Anfang

Der Verein in den Medien 2013

     

Walldorfer Rundschau, Samstag, 21.12.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Walldorf erlaufen an einem heißen Tag im Juli 10.000 Euro für Kinder in Chile und Rumänien

Schon zum zweiten Mal hat die SMV des Gymnasiums einen Spendenlauf für alle Schülerinnen und Schüler zugunsten des Walldorfer Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe" organisiert. In diesen Tagen wurde nun den Verantwortlichen im Verein der sensationelle Betrag von 10.000 € übergeben. Diese stolze Summe teilen sich ein Mädchenheim in Chile und ein Tageszentrum für Straßenkinder in Rumänien.

Im rumänischen Nitchidorf freuen sich ca. 30 Straßenkinder, die in diesem Haus eine warme Mahlzeit, Hilfe bei den Hausaufgaben und Zuwendung bekommen über neue Möbel und einige Verbesserungen in der Küche. Alle Kinder stammen aus sehr schwierigen Verhältnissen und in diesem Haus dürfen sie spielen, malen, basteln und Spaß haben.

Beim Aufschreiben der gelaufenen Runden

 

Bei dem anderen Projekt handelt es sich um ein Mädchenheim in Traiguen, Chile. In dieser Einrichtung, die im Jahr 1981 von einer deutschen Ordensschwester ins Leben gerufen wurde, werden etwa 55-60 sozial, körperlich

 

und seelisch geschädigte Mädchen betreut und auf ein selbst bestimmtes Leben vorbereitet.

Bei beiden Projekten besteht ein guter Kontakt zwischen den Pro¬jektbetreuern Frau Erny, Lehrerin am Gymnasium Walldorf und Frau Walter aus St. Leon, deren Tante das Heim damals gegründet hat, und den Betreuern vor Ort.

Voller Einsatz

 

Wir freuen uns über die tolle Summe, und es ist ein ermutigendes Zeichen, dass Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums soziale Verantwortung zeigen und sich für Kinder engagieren, denen es nicht so gut geht. Es ist einiges an Organisation zu leisten, um eine Veranstaltung in diesem Rahmen durchzuführen, Allen Organisato¬ren, Läuferinnen und Läufern, die an einem der heißesten Tage des Jahres für eine gute Sache gelaufen sind, gilt unser Dank ebenso wie den vielen Sponsoren, die sich die Schüler selber suchen mussten.
Wer sich für die Arbeit des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf interessiert, sei auf die Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de verwiesen.

 

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 14.12.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Weihnachtsmarkt

Crêpes süß oder herzhaft, Glühwein oder Apfelpunsch, allen scheint es gut gemundet zu haben, denn wir hatten alle Hände voll zu tun, um alle Wünsche zu erfüllen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern und natürlich bei den vielen Besuchern unseres Standes, die dafür gesorgt haben, dass wir mit dem Gewinn dieses Wochenendes wieder einige Kinder und Familien in notleidenden Ländern unterstützen können.

Unser Stand

Wenn Sie sich über unsere derzeitigen Projekte informieren möchten:
unsere Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de 

 

 

Lange Schlangen vor unserem Crêpesstand
 

Allen Freunden, Mitgliedern und Spendern unseres Vereins danken wir ganz herzlich für die Unterstützung in diesem Jahr und wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2014.
 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Mittwoch, 11.12.2013

Schüler erlaufen 10 000 Euro

Walldorfer Gymnasiasten spenden an
„Hilfe zur Selbsthilfe"

Walldorf. Im Juli hatte die Schülermit­verwaltung (SMV) des Walldorfer Gym­nasiums einen Spendenlauf zugunsten zweier Projekte des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe" organisiert. Die Familie und weitere Sponsoren spendeten umso mehr, je größere Strecken die Schüler im Wall­dorfer Stadion zurücklegten. Jetzt wur­den dem Verein 10 000 Euro übergeben.

Über den „sensationellen Betrag" zeigten sich Barbara Diehm, Vorsitzende von „Hilfe zur Selbsthilfe", sowie die Projektbetreuerinnen des Vereins, And­rea Erny und Doris Walter, hocherfreut. Sie bedankten sich sehr herzlich bei den Vertretern der SMV, Julika Jüngling, Volkan Bozer und Linda Schal, allen be­teiligten Schülern, den für die SMV ver­antwortlichen Lehrkräften Christa Balling-Gündling und Wolfgang Franz so­ wie der Schulleiterin Marianne Falkner.

5000 Euro kommen einem Straßen­kinderheim im rumänischen Nitchidorf zugute. das schon seit längerer Zeit vom Gymnasium Walldorf unterstützt wird. Dort werden Kinder, die arm, oft ver­nachlässigt und ohne geregeltes Leben sind, beim Schulbesuch unterstützt und erhalten warme Mahlzeiten. Die andere Hälfte des Spendenbetrags geht an ein Mädchenheim in Traiguen, Chile. In dieser

 

Die Schülermitverwaltung des Gymnasiums Walldorf hat 10 000 Euro. den Erlös eines Spen­denlaufs, für zwei Projekte des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe" gespendet. Foto: privat

Einrichtung, die 1981 von einer deutschen Ordensschwester ins Leben gerufen wurde, werden sozial, körperlich und seelisch geschädigte Mädchen betreut und auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet. Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert, erfährt auf der Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de mehr.
 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 19.10.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Folgender Brief erreichte uns von unserem Projektbetreuer aus Burundi:

 

Die Reise nach Burundi war sehr schön und auch sehr anstrengend. Aber in den letzten Monaten ist viel passiert.

Die Medizinstation ist fertig gebaut und mit Möbeln ausgestattet. Es sieht sehr schön aus, so wie wir es uns vorgestellt haben, mit vielen Räumen und ausreichend um als Medizinstation zu fungieren.

Der operative Betrieb der Medizinstation wird  im nächsten Monat beginnen. Die Krankenpflegerinnen werden vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt. Ein Antrag auf Freistellung der Krankenpfleger und Eröffnung der Medizinstation ist an das Gesundheitsministerium gestellt und genehmigt worden.

Ab dem 01.01.2014 hält ein Facharzt-Team jeden Mittwoch  in der Krankenstation Sprechstunde und  unterstützt die Krankenpfleger. Später soll dann die Medizinstation eigenständig arbeiten und die Sprechstunde nur vom Krankenpfleger gehalten werden.

Die kleine Ortschaft Muyogoro sieht schon lebendig aus mit Grundschule, Medizinstation und Katholischer Kirche. Hier ist ein Treffpunkt für viele Menschen. Kleine Verkaufsstände werden aufgebaut, um verschiede Produkte anzubieten. Andere Betriebe sollen folgen, nachdem  wir die Ortschaft mit Strom versorgt haben.

Vielen Dank für die moralische und finanzielle Unterstützung. Ohne  Euch wären  der Bau der Schule und der Medizinstation nicht möglich.

