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Der Verein in den Medien 2015

     

Walldorfer Rundschau, Samstag, 07.11.2015

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Besuch aus Deutschland in "unserem" Kinderheim in einem Township von Windhoek, Namibia

Die Familie unserer Projekt-betreuerin Frau Bernzen besuchte im Rahmen ihrer diesjährigen Urlaubsreise zusammen mit Frau Meiss-ner, unserer Betreuerin vor Ort für einige Stunden das von uns geförderte Kinder-heim. Besonders die beiden Kinder der Familie wurden sofort in Beschlag genom-men und es fällt bei solchen

Der Besuch aus Deutschland wurde sofort in Beschlag genommen
 

 Besuchen immer wieder auf, dass Heimkinder, egal in welchem Land, jede Gelegenheit nutzen etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen.

Stolz zeigten die Kinder den deutschen Besuchern ihren neuen Spielplatz, den wir durch den Erlös beim Ein-

 

sammeln der Weihnachts-bäume der evangelischen Jugend Walldorf finanzieren konnten. Alle Besucher waren sehr beeindruckt mit welch geringen finanziellen Mitteln den Kindern hier ent-scheidend geholfen werden kann.

Vor kurzem konnten wir Frau Meissner für Schulförderung 3.000 Euro zukommen lassen. Von dem Geld konnten 4 Computer für den Unterricht und mehrere

Huckepack macht immer Spaß
 

Sommer-Schuluniformen  gekauft werden.
Weitere Informationen über die von uns geförderten Projekte können Sie auf unserer Homepage

www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de lesen oder besuchen

Sie uns auf facebook:
www.facebook.com/HilfeZurSelbsthilfeWalldorf

 

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Walldorfer Rundschau, Donnerstag, 15.10.2015

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Bau einer Behindertenwerkstatt in Chile

Freude über den neuen Rollstuhl

Beschäftigung mit ganz
einfachen Mitteln

Soziale Isolation und Marginalisierung – eine Behinderung als gesellschaftliches Tabu. Noch immer stellt sich das Leben mit einer Behinderung in Chile, einem der ökonomischen Vorzeigeländer Südamerikas, als besonders schwierig dar. Betroffene erfahren nur sehr spärliche staatliche Unterstützung. Insbesondere spezialisierte schulische Einrichtungen werden meist den wirtschaftlich schwachen Kommunen überlassen. Die zur Verfügung stehenden Mittel decken nur den elementarsten Bedarf. Etwaige Bildungsmaßnahmen, die auf ein eigenständiges und wirtschaftlich unabhängiges Leben vorbereiten sollen, können nur rudimentär realisiert werden.
„Was für eine bedauerliche Misere“, beklagt die Schuldirektorin der Behindertenschule Las Lilas, Alejandra

 

Moya, Traiguén/Chile. Umso überraschter und freudestrahlend wurde die Nachricht über den Bau einer Behindertenwerkstatt aufgenommen. „Das Erlernen einfacher beruflicher Fertigkeiten eröffnet unseren Schützlingen eine ganz neue Perspektive und Zukunftschance“, so die Schulleiterin, die ferner von strahlenden Kinderaugen berichtet. In der Werkstatt werden die Schüler unter Aufsicht eines lokalen Schreiners (Volontär), je nach ihrer individuellen Fähigkeit, an Holzarbeiten herangeführt. Selbstwertgefühl, Sozialverhalten sowie Teamgeist werden dadurch gestärkt, die Aussicht auf einen späteren erfolgreichen Eintritt in die Arbeitswelt verbessert. Die Bauarbeiten sollen in Kürze unter Leitung der Projektbetreuerin vor Ort, Alejandra Moya, beginnen. Voraussichtlich wird der Bau des 52m² großen Werkraumes bis spätestens zum Beginn des kommenden chilenischen Schuljahres abgeschlossen sein.

