durchschnitt arbeite er 80 Stunden im Monat für das von ihm gegründete und organisierte Hilfsprojekt. „Ich denke, wir konnten etwas in Bewegung setzten", sagt er. „Mit Bildung kann man vieles zum Positiven wenden."                                               seh

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 16.06.2012

Patenkinder in Brasilien und
Kindernothilfe

Eines unserer Patenkinder

Dieser Tage erreichte uns eine Mai! von Frau Timm, der Betreuerin unserer 72 Patenkinder und Verwalterin der Kindernothilfe:

"Ich glaube, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie viel Eure Unterstützung hilft. Wie viele Kinder ich in den letzten Jahren und bis heute retten konnte/kann. Die Kinder können ausreichend essen, werden medizinisch versorgt. Wart Ihr einmal in der Lage, das Leben eines Kindes retten zu können, weil Ihr das Geld hattet, ein Antibiotikum zu kaufen? Einen Liter Milch?

Brasilien steht heute wirtschaftlich viel besser da als vor ein paar Jahren: Aber die Armut, die Verzweiflung und das Unwissen gerade auf dem Land sind wie immer und das

 

wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern. Ich werde auf alle Zeiten dankbar sein, für das, was Ihr hier möglich gemacht habt. Ich weiß, dass ich nicht genügend schreibe und fotografiere, um zu dokumentieren, was ich hier mit Eurem Geld tue. Ich habe einfach nicht genügend Zeit dafür und begrenze mich im Moment meistens aufs Tun. Aber Ihr könnt sicher sein, auch "wenn Ihr nichts von mir hört, dass ich sehr viel tue. Alles, was ich kann.

Heute zum Beispiel war auch wieder so ein Tag, an dem ich 12 Stunden ohne Pause gearbeitet habe. Irgendwann habe ich mal was gegessen, was mir jemand rübergereicht hat, im Stehen. Es gibt einfach so viel zu tun und ich bin so. glücklich, dass ich es tun und damit wirklich auch Veränderungen erreichen kann.

Was mir wirklich und immer und zutiefst am Herzen liegt, das sind die Kinder, die in Armut leben. Ich möchte mit ihnen weinen, wenn sie mir aufzählen, wann und wie sie misshandelt, missbraucht, brutal geschlagen wurden. Wenn man mir das doppelte Gehalt für irgend einen Bürojob anbieten würde oder mehr - ich würde ihn ausschlagen, weil ich weiß, dass ich hier, beim Aufbau unseres Psycho-Sozialen Zentrums, bei diesen Kindern sein will."

Dank der Unterstützung einiger Spender kann Frau Timm im Juli mit einer Zusatzausbildung für eine Traumatherapie beginnen. So kann sie in Zukunft vielen traumatisierten Kindern und Eltern helfen.

Möchten sie mehr über das Engagement unseres Vereins erfahren? www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

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Sandesh Weekly_1, Mittwoch, 25.04.2012

Übergabe von Spenden zur Möblierung von 5 neuen Klassenräumen

(Auszug aus der Veröffentlichung,
Übersetzung nicht verfügbar)

 
 

Sandesh Weekly_2, Mittwoch, 25.04.2012

Versammlung der Kinder des Primary Education Program Kirtipur

(Auszug aus der Veröffentlichung,
Übersetzung nicht verfügbar)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sahid Weekly, Samstag, 21.04.2012

Versammlung der Kinder des Primary Education Program  Kirtipur (PEP)

(Auszug aus der Veröffentlichung,
Übersetzung nicht verfügbar)

 

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Sahid Weekly, Freitag, 20.04.2012

Überbringung von Spendengeldern für Klassenraum-Möblierung Jana Sewa

 

Auszug aus der Veröffentlichung
Übersetzung nicht verfügbar

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Rhein-Neckar-Zeitung, Donnerstag, 05.04.2012

Der Walldorfer Verein leistet Hilfe auf der ganzen Welt

Jahreshauptversammlung von „Hilfe zur Selbsthilfe“ –
2011 wurde die Rekordsumme von 98 000 Euro für die Projekte aufgewendet