 

Wir wollen als Nächstes die Schule und die Medizinstation mit Strom versorgen. Der Transformator ist schon vorhanden und uns fehlt nur noch das Geld für  die Installation und den Anschluss an das (Burundische) Energienetz.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns mit 4.000 Euro weiterhin unterstützen, damit wir das Projekt abschließen können. Mit dem Strom in Muyogoro wäre für uns auch ein toller Abschluss der Projekte  geglückt. Damit hätten wir viel zur Dorfentwicklung beigetragen.

Ich bedanke mich ganz herzlich und wünsche Ihnen viel Gesundheit.

Astère Hatungimana


Herr Hatungimana vor der neuen Medizinstation

Wenn Sie für dieses Projekt spenden wollen,
Stichwort Burundi

Volksbank Kraichgau, BLZ 672 922 00, Kto-Nr 18 013 800

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 12.10.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Unser Projekt in Chile:
"Sala Astoria" wurde eingeweiht

Im Astorjahr noch eine Einrichtung, deren Name sich auf Walldorfs großen Sohn zurückführen lässt! Der Therapieraum in dem Mädchenheim Puenta Esperanza wurde in Gegenwart von viel örtlicher Prominenz eingeweiht und auf den Namen „Sala Astoria“ getauft. Unser Vereinsmitglied Doris Walter aus St.Leon-Rot betreut seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter das Heim „Cecilia B. De Widmer“ in Traiguen, ca. 600 km südlich von Santiago de Chile. Übernommen hat sie diese Aufgabe von ihrer Tante, Sor Claudina Zang, die 1933 als Ordensschwester nach Chile ging. In dem Heim kümmert man sich besonders um physisch und psychisch behinderte Mädchen indigener Herkunft. Die meisten von ihnen kommen aus schwierigsten sozialen Verhältnissen und wurden per Gerichtsbeschluss ins Heim eingewiesen. Sie finden dort eine liebevolle Aufnahme und Betreuung. In dem neuen Therapieraum können die Mädchen nun ihren Behinderungen entsprechend betreut werden. Vorher konnten die Mädchen nur ein- bis zweimal im Monat zur Therapie gebracht werden. Jetzt kommen die Therapeuten ins Heim und arbeiten mit den Mädchen in dem gut ausgestatteten Raum. Außerdem kann der Raum von den Mädchen, die das Heim nur selten verlassen dürfen, auch für Bewegungsspiele genutzt werden. So war es für die 55

 

 
Ein herzliches Dankeschön

Mädchen ein besonderes Fest, als der Therapieraum seiner Bestimmung übergeben wurde.
Wenn Sie mehr über das Heim erfahren möchten, so informieren Sie sich auf unserer Homepage: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de Sie können die segensreiche Arbeit von Doris Walter auch durch eine Spende auf eines unserer Konten unterstützen

Volksbank Kraichgau: Kto. 18013800 BLZ 67292200

Sparkasse Heidelberg: Kto. 57707674 BLZ 67250020

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Dienstag, 01.10.2013

Die "Hoffnungsbrücke"
ist für 55 Mädchen eine Heimat

 Familie Walter aus St. Leon-Rot
und der Walldorfer Verein "Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützen das Kinderheim in Chile

St. Leon-Rot. (tore) Im Büro von Bürgermeister Dr. Alexander Eger hängt seit Kurzem eine edle Holztafel mit der Aufschrift "Luis Alvarez Valenzuela, Alcalde'. Das ist der Name des Bürgermeisters der chilenischen Gemeinde Traiguen. einer Kleinstadt mit 20 000 Einwohnern, rund 600 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Die Holztafel ist ein Gegengeschenk, denn in Traiguen hängt ein Wappenteller der Gemeinde St. Leon-Rot, direkt neben dem Porträt des Staatspräsidenten Sebastian Piñera. Doch wie kommt dieser Teller in das fast 13.000 Kilometer entfernte Chile?

Doris Walter aus St. Leon-Rot betreut dort gemeinsam mit ihrem Ehemann Erwin und ihrer Tochter Ana-Sophie seit 2007 ein "hogar de menores", ein Kinderheim für Mädchen indigener Herkunft. Die Beziehung zwischen den beiden Gemeinden reicht aber viel weiter zurück: 1933 trat die damals 24-jährige Ordensschwester Claudina ihren Dienst bei den Missionsschwestern des Heilig-Kreuz-Ordens in Chile an. Vorn Kloster Santa Cruz in der Provinzhauptstadt Temuco aus entfaltete Schwester Claudina eine immense und bis heute nachwirkende karitative Tätigkeit in der ganzen Region: Die Gründung vieler Schulen, zahlreicher \Waisenhäuser und Gemeindeeinrichtungen ist ihr zu verdanken, durch Organisationstalent und Charisma gelang es ihr, auf den höchsten politischen Ebenen und auch im Ausland Gehör zu finden. Schwester Claudina hieß mit bürgerlichem Namen Johanna Zang, stammte aus St. Leon und war die Tante von Doris Walter.

"Muchas gracias", vielen Dank, sagen die Mädchen des chilenischen Kinderheims "Puente Esperanza", das von Familie Walter aus St. Leon-Rot und dem Walldorfer Verein "Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützt wird. Foto: Privat

Als Doris Walter 2006 zum 97. Geburtstag der Tante nach Chile flog, war Schwester Claudina leider kurz vor ihrem Geburtstag verstorben. Ihr Tod hinterließ eine Lücke, die schwer zu schließen war. Die Verantwortlichen des Ordens fragten daher bei Doris Walter nach, ob sie nicht für das Kinderheim Sorge tragen wolle. Doris Walter nahm das "Erbe" ihrer Tante bereitwillig an. "Ich war 1984 das erste Mal dort, hatte damals aber nie im Leben gedacht, dass ich die Aufgabe eines Tages mal übernehmen würde", berichtet sie heute. Beeindruckt vorn Wirken der Tante vor Ort folgten mehrere Besuche über die Jahre hinweg, bis zu jenem entscheidenden im Jahr 2006. 

 

Heute nennt Doris Walter ihre kleine Initiative "Hoffnungsbrücke", auf spanisch „Puente Esperanza". Das Kinderheim wird. vom Orden Santa Cruz (Heilig Kreuz) und vom staatlichen Jugendamt unterstützt, faktisch aber nur mit dem Nötigsten. Der Bedarf ist groß: Viele der 55 Madchen sind Waisen, andere sind in schwierigsten Verhältnissen aufgewachsen und wurden per Gerichtsbeschluss in das Heim eingewiesen. Hier sorgt "Puente Esperanza" dafür, dass die Madchen in besseren Verhältnissen aufwachsen und eine Ausbildung erhalten. Ziel ist auch die Resozialisierung der teils schwer verhaltensauffälligen und körperlich geschädigten Mädchen sowie die psychotherapeutische und medizinische Betreuung, um die eigentliche schulische Ausbildung zu gewährleisten.