Unser Verein unterstützt dieses Projekt mit 7800 Euro, die Kosten für Fundament und sämtliche Elektroarbeiten übernimmt die Gemeinde. Der Bau der Behindertenwerkstatt stellt eine zukunftfördernde, individuelle Hilfsmaßnahme innerhalb der Schule Las Lilas dar, die dem Motto unseres Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“ wahrlich gerecht wird.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

oder besuchen Sie uns auf
facebook: www.facebook.com/HilfeZurSelbsthilfeWalldorf

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 11.07.2015

Walldorf hilft Nepal

Schulaufbauprojekt des Vereins "Hilfe zur Selbsthilfe" erhält 50.000 Euro Zuschuss

Mit 50.000 Euro unterstützt die Stadt Walldorf den Wiederaufbau von Schulen in Nepal. Das hat der Gemeinderat am 16. Juni einstimmig beschlossen.

Die Initiative, dem Ende April dieses Jahres von verheerenden Erdbeben heimgesuchten Land zu helfen, war von den Stadträten Hannelore Blattmann (CDU) und Manfred Zuber ausgegangen, deren Fraktionen ihre Unterstützung zugesagt hatten. Dem Gemeinderat war bei seiner Entscheidung, die Summe von 50.000 Euro außerplanmäßig zur Verfügung zu stellen, wichtig, dass das Geld „auch an der richtigen Stelle ankommt", wie es die Redner der Fraktionen formulierten. Daher entschied sich das Gremium dafür, ganz gezielt schulische Aufbauprojekte des Walldorfer Vereins "Hilfe zur Selbsthilfe" zu bezuschussen.

Wie Stadträtin Hannelore Blattmann (CDU) erläuterte, begleitet Wilfried Gerfen vom Vorstand des Walldorfer Vereins seit Jahren Hilfsprojekte in Nepal im dortigen Kirtipur. Kirtipur, zu dem neunzehn Dörfer gehören, liegt in der Nähe der Hauptstadt Kathmandu. Durch die jahrelange Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit Wilfried Gerfen sei sichergestellt, dass die Spende auch zu hundert Prozent bei den Schulprojekten ankomme, so Blattmann. Wilfried Gerfen und Barbara Diehm, die Vorsitzende des Vereins, hatten im Finanzausschuss bereits über die Aktivitäten in Kirtipur ausführlich berichtet.

 

Stadtrat Klaus Winnes (SPD) erinnerte daran, dass dem Verein bereits im Laufe von zwölf Jahren 48.000 Euro für das Projekt Kirtipur zur Verfügung gestellt worden seien. Auch er war der Meinung, dass die Spende für schulische Zwecke eingesetzt werden solle. "Wir haben die moralische Verpflichtung, hier Hilfe zu leisten", meinte Stadtrat Günter Lukey (FDP). Auch er vertraute Projektleiter Gerfen und sprach sich für den Zuschuss aus. Er gab zu bedenken, dass es sich um Gelder der Allgemeinheit handle und daher ein Mittelmaß gefunden werden müsse. Ein Nachweis, wie das Geld eingesetzt werde, müsse erbracht werden. Stadtrat Wilfried Weisbrod (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, dass Walldorf das Glück habe, sich Spenden leisten zu können. Bei den Hochwasserschäden im Osten Deutschlands oder auch bei den Schäden, die in Freeport (USA) durch einen Hurrikan verursacht worden seien, habe man ebenfalls finanzielle Hilfe geleistet, so Weisbrod. Diesen Weg solle man auch für Nepal beschreiten. Er konnte sich nicht vorstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger etwas dagegen haben könnten, wenn Gelder für solche Katastrophengebiete gespendet würden. Kämmerer Boris Maier erklärte, dass die Rechtsaufsicht keine Bedenken habe.

Die Stadt Walldorf hat in der Vergangenheit unter anderem Projekte in Sri Lanka und auf Haiti gefördert.