Walldorf. (aot) Beim Spielen auf einem Fabrikgelände bekommt der elfjährige Mateus aus Sao Lourenço in Südbrasilien einen Metallsplitter ins Auge. Die Behandlung wird zwar von der staatlichen Krankenversicherung bezahlt, aber seine Eltern können das Busticket in die Augenklinik im 250 Kilometer entfernten Porto Alegre nicht bezahlen. Elsa Timm, Projektbetreuerin des Walldorfer Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“, kann helfen. Seit 2010 steht ihr ein Kindernothilfe- Fonds zur Verfügung, aus dem sie die Fahrten in die Klinik bezahlt und die Familie beim Kauf einer Brille unterstützt. Ansonsten betreut sie ein Patenschaftsprogramm für 75 besonders benachteiligte Kinder unter sieben Jahren. Für jedes Patenkind stehen 150 Euro im Jahr zur Verfügung, dafür erhalten sie wöchentlich ein Lebensmittelpaket. Darüber hinaus besucht Elsa Timm die Familien und sorgt bei Bedarf für medizinische Hilfe.

Dies ist eines der 16 Projekte, die der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Südamerika, Osteuropa, Afrika und Nepal unterstützt und von denen auf der Jahreshauptversammlung berichtet wurde. Ob es um die Einrichtung und Unterhaltung von Waisenhäusern, Schulen und beruflichen Ausbildungsstätten geht oder um Gesundheitsvorsorge, immer steht das Prinzip der Selbsthilfe an erster Stelle. Wenn ein Projekt so weit gediehen ist, dass es von Menschen am Ort selbstständig weitergeführt werden kann, zieht sich der Verein zurück und sucht sich eine neue Aufgabe. So konnte die Vorsitzende Barbara Diehm gleich von vier erfolgreich abgeschlossenen Projekten berichten. Dazu gehört die Schule Wend Raabo in Burkina Faso, deren Aufbau das Walldorfer Gymnasium über mehr als 15 Jahre unterstützt hat. Seit 2008 ist die Schule als „Collège“ mit dem Abschluss mittlere Reife anerkannt und erhält damit staatliche Unterstützung.

 

Mit 22 000 Euro wurde ein Therapiezentrum für 80 Roma-Kinder in Schässburg in Rumänien renoviert. Manche Kinder kommen hier zum ersten Mal in ihrem Leben in den Genuss einer Dusche, erhalten Hausaufgabenhilfe und ein  warmes Mittagessen. Auch die Bau- und Renovierungsarbeiten im Kinderdorf „Insel der Hoffnung“ in Weißrussland sind abgeschlossenen. In dem Feriendorf haben allein im vergangenen Jahr 730 behinderte Kinder, darunter viele krebskranke, mit ihren Familien Urlaub machen und unbeschwerte Tage verbringen können. Ebenfalls in die Selbstständigkeit entlassen werden konnte das Frauenzentrum in El Viejo in Nicaragua. Es wurde 1979 als kleiner Treffpunkt gegründet und hat sich zu einer anerkannten Institution entwickelt, in der 14 hauptamtliche und 230 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind.

Insgesamt wurden 2011 rund 98 000 Euro für die Arbeit aufgewendet, eine Rekordsumme in der Geschichte des Vereins. 33 Prozent entfallen auf Projekte, 42 Prozent auf Schulbauten, sieben Prozent wurden für Stipendien und 16 Prozent für Patenschaften ausgezahlt. Der Verwaltungsaufwand beträgt lediglich zwei Prozent der Gesamtkosten. Neben einem Zuschuss der Stadt Walldorf finanziert sich der Verein im Wesentlichen aus Spenden Barbara Diehm dankte besonders den Walldorfer Schulen und Kindergärten für ihre Unterstützung. Beeindruckend sei der „Spendenlauf“ der SMV des Gymnasiums gewesen, der alleine 14 000 Euro erbracht habe. Dass die Gelder so effizient eingesetzt werden können, ist das Verdienst der Projektbetreuer, die sich vor Ort und auf eigene Kosten vom sachgemäßen Einsatz der Gelder überzeugen, und von den zuverlässigen einheimischen Leitern der Projekte.