Durch das Organisieren zusätzlicher Nahrungsmittel, medizinischer Ausstattung und von Ausflügen mit den Kindern, ermöglicht durch Spenden von Freunden und Bekannten, wird für ein menschenwürdiges Umfeld gesorgt. Auf die private Initiative der Walters wurde der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" aus Walldorf aufmerksam. Beisitzerin Doris Bernzen stellte den Kontakt her und seit zwei Jahren gibt es nun eine Kooperation zwischen "Puente Esperanza" und dem Verein; einzelne Projekte in Chile wurden finanziell unterstutzt. wie aktuell ein Therapieraum zur Ergo- und Physiotherapie im Mädchenheim mit 4.000 Euro. Er ist nötig, weil einige Mädchen schwere körperliche Behinderungen und daher einen hohen Behandlungsbedarf haben. Ohne großen bürokratischen Aufwand wurde bei persönlichen Besuchen der Raum liebevoll renoviert, Gerätschaften wie Matten und Bälle wurden teilweise in Deutschland besorgt.

Barbara Diehm, Doris Walter und Bürgermeister Alexander Eger (v. li) sprachen über das Hilfsprojekt  Chile. Foto: Privat

Beim letzten Besuch überbrachte Doris Walter ein Gastgeschenk aus St. Leon-Rot und Walldorf und erhielt im Gegenzug je eine Holztafel des Burgermeisters von Traiguen. Bürgermeister Dr. Eger, Familie Walter und die Vorsitzende des Vereins _Hilfe zur Selbsthilfe', Barbara Diehm, fanden sich zur Übergabe im Rathaus ein. Der Bürgermeister sprach anerkennend über den großen Einsatz der Walters und übergab der Initiative auch eine Zuwendung der Gemeinde für das Kinderheim.

 

Info:

Spendenkonto:

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf. Stichwort Chile.

Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 29, Konto 57 707 674.

Volksbank Kraichgau, BLZ 672 922 00_ Konto 19 013 900.

 

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St. Leon-Rot Ortsblatt, Freitag, 13.09.2013

Ein Mädchenheim in Chile

Im Büro von St. Leon-Rots Bürgermeister Dr. Alexander Eger hängt seit Kurzem eine edle Holztafel mit der Aufschrift „Luis Alvarez Valenzuela, Alcalde". dem Namen des Bürgermeisters der chilenischen Gemeinde Traiguen, einer Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern etwa 600 km südlich von Santiago de Chile. Die Holztafel ist gewissermaßen ein Gegengeschenk, denn in Traiguen hängt ein Wappenteller der Gemeinde St. Leon-Rot, direkt neben dem Portrait des Staatspräsidenten Sebastiän Pifiera. Doch wie kommt dieser Teller in das fast 13.000 km entfernte Chile?

Doris Walter aus St. Leon-Rot betreut dort gemeinsam mit ihrem Ehemann Erwin und ihrer Tochter Ana-Sophie seit 2007 einen „hogar de menores", ein Kinderheim für Mädchen indigener Herkunft - aber die Beziehung zwischen den beiden Gemeinden reicht noch viel weiter in die Vergangenheit zurück: 1933 trat die 24-jährige Ordensschwester Claudina ihren Dienst bei den Missionsschwestern des Heilig-Kreuz-Ordens in Chile an. Vom Kloster Santa Cruz in der Provinzhauptstadt Temuco aus entfaltete Schwester Claudina eine immense und bis heute nachwirkende karitative Tätigkeit in der ganzen Region: Die Gründung vieler Schulen, zahlreicher Waisenhäuser und Gemeindeeinrichtungen ist ihr zu verdanken, durch ihr Organisationstalent und Charisma gelang es ihr, auf den höchsten politischen Ebenen und auch im Ausland Gehör zu finden, etwa als Vertreterin ihres Ordens in südamerikanischen Ordensversammlungen. Eben diese Schwester hieß mit bürgerlichem Namen Johanna Zang, stammte aus St. Leon und war die Tante von Doris Walter. Als Doris Walter zum 97. Geburtstag der Tante nach Chile flog, war Schwester Claudina leider kurz vor ihrem Geburtstag verstorben. Der Tod der Schwester hinterließ eine Lücke, die schwerlich zu schließen war. Die Verantwortlichen des Ordens fragten daher bei Doris Zang nach, ob sie nicht für das Kinderheim Sorge tragen wolle. Dieser Bitte wurde entsprochen und das „Erbe" ihrer Tante von Doris Walter bereitwillig angenommen.

„Ich war 1984 das erste Mal dort, hätte mir damals aber nie im Leben gedacht, dass ich die Aufgabe meiner Tante eines Tages mal übernehmen würde", berichtet sie heute. Beeindruckt von dem Wirken der Tante vor Ort folgten mehrere Besuche über die Jahre hinweg, bis zu jenem entscheidenden im Jahr 2006. Heute nennt sie ihre kleine

 

Initiative „Hoffnungsbrücke", auf Spanisch ,,Puente Esperanza". Das Kinderheim wird sowohl von dem Orden Santa Cruz (Heilig Kreuz), als auch vom staatlichen Jugendamt unterstützt, faktisch aber nur mit dem Nötigsten. Der Bedarf ist jedoch groß: Viele der 55 Mädchen sind Waisen, andere sind in schwierigsten Verhältnissen aufgewachsen und wurden per Gerichtsbeschluss in das Heim eingewiesen. Hier greift „Puente Esperanza" und sorgt dafür, dass die Mädchen in besseren Verhältnissen aufwachsen und eine Ausbildung erhalten. Ziel ist auch die Resozialisierung der teils schwer verhaltensauffälligen und körperlich geschädigten Mädchen sowie die psychotherapeutische und medizinische Betreuung, um die eigentliche schulische Ausbildung je nach individueller Möglichkeit zu gewährleisten. Durch das Organisieren von zusätzlichen Nahrungsmitteln, medizinischer Ausstattung sowie Ausflügen mit den Kindern, ermöglicht durch die Spenden von Freunden und Bekannten, sorgen sie für ein lebenswürdiges Umfeld im Heim. Auf die private Initiative der Walters wurde der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf" aufmerksam. Die dortige Beisitzerin Doris Bernzen stellte den Kontakt zu dem Walldorfer Verein her, der im Jahr 2012 16 Projekte weltweit betreute. Seit 2 Jahren gibt es nun eine Kooperation zwischen der "Puente Esperanza" und dem Verein; einzelne Projekte in Chile wurden finanziell unterstützt. Aktuell wurde etwa ein Therapieraum zur Ergo- und Physiotherapie im Mädchenheim mit 4.000 € gesponsert. Benötigt wird dieser, weil einige Mädchen schwere körperliche Behinderungen und daher einen hohen Behandlungsbedarf haben. Zuvor wurden die Kosten der erforderlichen Therapien direkt getragen, was aus monetären Gründen für den erforderlichen Transport lediglich einen Zweitmonats-Turnus ermöglichte. Ein Behandlungsnutzen war daher kaum spürbar, ganz im Gegensatz zur jetzigen fast kostenneutralen kontinuierlichen Betreuung vor Ort.