Ausführliche Informationen zu Kirtipur sind im Internet unter:

www.nepalhilfe-kirtipur.de

zu finden

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 04.07.2015

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Ein Dankesbrief aus Rumänien

Miruna, die jeden Tag das Tagesheim für bedürftige Kinder in Nitchidorf besucht, schreibt uns folgenden Dankesbrief:

Ich heiße Miruna, bin 14 Jahre alt und gehe jeden Tag in das Zentrum „Stern der Hoffnung". Dort bekomme ich eine warme Mahlzeit, kann meine Hausaufgaben machen und mit Frau Sanda meine Probleme besprechen. Wir sind 46 Kinder, die ins Zentrum kommen. Wir feiern miteinander, spielen und basteln. Einige von uns lernen Gitarre spielen. In unserem Speiseraum hängt ein großes Herz aus rotem Karton, und in dieses Herz haben wir viele kleinere Herzen

 

geklebt. Auf den meisten Herzen steht ein Name, auch der Ihre. Es sind die Namen all der Menschen, die immer wieder an uns denken und mit Geld- und Sachspenden dafür sorgen, dass es uns gut geht, und ein Licht in unseren Alltag bringen. Das Schuljahr geht langsam zu Ende, und wir wollen Ihnen heute für alle Hilfe danken, für die warmen Mützen und Socken, für die Lebensmittel und Süßigkeiten zu den Feiertagen, für Heft, Farbstifte etc. Viele von Ihnen haben diverse Aktionen gestartet, um Geld für uns zu sammeln. Für alles danken wir Ihnen, und wir bitten Sie, uns weiterhin einen Platz in Ihrem Herzen zu schenken.

Es grüßen Sie dankbar die Kinder aus Nitchidorf

Miruna

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Rhein-Neckar-Zeitung, Dienstag, 07.07.2015

Die Stadt Walldorf hilft in Nepal

Gemeinderat gewährt Zuschuss an den Verein Hilfe zur Selbsthilfe für Aufbauprojekte vor Ort

Walldorf. (Ram) Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal vom 25. April, bei dem mehrere tausend Menschen gestorben sind, ist das Land dringend auf Hilfe angewiesen. Unterstützung kommt jetzt auch aus Walldorf. Wie der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat, erhält der Walldorfer Verein Hilfe zur Selbsthilfe für seine Aufbauprojekte in Nepal  einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro, die in die Schulinfrastruktur investiert werden sollen. Kämmerer Boris Maier erklärte, dass man mit der Rechtsaufsicht Rücksprache gehalten habe, da Spenden für humanitäre Projekte keine originäre kommunale Aufgabe sind. „Es gibt keine Bedenken“, konnte Maier mitteilen.

Projektleiter Wilfried Gerfen hatte bereits in der Mai-Sitzung des Finanzausschusses die aktuelle Situation in Nepal geschildert. In Kirtipur, einem Zusammenschluss von 19 Dörfern, wurden in den vergangenen zwölf Jahren Stipendien für Kinder, Arbeitsplätze für benachteiligte Frauen und der Aufbau von Schulen mit 177.000 Euro gefördert. Davon kamen allein 48.000 Euro vom Walldorfer

 

Verein Hilfe zur Selbsthilfe. Wie die Vorsitzende Barbara Diehm dem Finanzausschuss mitteilte, hat der Verein aktuell aus Spenden und einer Rücklage weitere 50.000 Euro für die Erdbebenhilfe in Nepal bereitgestellt.

Aus den Reihen des Gemeinderats wurde die gute Arbeit des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe hervorgehoben. „Wir wissen, dass wir nicht die ganze Welt retten können“, sagte Hannelore Blattmann (CDU), der Verein werde  seitens der Stadt aber schon „von Anfang an“ unterstützt. Klaus Winnes (SPD) betonte, dass es vor allem um die Unterstützung schulischer Zwecke gehe. „Der Verein garantiert, dass das Geld vor Ort ankommt“, sagte Günter Lukey (FDP). „Wir sind in der Lage zu leisten“, meinte Wilfried Weisbrod (Grüne)  und: „Das ist ein Beitrag, den  man sich leisten kann.“

In einer weiteren Entscheidung wurde der Auftrag für die Sanierungsarbeiten im Waldstadion vergeben. Als günstigster Bieter erhielt eine Firma aus Zuzenhausen für  rund 960.000 Euro den Zuschlag. Neben den Leichtathletikanlagen werden auch das Rasenspielfeld und die Flutlichtanlage erneuert.