Bei den Neuwahlen gab es keine großen Veränderungen. Wiedergewählt wurden die Vorsitzende Barbara Diehm, die zweite Vorsitzende Sabine Glasbrenner, Schriftführerin Sigrid Tuengerthal und Kassenwart Stefan Weisbrod.

Info: Spendenkonten: Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf, Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20, Konto: 57 70 76 74; Volksbank Kraichgau, BLZ 672 922 00, Konto 18 0138 00.

 

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Laurentiusbote, März 2012

Dank für Hilfe in Nepal

Kirchengemeinde unterstützt Schulprojekte im Himalaya

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Das Pro-Kopf-Einkommen pro Jahr beträgt dort etwa 320 € (in Deutschland zum Vergleich etwa 30 000 €). Der Staat stellt nur wenig Geld für das Schulwesen zur Verfügung. Zwar besteht in dem Land eine Schulpflicht, aber viele Familien haben nicht das Geld, um Bücher, Hefte und Schulgeld zu finanzieren. Häufig wird deshalb nur ein Sohn in die Schule geschickt, und die Mädchen haben das Nachsehen.

Die private Initiative Nepalhilfe Kirtipur von Wilfried Gerfen aus Seeheim-Jugenheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und benachteiligten Frauen in Kirtipur Chancen für eine bessere Zukunft zu eröffnen. Die Großgemeinde Kirtipur liegt 8 km südwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Dort hilft die Initiative seit 2003 beispielsweise bei der Renovierung völlig desolater Schulgebäude, hat für arme Newari-Frauen eine Bäckerei gebaut und ermöglicht seit 2008 besonders benachteiligten Kindern (33 Mädchen und 22 Jungen) den Schulbesuch durch ein jährliches Stipendium für Schulgeld, Schuluniform, Bücher und Schreibmaterialien. Wilfried Gerfen berichtete beim letzten Gemeindefest in einem Vortrag von der Arbeit seiner Initiative. Er selbst reist auf eigene Kosten immer wieder nach Kirtipur, um die Unterstützung dort zu organisieren und die Verwendung der Gelder zu prüfen.

Unsere Kirchengemeinde unterstützte dieses Hilfsprojekt bis jetzt mit folgenden Mitteln: Erlös des Mittagessens beim Erntedankfest in (273 €), Kollekte des ökumenischen Neujahrsgottesdienst (197 €) sowie einem Teil der Einnahmen des Weihnachtsmarkts in Höhe von 239,20 €. Die Spenden von Zuhörern beim Gemeindefest in Höhe von 45 € sind ebenfalls in den Fonds der Nepalhilfe Kirtipur geflossen, der Bibeltreff hat weitere 300 Euro gespendet, so dass wir die Bedürftigen in Nepal bisher mit insgesamt 1055,17 € unterstützen konnten.

Nähere Informationen sind auf der Homepage www.nepalhilfe-kirtipur.de zu finden.

Wilfried Gerfen hat sich unterdessen in einem Brief an die Ev. Kirchengemeinde für die Unterstützung bedankt. Hier ein Auszug:

Sehr geehrte Mitglieder der ev. Gemeinde Wörrstadt, ich möchte Ihnen allen sehr, sehr herzlich für die großzügigen

 

Spenden danken. Sie können sicher sein, dass jeder einzelne Cent davon die Bedürftigen in Kirtipur erreichen wird! Großzügige Spender wie Sie haben mich 2011 in die Lage versetzt, das Stipendium für die von mir betreuten 55 Kinder bei ausreichender Schulleistung nicht nur auf den Grundschulbesuch zu begrenzen sondern jetzt sogar bis zum Abschluss der Klasse 8 (vergleichbar unserer Hauptschule) zu gewähren. Im Frühjahr 2012 werde ich zudem der armen Adinathschule im Ortsteil Chobar helfen, die u.a. wegen der Folgen des Erdbebens vor ca. 4 Monaten dringend saniert werden muss. Ich bin sehr froh, dass ich mit der ev. Gemeinde in Wörrstadt in Kontakt gekommen bin und grüße Sie alle sehr herzlich mit einem nochmaligen Dankeschön!"

 

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