Ohne größeren Büroaufwand wurde bei persönlichen Besuchen der eigentliche Raum liebevoll renoviert und die erforderlichen Gerätschaften wie Matten, Bälle und Bänder teilweise in Deutschland besorgt.

Bei dem letzten Besuch überbrachte Frau Walter ein Gastgeschenk aus St. Leon-Rot und Walldorf und erhielt im Gegenzug je eine Holztafel des Bürgermeisters von Traiguen. Bürgermeister Dr. Eger, die Walters und die Vorsitzende des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe", Barbara Diehm, waren nun zur Übergabe im Rathaus zusammengekommen. Der Bürgermeister fand anerkennende Worte für den großen Einsatz der Walters und übergab der Initiative auch eine Zuwendung der Gemeinde für das Kinderheim, nachdem diese ausführlich von ihrer Arbeit berichtet hatten.

Spendenkonto:

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V, Stichwort: Chile

Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20, Kto.-Nr. 57 707 674 Volksbank Kraichgau, BLZ 672 922 00, Kto.-Nr. 18 013 800

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 20.07.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Verein hilft Kindern und Frauen in Nepal

In Kirtipur, einer Gemeinde mit 19 Dörfern südlich Nepals Hauptstadt Kathmandu, leistet der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V. seit 2003 gezielte Hilfe, um besonders benachteiligten Kindern und Frauen eine Perspektive für eine bessere Zukunft zu geben.

Das Pro-Kopf-Einkommen in Nepal liegt bei etwa 500 US$/Jahr. Die Not vieler Menschen in den Dörfern ist groß. Mehr als 20% der Kinder können trotz allgemeiner Schulpflicht keine Schule besuchen, weil sich die Eltern weder die obligatorische Schuluniform noch das bescheidene Schulgeld leisten können. Eine Arbeitslosenrate von über 45% prägt den allgemeinen Lebensstandard einer Gesellschaft mit mehr als 42 % Analphabeten bei den Erwachsenen und noch 20% bei den Jugendlichen bis 24 Jahren.

Die neue Schulkleidung wird verteilt

 

Der Verein hat sich daher vorrangig die Verbesserung der Schulbildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen für benachteiligte Frauen der Newar-Ethnie zum Ziel gesetzt. Seit 2003 wurden neben dem Bau einer Bäckerei für Frauen umfangreiche Sanierungen und Erweiterungen bedürftiger Schulen unterstützt.

Handgefertigte Schuhe vom Schuhmacher vor Ort.

 

Schwerpunkt der Hilfe seit 2008 ist ein Stipendien- Programm, mit dem 75 benachteiligten Kindern aus den ärmsten Familien Kirtipurs der Schulbesuch von der Grundstufe bis zur mittleren Sekundarstufe (Klassen 1 bis 8) ermöglicht wird. Mit einem Stipendium von derzeit 125 Euro pro Jahr werden das Schulgeld, die Schulkleidung, Bücher und vieles mehr finanziert. Das Geld wird nicht an die Familien ausgezahlt, sondern in Form eines Stipendienfonds vertrauenswürdig von einem Bürger-Komitee verwaltet, das von unserem Projektleiter Wilfried Gerfen eigens zu diesem Zweck gegründet wurde. Die Kinder besuchen derzeit die Klassen 4 bis 7 an 14 unterschiedlichen staatlichen bzw. kommunalen Schulen der Großgemeinde Kirtipur. Für sie, die mit ihren Familien meist unter jämmerlichen Umständen leben, ermöglicht das Stipendium eine solide Schulbildung und damit eine wirkliche Perspektive für eine bessere Zukunft.

 

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Las Noticias, Dienstag, 16.07.2013

Übergabe eines Therapieraumes
an das Kinderheim Cecilia Widmer

   

Übersetzung:

Übergabe eines Therapieraumes
an das Kinderheim Cecilia Widmer

Am Sonntag gegen 13:00 Uhr fand eine sehr schöne und wichtige Zeremonie im Kinderheim Cecilia Widmer in Traiguen statt , bei der deutsche Wohltäter einen Traum Wirklichkeit werden ließen.

Ein Therapieraum namens „Sala Astoria“, ausgestattet mit Gymnastikgeräten ausgezeichneter Qualität, wurde eingeweiht. Dieser soll zukünftig eine regelmäßige Behandlung physisch und psychisch behinderter Mädchen gewährleisten, die bis dato trotz hoher Notwenigkeit aus finanziellen Gründen nicht erfolgen konnten. Eingerichtet wurde der Raum von Doris Walter, ihrem Mann und ihrer Tochter.

Die Mädchen des Heimes waren sehr glücklich über dieses wundervolle Geschenk. Auch die Schwestern des Ordens „Santa Cruz“ (Heilig Kreuz) bedankten sich bei den Wohltätern für die Einrichtung des Raumes, der vielen der Mädchen ermöglichen wird ihre Lebensqualität zu verbessern.

Eingeweiht wurde der Raum von Traiguens Gemeindepfarrer Priester Luis Antonio Riquelme, nachdem das Band feierlich von einem Mädchen und einer anwesenden Ordensschwester durchtrennt wurde.

 

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El Austral, Sonntag, 30.06.2013

Kinderheim in Traiguen erhält Spende
einer deutschen NGO

 

 

 

Übersetzung:

Kinderheim in Traiguen erhält Spende

einer deutschen NGO.

Das Kinderheim „Cecilia B. De Widmer“ in Traiguen kann nun, dank einer Spende der deutschen NGO „Hilfe zur Selbsthilfe- Walldorf e.V.“, in einem eigens dafür eingerichtet Therapieraum, physisch und psychisch behinderte Mädchen des Heimes betreuen. Das Heim nimmt in Kollaboration mit der Sename (hiesiges Jugendamt) bedürftige, in ihren Rechten verletzte Mädchen zwischen 2 und 18 Jahren auf.

Die in Deutschland lebende Doris Walter ist eine Wohltaeterin des Heimes und zugleich Repräsentantin der NGO vor Ort. Ihre liebevolle Bindung zum Heim lässt sich auf ihre Tante, Sor Claudina Zang, die bereits 1933 als Ordensschwester der „Hermanas Maestras de la Santa Cruz“ (Schwestern vom Heiligen Kreuz) nach Chile ging, zurückführen, die so letztendlich den Kontakt zu dem Mädchenheim knüpfte.