 

 

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Darmstädter Echo, Samstag, 23.05.2015

Nach dem Beben ist Hilfe noch wichtiger

NEPAL Wilfried Gerfen aus Seeheim engagiert sich für benachteiligte Kinder und Frauen in der Gemeinde Kirtipur

SEEHEIM-JUGENHEIM. Erschüttert von der Katastrophe in Nepal leistet der ehrenamtliche Entwicklungshelfer Wilfried Gerfen mit seiner privaten Initiative „Nepalhilfe Kirtipur" Soforthilfe für die Betroffenen. Via Computer koordiniert der 72-jährige Seeheimer jetzt die Aufbauhilfe von zu Hause aus.


Über das Internet hält Wilfried Gerfen aus Seeheim Kontakt zu seinen Schützlingen im nepalesischen Kirtipur.

Täglich wird Wilfried Gerfen telefonisch oder per E-Mail über die aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Kirtipur informiert, die rund acht Kilometer südwestlich des Zentrums von Kathmandu liegt. Seit zwölf Jahren versucht er, mit seiner privaten Initiative „Nepalhilfe Kirtipur" besonders benachteiligten Kindern und Frauen mit gezielter Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen.

Durch seine zahlreichen Aufenthalte, zuletzt vor sechs Wochen, sind mehr als nur Freundschaften entstanden. „Alle von der Initiative geförderten, darunter 46 Mädchen, 29 Jungen und 20 Frauen gehören zu meiner großen nepalesischen Familie", erklärt Gerfen. Deshalb fällt es dem 72-Jährigen schwer abzuwarten. Am liebsten würde er sofort hinfliegen. Seine Tochter, die vom internationalen Roten Kreuz als Katastrophen-Managerin ausgebildet ist, hat ihm davon abgeraten. „Ich bin vor Ort jetzt keine Hilfe", sagt er.

Spontan entscheidet sich Gerfen zu einer anderen Art der Soforthilfe. Über seine engagierten Partner vor Ort lässt er an rund 100 Familien jeweils 5000 Rupien (umgerechnet 45 Euro) auszahlen. Die Verteilung des Geldes verfolgt der Seeheimer über das Internet mit. Live erlebt er die große Dankbarkeit der Betroffenen. „Danach musste ich erst einmal tief durchatmen", erinnert er sich.

Mit der Soforthilfe allein ist es nicht getan. Vielmehr ist Gerfen entschlossen, individuelle Aufbauhilfe zu leisten. In Zusammenarbeit mit seiner Tochter hat er einen Fragebogen entworfen, um die Bestandsaufnahmen der Familien zu erfassen. Zwei seiner Freunde vor Ort, ein Architekt und ein Sozialhelfer, beurteilen in den kommen-

 

den zwei Wochen alle materiellen Schäden und nehmen den individuellen Bedarf auf.

Bis jetzt kann er das Ausmaß der Schäden nur anhand der vielen Bilder erahnen, die er geschickt bekommt. Die Fotos dokumentieren schwerwiegende Schäden bis hin zur vollständigen Zerstörung. Viele Familien haben ihren Hausrat verloren und leben in Zelten. Die Hilfe ist dringend notwendig, deshalb ist Gerfen entschlossen, viel zu spenden. „Ich werde auch die bisherigen Rücklagen für das Stipendienprogramm einsetzen", sagt er.

 

Kinderarbeit statt Schulbesuch

 

Seit 2008 ermöglicht Gerfen mit der Hilfe seiner großzügigen Spender 75 Kindern aus den ärmsten Familien den Schulbesuch von der ersten bis zur 10 Klasse. Obwohl in Nepal ebenfalls eine Schulpflicht existiert, können 30 Prozent der Kinder aus wirtschaftlichen Gründen keine Schule besuchen. Stattdessen werden sie zu schwerster Arbeit herangezogen.

Mit einem Stipendium von 125 Euro pro Jahr wird das Schulgeld, das Lehrmaterialien und die Schuluniform finanziert. „Alle meine Kinder gehören zu den besten ihrer Klasse", berichtet er stolz. Daneben realisiert er eine Vielzahl von Sanierungs- und Hilfsprojekten. Darunter auch der Bau einer Bäckerei für benachteiligte Frauen. Seinen Einsatz unter dem Credo „Hilfe zur Selbsthilfe" brachte ihm im Jahr 2012 sogar eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ein (wir haben berichtet).

Angefangen hatte alles mit dem Vorschlag seiner Tochter, die 2003 als Entwicklungshelferin in der Gemeinde Kirtipur arbeitete. „Papa sammele doch mal ein bisschen Geld an deinem Geburtstag", erinnert sich Gerfen. Seither wird seine Initiative vorwiegend von Freunden und Bekannten unterstützt. „Sicherlich ist die Transparenz meiner Initiative mitunter ein Grund für die vielen Spenden", meint Gerfen. „Jede Spende erreicht ohne jegliche Abzüge die Bedürftigen in Nepal", verspricht er. Deshalb finanziert er alle Nebenkosten angefangen von Briefmarken bis zu den notwendigen Reisen nach Nepal aus eigener Tasche.

Nach der Katastrophe ist der Seeheimer noch entschlossener in seinem Engagement. Schließlich möchte er nicht nur Aufbauhilfe leisten, sondern auch die Schulstipendien weiterfinanzieren. „Bei meinem letzten Besuch im März habe ich allen meinen Kindern aus dem Stipendien-Programm versprochen, dass sie bis zur mittleren Reife unterstützt werden und daran halte ich mich".

 

Mehr im Internet unter
www.nepalhilfe-kirtipur.de und

www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 09.05.2015

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt seit 12 Jahren persönlich betreute Projekte in Nepal

 

Die Katastrophe, die über Nepal und seine Menschen hereingebrochen ist, hat auch uns zutiefst erschüttert. Natürlich möchten viele Menschen jetzt spontan helfen und treten auch mit Fragen an uns heran, da wir ja seit vielen Jahren Projekte in Nepal betreuen. Unser Projektbetreuer Herr Gerfen stand schon mit den Menschen vor Ort in Kontakt.

Einige Bereiche von Kirtipur, einem Stadtteil von Kathmandu, insbesondere der Ortsteil Panga und andere Wards in der südlichen Ebene, sind stark zerstört. Es sind offenbar viele Tote zu beklagen. Wir haben noch keinerlei Informationen darüber, inwieweit die 75 Kinder aus dem Stipendienprogramm und deren Familien sowie die von uns unterstützten Frauen und Schulen durch das Erdbeben betroffen sind. Sobald es hierzu eine Übersicht gibt — das wird sicher mehrere Wochen dauern!! — werden auf jeden Fall die den Projekten zur Verfilzung stehenden Mittel und Möglichkeiten für individuelle Hilfe und für Aufbauhilfe bei den bisher von uns unterstützten Bedürftigen vor Ort genutzt werden.

 

 Im Stadtteil Panga

 

Wir gehen davon aus, dass es mit Sicherheit einige Wochen dauern wird, bis wir genauere Nachrichten haben, wo unsere Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Die Menschen stehen noch unter Schock und müssen erst einmal erstversorgt werden.

Für Soforthilfe sind die großen Organisationen zuständig. Dazu fehlen uns die Mittel, aber später, wenn ersichtlich ist, wo dringend Hilfe gebraucht wird und die großen Organisationen das Land wieder verlassen haben, werden wir uns engagieren.

Dank der hervorragenden Kontakte, die sich Herr Gerfen in den letzten 12 Jahren aufgebaut hat, können Sie sicher sein, dass jede Spende zu 100% dort ankommt, wo sie benötigt wird. Wir werden Sie auch weiterhin informieren.