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Mittwoch, 03.04.2013

„Spannende Berichte“
über vielfältige Hilfsaktionen

Jahreshauptversammlung des Vereins
„Hilfe zur Selbsthilfe“ Walldorf – 2012 wurden 16 Projekte in neun Ländern gefördert

Walldorf. (seb) 16 Projekte in neun Ländern wurden 2012 unterstützt, über 100 000 Euro dafür ausgeschüttet: Diese beeindruckenden Zahlen nannte die Vorsitzende Barbara Diehm in ihrem Rückblick zu Beginn der Jahres-hauptversammlung des Walldorfer Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Berichte der Projektbetreuer standen im Mittelpunkt der Versammlung.

Dass der Name des Vereins Programm ist, zeigten verschiedene Aspekte der Hilfsaktionen. Bildung ist selbstverständlich die wichtigste Voraussetzung, um sich selbst helfen zu können, daher flossen zirka 21 Prozent der Ausgaben 2012 – wie schon in den Jahren zuvor – in Schulbauten. Astère Hatungimana aus Ludwigshafen, der aus Burundi stammt und die Kontakte dorthin pflegt, erzählte vom Bau einer Krankenstation bei einer Schule, die der Verein 2010 und 2011 errichten half. Sigrid Tuengerthal beschrieb Bau und Einweihung einer kleinen Grundschule in Burkina Faso, wo der Verein bereits seit Jahren „Apersec“, die ambulante Krankenstation von Cathérine Eklou, betreut – mittlerweile erreicht ihr fünfköpfiges Team 50 000 Menschen in 25 Dörfern mit seiner ganz elementaren Hygiene-Erziehung und Gesundheitsvorsorge.


Ein Riesenandrang und großes Interesse auch von Regierungsseite herrschte, als die vom Walldorfer Verein „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichte kleine Grundschule in Burkina Faso eingeweiht wurde. Das Bild zeigt Sigrid Tuengerthal beim Durchschneiden des Bandes. Foto: privat

Einem Obdachlosenheim mit Reha-Zentrum für Suchtkranke in der Ukraine hat der Verein eine Schweinezucht ermöglicht, „ein wesentlicher Beitrag zur autarken Versorgung mit Fleisch“, wie Dr. Ernst Lüdemann von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft berichtete. Einem Heim für Mädchen indigener Herkunft in Chile, die durch Verwahrlosung und Missbrauch geschädigt sind, soll ebenfalls die Zucht von Hühnern oder Schweinen ermöglicht werden. Erwin Walter und Tochter Ana-Sophie schilderten auch die Ausstattung eines Therapieraums für behinderte Mädchen.

In Nicaragua wurden die Not leidenden Eltern behinderter Kinder ermutigt, gemeinsam mit Schreinern vor Ort selbst Betten zu bauen. Keine Idee des Vereins, so Barbara

 

Diehm, so gehe man generell nicht vor, vielmehr habe man die Menschen vor Ort gefragt. „Sie sind sehr stolz: Ein Bett gilt als Zeichen des Wohlstands“, sagte Ulrike Steiger. Eine psychotherapeutische Ausbildung wurde einer Projektbetreuerin in Brasilien ermöglicht, so Barbara Diehm: Neben der Betreuung des Patenschaftsprogramms und der flexiblen Nothilfe für besonders benachteiligte Kinder könne die Betreuerin nun auch Menschen helfen, die durch Gewalt oder Naturkatastrophen traumatisiert sind. Um junge Menschen in Brasilien, wo die Zerstörung des Regenwalds immer noch voranschreitet, für den Umweltschutz zu sensibilisieren, hat der Verein in São Lorenço ein „Waldklassenzimmer“ mit Gewächshaus, wie die „Waldlupe“ in Walldorf, erstellt. „Ich kann mich nur um das kümmern, was ich auch kenne“, so Sabine Glasbrenner.

Wiederholt wurde deutlich, dass in den Ländern, wo „Hilfe zur Selbsthilfe“ aktiv ist, Armut herrscht beziehungsweise die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinanderklafft, die geringe Bildung hat schlimme Folgen. Hinzu kommt beispielsweise die „absolut korrupte politische Klasse“, wie Wilfried Gerfen meinte, der mehrere große Projekte in Nepal erläuterte: Stipendien für Schüler, Möblierung von Klassenzimmern, Sanierung einer weiteren Schule und Förderung von Arbeitsplätzen für Frauen. Auch Umweltverschmutzung gefährdet die Menschen beispielsweise in Kenia, wo man gemeinsam mit Jasmin Lohnert und dem Verein „Helfende Hände WiWa“ eine Schule fördert: Eine riesige, immer wieder brennende Müllkippe vergifte die Luft dort, so Sigrid Tuengerthal.

Manchmal führt auch nur die Vetternwirtschaft des neuen Bürgermeisters dazu, dass die Projektbetreuer vor Ort schikaniert und verschreckt werden und der Hilfsverein sich zurückzieht. Das berichtete Andrea Erny in Bezug auf ein Therapiezentrum mit Anlaufstelle für bedürftige Kinder in Rumänien. Das Projekt liege „auf Eis“ – allerdings habe man vor, mit den Partnern vor Ort ein neues zu starten. In diesem Zusammenhang gab es ein dickes Lob für die Schüler des Walldorfer Gymnasiums, die den Verein mit Spendenläufen tatkräftig unterstützen.

Bürgermeisterin Christiane Staab zeigte sich fasziniert von den „spannenden Berichten“ und lobte die „großartige Arbeit“ des Vereins. Die Stadt unterstützt den Verein jährlich mit 15 000 Euro. In ihrem Finanzbericht wies Uta Maier nach, dass 100 Prozent der Spenden auch bei den Hilfsbedürftigen ankommen: Kosten etwa für Auslagen oder Öffentlichkeitsarbeit könnten gut über die Beiträge der 186 Mitglieder gedeckt werden. Einnahmen von fast 93 000 Euro stehen 2012 Ausgaben von mehr als 101 000 Euro gegenüber, das Defizit wurde ihr zufolge aus der Rücklage des Vereins gedeckt. Die liegt nun bei 40 000 Euro, wobei mehr als 28 000 gebunden sind für Projekte –„ein kleines Polster zu haben, ist sehr wichtig“. Klaus Winnes, der mit Dieter Burkard die Kasse geprüft hatte, sprach „ein Sonderlob“ aus.

 

Info: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de. Der Verein ist nun auch auf Facebook zu finden.

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 09.03.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Einweihung einer Dorfschule in Burkina Faso

 

Aminata spricht den Dank der Schüler

110 Kinder saßen geduldig und andächtig in ihrer neuen Schulkleidung auf den harten Schulbänken unter dem luftigen Zeltdach und warteten auf die feierliche Einweihung ihrer neuen Schule in Gayokin. Zwei Klassenzimmer hat das neue Schulgebäude, zwei Lehrerhäuschen und eine Latrine. Zur Einweihung war nicht nur die Dorfbevölkerung gekommen, sondern auch die Schulinspektorin, die Bürgermeisterin, die 25 Dörfer verwaltet und sogar der Präsident der Regionalregierung. So wurde erstmals die segensreiche Arbeit von der kleinen NRO (Nicht Regierungs- Organisation) APERSEC offiziell anerkannt. Gayokin, ein Dorf mit ca. 1.500 Einwohnern, war bis zum Jahre 2010 der Regionalregierung nicht einmal bekannt. Man hatte es auf keiner Karte verzeichnet. Auch die Schulbehörde wusste nicht, dass dort über 200 Kinder im schulpflichtigen Alter wohnen. Bis Cathérine Eklou und ihr Team kamen und das Dorf in ihr Gesundheits- und Sauberkeitsprogramm aufnahmen. Neben Krankenversorgung und Ausbildung in Hygiene und Sauberkeit ist Frau Eklou die Ausbildung von

 

Kindern besonders wichtig. Leider hat die Regierung kaum Schulmaterial geschickt, sodass sich 3 Kinder ein Buch teilen müssen. Darum ist der Patenschaftsfonds unseres Vereins besonders wichtig. Der jährliche Mindestbeitrag für den Fonds beträgt € 50. Besonders stolz sind die Kinder auf ihre Schulkleidung. Bei der Ausgabe der Kleidung an die Kinder — pro Kind zwei Garnituren — haben sich die Eltern verpflichtet, die Kleidung alle drei Tage zu wechseln und zu waschen. Die Lehrer werden das kontrollieren. Wir hoffen in absehbarer Zeit ein weiteres Klassenzimmer bauen zu können, um den Kindern den Grundschulabschluss nach 6 Jahren zu ermöglichen. Es könnten in den Vor- und Nachmittagsstunden 6 Klassen unterrichtet werden. Wenn man dann aber sieht, dass die achtjährige Aminata, die im 2. Jahr in die Schule geht, bereits die Dankesrede der Schüler in Französisch fließend vorlesen kann, weiß man, dass Investitionen in Bildung sich lohnen!

Offizielle Eröffnung der Schule

Nähere Informationen über dieses Projekt und andere Projekte des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe finden Sie unter: www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Dienstag, 12.02.2013

1200 Euro für Umweltpädagogik

„Hilfe zur Selbsthilfe" erhält Spende
für Projekt in Brasilien

Walldorf. (HCE) Die Idee kommt aus Amerika, die Aktion fand in Walldorf statt und profitieren sollen Kinder in Brasilien. Ein Walldorfer Freundeskreis hat mit einer Christbaum-Aktion 1200 Euro gesammelt, die jetzt dem Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" zugunsten eines Projekts für Umweltpädagogik in Brasilien überreicht wurden. Barbara Diehm und Sabine Glasbrenner dankten im Namen des Vereins für „eine bemerkenswerte, zur Wiederholung und Nachahmung empfohlene Spendenaktion".
Seit April 2012 hat Walldorf einen Neubürger aus Amerika: Allen Grosser, ehemaliger Feuerwehr-Chef in Walldorfs Partnerstadt Freeport, der schon oft im Rahmen des traditionellen Austauschs zu Besuch in der Astorstadt war. Er brachte eine Idee mit, für die er schnell seinen Feuerwehr-Freund Horst Kempf gewinnen konnte: den Verkauf von Weihnachtsbäumen im Freundeskreis. Die Nordmann-Tannen wurden im Schwarzwald erworben und zum Einkaufspreis an die Besteller weitergegeben „mit der Bitte um eine Spende", so Grosser.
In Säo Lourenço in Südbrasilien entstand 2012 mit Unterstützung des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe" ein Waldklassenzimmer nach Walldorfer Vorbild. Betreut wird das Projekt vor Ort von Günter Timm, Diplom-Agrarökonom,

 


Scheckübergabe fürs Waldpädagogik-Projekt des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe": (v.li.) Allen Grosser, Sabine Glasbrenner, Barbara Diehm und Horst Kempf.                                                                    Foto: Ebeling

Umweltschützer und Lehrer mit deutschen Wurzeln. Er bringt den Schülern die heimischen Tiere und Pflanzen näher, auch ziehen sie Baumsetzlinge groß. Neues Ziel des Waldpädagogik-Projekts sei ein Gewächshaus für Setzlinge aus dem Urwald, so Sabine Glasbrenner. Aus Vereinsmitteln und Spenden sei der Bau des Waldklassenzimmers seit 2011 mit über 10 000 Euro unterstützt worden.

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 02.02.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Erfolgreiche Christbaumaktion zugunsten unseres
Brasilianischen Waldklassenzimmer

Mit einer guten Idee für einen guten Zweck sammelten die Walldorfer Horst Kempf und Allan Grosser Spendengelder für unser Projekt Waldklassenzimmer in Brasilien.
An zwei Adventssamstagen wurden Christbäume aus dem Schwarzwald auf einem Feld in der Nähe des Reitvereins in Walldorf angeboten.
Mit einem Dutzend freiwilliger Helfer organisierten beide Herren den Ankauf, den Transport nach Walldorf und den Verkauf der Tannenbäume vor Ort zum Selbstkostenpreis.
Mit großem Engagement und mitunter schweißtreibendem Einsatz beim Aufstellen der Bäume zur besseren Präsentation, verwandelte sich der brache Acker in eine einladenden Verkaufsfläche.
Es fanden sich über 100 Christbaumkäufer, die die gewünschte Spende von 5 Euro pro Baum noch großzügig erhöhten und auch der nebenbei angebotene Kuchen- und Glühweinverkauf brachten das hervorragende Spendenergebnis von 1200 Euro zusammen. Sabine Glasbrenner, Projektbetreuerin in Walldorf, nahm die Spende in Anwesenheit der Vereinsvorsitzenden Barbara Diehm mit großer Freude entgegen.
Das Geld ist sehr willkommen, denn das Projekt Waldklassenzimmer in Brasilien plant 2013 den Bau eines Gewächshauses, wo aus selbst gesammelten Samen

 

Setzlinge gezogen werden sollen. Gerodete Flächen des heimischen Urwaldes sollen von den Kindern mit den Setzlingen wieder bepflanzt werden. Auf diese Weise soll den Schülern die Bedeutung der Natur und das Wissen um ihre Erhaltung praktisch und lebensnah vermittelt werden. Gerade in dieser Gegend von Brasilien kommt es immer wieder zu großen Schäden durch Überschwemmungen.


vl.n.re. Allan Grosser, Sabine Glasbrenner, Barbara Diehm, Horst Kempf

Alle weiteren Projekte mit vielen interessanten Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de


S. Glasbrenner

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Presse in Burkina Faso-2, Donnerstag, 31.01.2013

(Übersetzung des Original-Artikels)
 

Einweihung einer Grundschule
Die Anerkennung der Bevölkerung von Gayokin

Der Verein APERSEC und sein hauptsächlicher Förderer, der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorfe. V., vertreten von dem Ehepaar Sigrid und Dr. Siegfried Tuengerthal haben die offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten der Schule in Gayokin organisiert, die unter der Schirmherrschaft von Patrice Nikièma stand, dem Präsidenten der Regionalregierung. Die Zeremonie fand am 26. Januar statt über 40 km von Ougadougou entfernt.