 

Die beschädigte Jana Sewa Schule

 

Unsere Spendenkonten:

Volksbank Kraichgau: IBAN DE56672922000018013800, BIC GENODE61WIE

Sparkasse Heidelberg: IBAN DE 6872500200057707674, BIC SOLADES1HDB

Bitte Verwendungszweck „Nepal" und wegen der Spendenbescheinigung vollständige Adresse angeben.

 

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 30.04.2015

Die Hilfsgelder sind betroffen

Verein Hilfe zur Selbsthilfe
bittet um Spenden für Nepal

Walldorf. (aot) Vor einer Woche konnten die RNZ-Leser von der großartigen Arbeit lesen, die der Walldorfer Verein „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Nepal leistet. Er betreut seit 2003 verschiedene Hilfspro­jekte, darunter 75 Kinder und deren Fa­milien. Projektleiter Wilfried Gerfen ist tief erschüttert über das verheerende Erdbeben und befürchtet, dass man bei einigen Projekten wieder ganz von vorne anfangen müsse. Telefonisch hat er er­fahren, dass auch die durch den Verein langjährig unterstützte Schule in Kirti­pur/Panga stark beschädigt ist.

Viele Häuser in den Dörfern der Um­gebung seien dem Erdboden gleichge­macht und es seien fast 30 Tote zu be­klagen. Die Privathäuser zweier Unterstützer sind dem Bericht zufolge bis auf das Erdgeschoss 

 

zusammengebrochen, die Rektorin einer weiteren vom Verein unterstützten Schule lebe zurzeit unter menschenunwürdigen Umständen in einem Zelt. Sobald er Genaueres wisse, werde er alle ihm zur Verfügung ste­henden Mittel einsetzen, um den Not lei­denden Menschen vor Ort zu helfen, vor allem den vom Verein betreuten Kin­dern.

Erfahrungsgemäß kommen nach einer solchen Katastrophe am Anfang viele Organisationen, um das erste Überleben zu sichern. Doch ende ihre Arbeit oft bereits nach einigen Wochen. Umso wichtiger ist es Gerfen zufolge, dass dann die kleinen Vereine wie „Hilfe zur Selbst­hilfe“ über örtliche Vertrauenspersonen individuelle Aufbauhilfe leisten und bei der Existenzsicherung helfen. Dafür bittet der Verein um Spenden. Nähere Informationen:

 

www.hilfe-zur-selbsthilfe­walldorf.de

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 22.04.2015

Die "Hilfe zur Selbsthilfe" trägt Früchte

Der Walldorfer Verein informierte über seine Förderprojekte und zog eine beeindruckende Bilanz – Fazit: Das Geld kommt an

Von Anton Ottmann

Walldorf. „Neugierig und ein bisschen skeptisch“ hatte sich Andrea Erny mit ihrem Mann im letzten Sommer aufgemacht, um Land und Leute in Rumänien kennenzulernen und das Straßenkinderzentrum im Banat zu besuchen, das sie von Walldorf aus schon seit einigen Jahren betreut. Wie die Lehrerin am Gymnasium Walldorf in der Mitgliederversammlung des Walldorfer Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“ erzählte, hat sie grandiose Landschaften und Kulturdenkmäler gesehen und ist ebenso beeindruckt gewesen von der Freundlichkeit der Bevölkerung, wie schockiert über die allgegenwärtige Armut.

In Nitchidorf traf sie Sandra und Arthur Koron, die vor Ort für den Ausbau einer alten Schule zum Kinderzentrum „Stern der Hoffnung“ gesorgt hatten. Das Haus wirke gemütlich und heimelig, die dort betreuten Straßenkinder fühlten sich wohl, wenn sie zum Mittagessen und Lernen kämen. Mit etwas mehr als 8000 Euro aus einer Spendensammlung des Walldorfer Gymnasiums und aus Vereinsmitteln wurden 2014 in dem Heim eine neue Heizung und sanitäre Anlagen installiert, im kommenden Jahr soll eine Mansarde ausgebaut werden.