4 Millionen FCFA kosteten die beiden großen Klassen-räume, die 2 Lehrerhäuser und die Latrinen, die von den deutschen Partnern finanziert wurden zugunsten der Kinder von Gayokin. Patrice Nikièma hob in seiner Rede die wunderbare Partnerschaft zwischen APERSEC und den deutschen Freunden, hier vertreten durch das Ehepaar Tuengerthal, hervor: Dies schöne Beispiel von Partnerschaft zeigt uns, dass es bei Bedarf, die Menschen sind, die von Staat zu Staat Freundschaft und Solidarität beweisen, was wir heute hier sehen." Madame Josianne Kabré, die Bürgermeisterin der ländlichen Kommunen von Saaba wies darauf hin, dass dank dieses Geschenks 110 Kinder, davon 65 Mädchen, die Chance auf Schulbildung bekommen. „ Dies ist eine Chance für die Bildung von 110 Kindern, betonte Madame Oumou Boli, die Schulinspektorin des Landkreises. Frau Bürgermeister Kabré und Präsident Nikièma betonten die Dankbarkeit der Bevölkerung von Gayokin und der Regierung an APERSEC und die deutschen Partner. Sie baten die Schüler und deren Eltern, das gleiche zu tun.

„Solange die ländliche Bevölkerung dutzende von Kilometern zurücklegen muss, um erste Hilfe zu bekommen, solange Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren jeden Tag viele Kilometer laufen müssen, um in die nächste Schule zu

 

kommen, und solange junge Frauen und Mädchen stundenlang laufen müssen, um einen Eimer Wasser zu holen, dessen Qualität oft zweifelhaft ist, solange dürfen wir nicht von Entwicklung sprechen." Dies waren die Worte von Madame Cathérine Eklou, der Vorsitzenden von APERSEC, mit denen sie die Wichtigkeit dieses Schulbaus hervorhob. Sie danke nochmals den Spendern, die geholfen haben diese Schule zu finanzieren.

Frau Sigrid Tuengerthal drückte ihre Freude darüber aus, dass mehr als 100 Kinder jetzt die Chance haben in die Schule zu gehen. „Ich bin sehr bewegt. Unsere Freude ist sehr groß. Es ist für meinen mann und mich eine große Ehre bei dieser offiziellen Eröffnung dabei zu sein. Wir danken allen, die zur Organisation dieses Festes beigetragen haben und uns so einen herzlichen Empfang bereitet haben."

Die direkten Nutznießer der Schule, die Schüler, haben versprochen, fleißig zu arbeiten, wie ihre Vertreterin sagte. „ Wir sind sicher, dass wir die Fackelträger sind, die der Entwicklung von Gayokin voran gehen." Und wie die Schulinspektorin Victor Hugo zitierte: „Eine Schule eröffnen, heißt ein Gefängnis schließen". Der Vertreter des Dorfes dankte APERSEC und seinen deutschen Partnern für die segensreiche Arbeit für sein Dorf.
Die Zeremonie endete mit dem Durchschneiden des symbolischen weißen Bandes vor der Schule durch Monsieur Nikiema, Madame Kabr, Madame Eklou et Madame Tuengerthal. Zur Erinnerung: Das Ziel von APERSEC ist es, eine Atmosphäre der Solidarität zu schaffen und gegenseitiger Hilfe, um die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung zu verbessern durch Sensibilisierung auf dem Gebiet der Hygiene und Sauberkeit.

Den Original-Artikel sehen Sie hier: 

 

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Presse in Burkina Faso-1, Donnerstag, 31.01.2013

(Übersetzung des Original-Artikels)
 

Verbesserung des Erziehungsangebots in Burkina Faso

Gayokin weiht seine erste Grundschule ein.

 

Die öffentliche Grundschule in Gayokin in der ländlichen Kommune von Saaba ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen APERSEC und seinen deutschen Partnern, besonders der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorfe. V. vertreten durch das Ehepaar Tuengerthal, sowie zwei Gymnasium d.h. von Ettenheim und Walldorf. Die Übergabe des neuen „Juwels" hat am 26. Januar stattgefunden in Gegenwart von lokalen Autoritäten, Partnern und Unterstützern und vielen Schülerinnen und Schülern.

Mit Kosten von 14 Millionen FCFA wurde die neue Grundschule von Gayokin gebaut und am 26. Januar eingeweiht. Die Schule umfasst 2 Klassenräume, 2 Lehrerhäuser, Latrinen und einen Lagerraum. 110 Schüler, davon 65 Mädchen, besuchen die Schule. So erlaubt diese segensreiche Aktion, den Kindern aus ihrer Ignoranz heraus zukommen. Möglich wurde es durch die beispielhafte Partnerschaft zwischen dem Verein APERSEC und dem deutschen Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V. unterstützt durch die burkinischen Stellen, die den Zugang zu Bildung erleichtern wollen. Das neue Juwel eingeweiht dank der Initiative von APERSEC wird den Kindern Kenntnisse vermitteln, die sie zu Menschen machen, die die Entwicklung Burkina Fasos voran bringen. Für die Vorsitzende von APERSEC, Frau Catherine Eklou, ist das Hauptanliegen ihrer Organisation die Verbesserung der Gesundheit und die Erziehung der Kinder im ländlichen Bereich. Frau Eklou betonte, dass die Schwerpunkte der Arbeit von APERSEC auf der Sensibilisierung, der Hygiene und der Wasserversorgung liegen, sowie dem Bau von Schulen und der Vergabe von Mikrokrediten an Frauen. Kurz gesagt möchte APERSEC die Lebensbedingungen der Menschen in ländlichen Gebieten verbessern. Sie zeigte sich erstaunt, dass im 21. Jahrhundert immer noch viele Millionen Kinder keinen leichten Zugang zu Bildung haben.