Waisenkinder in Namibia: Auch sie kommen in den Genuss der Spendengelder. Fotos: privat

 

Bei den Projekten des Vereins überrascht immer wieder, mit welch geringen Geldbeträgen viel bewegt wird. So wurde einem ganzen Dorf auf den Philippinen mit vier Fischerbooten zu je 650 Euro eine Existenzgrundlage geschaffen, für rund 4000 Euro wurden in Nicaragua Betten für 64 behinderte Kinder geschreinert und auch ein Projekt zur Marmeladenproduktion konnte angestoßen werden, das inzwischen Gewinn abwirft, und deshalb nicht mehr unterstützt werden muss.

Wie die Vorsitzende Barbara Diehm der Versammlung berichtete, wurden im vergangenen Jahr mit 120 000 Euro 16 verschiedene Projekte in zehn Ländern unterstützt. Jedes Projekt wird von einem Vorstandsmitglied betreut, das engen Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort pflegt, wozu auch immer wieder selbst finanzierte Reisen gehören. „So ist gewährleistet, dass nur Anschaffungen und Investitionen gemacht werden, die sinnvoll und wirklich nötig sind.“ Verwaltungsausgaben seien so gut wie keine angefallen, sodass jeder gespendete Euro auch wirklich zum Einsatz kommen kann.

Der Walldorfer Verein hat sich zum Ziel gesetzt, „Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder und Familien in notleidenden Ländern

 

der Erde zu leisten“. In São Lourenço do Sul in Brasilien erhalten Familien aus einem Patenfonds von der dort lebenden Elsa Timm jede Woche eine Lebensmittelkiste; sie organisiert auch Hortplätze, Elternabende und Fortbildungskurse. Ihr Sohn, ein diplomierter Agrarökonom, hat ebenfalls mit Geldern des Vereins ein Waldklassenzimmer gebaut, um Schülern und Studenten den Urwald und die heimische Tierwelt näher herzubringen. Dieses Projekt hat inzwischen so viel öffentliche Beachtung gefunden, dass der Verein auch hier seine Unterstützung einstellen kann.

Kinderarbeit ist in Mittel- und Südamerika immer
noch an der Tagesordnung. Foto: privat

 

Eine andere langjährige und leidenschaftlich engagierte Projektleiterin vor Ort ist Cathérine Eklou in Burkina Faso.

Sie fördert mit Mikrokrediten sehr erfolgreich die Berufstätigkeit von Frauen, organisiert eine ambulante Krankenversorgung in ländlichen Gebieten und hält Hygienekurse ab. Eklou unterstützt auch Grundschulen mit Patenschafts-Fonds und legt hier besonderen Wert auf die Sauberkeitserziehung.

Ein ganz besonderer Fall ist das Vorstandsmitglied Wilfried Gerfen, der in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt, gleich mehrere Projekte betreut und immer wieder vor Ort dafür sorgt, dass alles glatt läuft. Er schuf Arbeitsplätze für Newar-Frauen, eine benachteiligte Bevölkerungsgruppe, und organisierte 2014 die Sanierung einer Mittelschule und einer Grundschule. Ihm verdanken 75 Kinder, für die er Stipendien besorgte, dass sie problemlos den Wechsel ins neue Schuljahr schafften. Stolz erklärte er den Vereinsmitgliedern: „Wir fördern in Neal Schüler von der Grundschule bis zum Bachelorabschluss. Dies ist wichtig, weil wir eine junge Generation brauchen, die das Land verändert.“ Nur so könne man auf Dauer Armut, Korruption und unfähige Politiker bekämpfen.

Am Ende der Mitgliederversammlung war klar: Wieder einmal hat der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf“ eine beeindruckende Bilanz seiner Förderprojekte präsentiert – und die Besucher gingen einmal mehr mit dem Gefühl nach Hause, dass das gespendete Geld genau dort ankommt, wo es etwas bewegen kann. Barbara Diehm appellierte abschließend n alle Mitglieder und Freunde des Vereins, sich zu engagieren, neue Vorschläge für Projekte zu machen und sich bei dem einen oder anderen auch persönlich einzubringen.