 

„Wir müssen dafür kämpfen, jeder auf seinem Gebiet, um Afrika aus seiner Unterentwicklung zu holen. Frau Sigrid Tuengerthal hat ihrerseits die Bemühungen von Frau Eklou gelobt, der ländlichen Bevölkerung zu helfen. Sie freute sich über die Einweihung, die durch die finanzielle Unterstützung ihres Vereins zustande kam. Wir begleiten seit 12 Jahren die Aktivitäten von APERSEC und wir hoffen noch lange die Möglichkeit zu haben, diese Arbeit zu unterstützen. Sie zitierte zum Schluss einen Satz von Leopold Senghor: Ein Mädchen erziehen, heißt eine ganze Nation erziehen.
Nach den Worten von Mme Oumou Boly, der Schulinspektorin bedeutet eine Schule zu bauen, den Durst nach Bildung zu stillen. Die neue Schule werde ein Ort des Lernens, des Wissens, der Kultur, der Solidarität und des Wissens sein. In gleicher Weise lobte Mme Kabré, die Bürgermeisterin der Kommunen von Saaba den Bau der neuen Schule, der die Zahl der Schulen in ihrem Bezirk auf 29 erhöht. Mme. Kabré meinte, ihre Verwaltung werde keine Mühe scheuen, die Schule auf 6 Klassen zu erweitern. Sie dankte dem Ehepaar Tuengerthal für die noble Unterstützung des Schulbaus.
Der Präsident der Regionalregierung Patrice Nikièma, der der Zeremonie vorstand, lobte die wunderbare Partnerschaft zwischen APERSEC und dem Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf. Herr Nikièma betonte, dass die segensreiche Arbeit von APERSEC mit sehr viel Aufmerksamkeit beobachtet wird, und er dankte im Namen der Regierung Frau Eklou und ihren Mitarbeitern. Er unterstrich, dass Erziehung für alle zu den Hauptanliegen der Regierung für die Entwicklung des Landes gehört.
Die Zeremonie endete mit dem Austausch von Gastgeschenken für die Ehepaare Eklou und Tuengerthal und dem Durchschneiden des symbolischen Bandes vor der Schule und dem Pflanzen von Bäumen.

Den Original-Artikel sehen Sie hier: 

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 19.01.2013

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Unser zweites neues Projekt:
Unterstützung einer Schule in Kenia

 

Das St. Antony Happy Day Center ist eine informelle, d.h. nicht staatliche Schule in einem Slum in Nairobi, der stark geprägt ist durch eine riesige Müllkippe. In dieser Gegend ist die Kriminalitätsrate überdurchschnittlich hoch. Es gibt viele Schulen dieser Art in Kenia, da die staatlichen Schulen mehr als 80 Kinder pro Klasse haben und der Schulweg oft sehr weit ist. Außerdem werden Kinder, deren Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können, sofort vom Unterricht ausgeschlossen. Die Abschlussprüfungen an diesen Schulen werden staatlich anerkannt. Im Hinblick auf die schwierigen Lebensumstände sind Bildung und die positiven Einflüsse der pädagogischen Arbeit dieser Schule besonders wichtig. 130
Schüler und Schülerinnen besuchen die Schule, die auch Kinder ohne Schulkleidung und regelmäßige Bezahlung der Schulgebühren akzeptiert. Die Schule ist leider nicht in der Lage, sich selbst zu tragen und benötigt immer wieder finanzielle Unterstützung. Um weiterhin bestehen zu können, ohne finanziell schwache Familien abzuweisen, ist ein Umzug in ein eigenes Gebäude nötig. Durch den Wegfall der Miete wäre es möglich, die monatlichen Kosten aus eigener Kraft zu decken und den Lehrern ein höheres Gehalt zu zahlen und diese so länger an der Schule zu halten.

 

Frau Lohnert und Kinder aus der Schule in Kenia

 

Der Wieslocher Verein Helfende Hände WieWa unterstützt dieses Projekt, und konnte ein Haus erwerben, das zurzeitumgebaut wird. Das Erdgeschoss ist schon fertig und dank unserer Unterstützung kann im zweiten Stock der Ausbau soweit fertig gestellt werden, dass die Schule komplett umziehen kann.Das Projekt wird betreut von Jasmin Lohnert aus Wiesloch, die ein Jahr in Kenia gearbeitet hat und die Schule auch jetzt noch regelmäßig besucht und dorthin Kontakt hält. Von Seiten unseres Vereins wird die Projektbetreuung von Sigrid Tuengerthal unterstützt.

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 11.01.2013

Mit vier neuen Projekten ins Jahr 2013 ...

...Hogar Cecilia Widmer -
ein Waisenhaus in Traiguen/ Chile

Seit Juli 1985 führt der katholi-sche Orden "Santa Cruz" (Heili-ges Kreuz), Temuco/Chile, in Zusammenarbeit mit der staatli-chen lnstitution SENAME Inter-nationaler Dienst für Minder-jährige), in der Kleinstadt Trai-guen ein internatsähnliches Heim. Traiguen liegt ca. 600 km südlich der Hauptstadt Santiago. Untergebracht sind 55 - 60 Mäd-

Frau Doris Walter
Projektbetreuerin

chen indigener Herkunft zwischen ein und achtzehn Jahren; deren Herkunft nicht bekannt ist oder sie kommen aus Familien mit schwierigsten sozialen Verhältnissen. Körperliche und geistige. Behinderungen, kognitive Minderleistung, Verwahrlosung und Jahrelanger sexueller Missbrauch sind der Regelfall. Die Grundversorgung der Kinder ist trotz erheblicher Sparzwänge gegeben. Zusätzliches kann lediglich durch externe Zuwendungen ermöglicht werden. Hier sieht die "Puente Esperanza" (Hoffnungsbrücke) Ihre Aufgabe und setzt sich zum Ziel direkt und unbürokratisch zu helfen. So konnte schon einiges in den letzten Jahren bewirkt werden. Als neues Projekt wird die Einrichtung eines speziellen Therapieraumes (Physio- und Ergotherapie) im Heimgebäude angestrebt. Bisher werden die Kinder zu den Behandlungen gefahren und jede Therapiestunde wird teuer bezahlt. So können zurzeit die Therapien nur alle ZWEI Monate stattfinden. Durch die Anschaffung einfacher Geräte und ergänzender Materialen wie Matten, Bällen, Bändern

 

etc. soll es möglich werden, dass mehrfach pro Woche Übungen möglich sind und damit eine wesentliche Verbesserung des Gesamtbefindens herbeigeführt werden kann

Unsere Projektbetreuerin wird sich vor Ort darum kümmern, dass das Personal zur Durchführung dieser Maßnahmen von einem Therapeuten angelernt wird. Der von unserem Verein finanzierte Raum könnte außerdem auch von den Heimbewohnern die keine speziellen Therapien benötigen, zum Turnen und Toben benutzt werden, denn die Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder sind sehr eingeschränkt.

Kinder vor dem Heim in Chile

Wir hoffen, die Situation der Kinder damit weiter zu verbessern.

Spendenkonten: Stichwort Chile

Sparkasse Heidelberg   BLZ 672 500 20   Kontonummer 57 707 674

Volksbank Kraichgau    BLZ 672 922 00   Kontonummer 18 013 800

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