 

Info: Weitere Informationen zum Verein „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf“ gibt es auf dessen Homepage im Internet unter www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de

 

 

 

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Walldorfer Rundschau, Samstag, 28.03.2015

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Großzügige Spende des Vereins der "Freunde und Förderer des Gymnasiums Walldorf" für eine Behindertenschule in Chile


 
Spendenübegabe

Angeregt durch eine Aktion der Schüler im vergangenen Jahr bot der Verein der Freunde und Förderer beim letzten Schulfest Tassen mit dem Logo „Wir lieben unser Gymnasium" zum Verkauf an. Der Erlös von 500 Euro

 

sollte einer Institution zugute kommen, die sich insbesondere um die Bedürfnisse behinderter Kinder kümmert. In der Initiative „Punte Esperanza" haben wir eine unterstützungswürdige Einrichtung gefunden.

Seit Ende 2013 unterstützt Familie Walter aus St. Leon-Rot mit ihrer Initiative „Puente Esperanza" die Behindertenschule „Las Lilias" in Traiguen/Chile. Hier werden 56 schwer körperlich und/ oder geistig behinderte Kinder ganztags betreut. Das von der Stadt zur Verfügung gestellte Geld reicht nur für die Aufrechterhaltung der Gebäudesubstanz. Für Fördermaßnahmen und Neuanschaffungen reicht das Geld nicht. Da kommt die großzügige Spende der „Freunde und Förderer des Gymnasiums Walldorf" gerade recht, um neben den schon bestellten Stühlen auch die uralten, wackligen und für Rollstuhlkinder ungeeigneten Holztische ersetzen zu können. Ein Schreiner vor Ort wird diese anfertigen und bei Bedarf auch reparieren. Im Sommer wird sich Familie Walter bei ihrem Besuch in Chile nicht nur um das von ihnen geförderte Mädchenheim kümmern, sondern auch weitere Unterstützung für die Schule in die Wege leiten. Unterstützt werden sie hierbei auch vom Verein „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf", der dieses Projekt ebenfalls unterstützt.

 

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Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag, 27.03.2015

500 Euro für

Schule in Chile

 Spende der Freunde des Walldorfer Gymnasiums

 

Walldorf. Der Verein der „Freunde und Förderer des Gymnasiums Walldorf" hat eine integrative Schule in Chile jetzt mit 500 Euro unterstützt. Angeregt durch eine Aktion der Schüler im vergangenen Jahr bot der Verein auf dem letzten Schulfest Tassen mit dem Logo „Wir lieben unser Gymnasium" zum Verkauf an. Der Erlös wird nun laut den Vereinsvorsitzenden Christa Nohe und Karin Geis der Initiative „Punte Esperanza" zugute kommen: Seit Ende 2013 unterstützt Familie Walter aus St. Leon-Rot die Schule „Las Lilias" in Traiguen/Chile. Hier werden 56 schwer körperlich oder geistig behinderte Kinder ganztags betreut. Das von der Stadt zur Verfügung gestellte Geld reicht nur für die Aufrechterhaltung der Gebäudesubstanz. Die Spende aus Walldorf komme gerade recht, um die wackligen Tische ersetzen zu können, so Doris Walter. Im Sommer wird sich Familie Walter bei ihrem Besuch in Chile nicht nur um das von ihnen geförderte Mädchenheim kümmern, sondern auch

 

weitere Unterstützung für die Schule in die Wege leiten. Unterstützt werden die Walters auch vom Verein „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf", der dieses Projekt ebenfalls unterstützt.

 


Die Freunde des Walldorfer Gymnasiums spenden für eine Schule für Kinder mit Behinderung in Chile: Schulleiterin Marianne Falkner, Barbara Diehm („Hilfe zur Selbsthilfe"), Doris Walter („Punte Esperanza"), Christa Nohe und Karin Geis. Foto: Pfeifer

 

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