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 Projekte Brasilien 

Lehrwerkstatt "Ziegelbrennerei" Sao Roque, Nordostbrasilien

 

Aus unserem Jahresbericht 2005:

In der Kleinstadt São Roque do Paraguaçú leben viele Familien in löchrigen Lehmhäusern und können von einem Steinhaus aus gekauften Ziegelsteinen nur träumen. Hier gibt es fast keine Arbeitsplätze. Die meisten jungen Leute ziehen daher ohne Ausbildung in die nächste Großstadt Salvador – praktisch ohne Zukunftsperspektive.

Durch eine Anschubfinanzierung aus Walldorf konnte 2002 eine stillgelegte Ziegelbrennerei wiederhergestellt und eingerichtet werden. Seit 2003 lernten hier 30 Jugendliche und Heranwachsende in zwei parallelen Kursen, aus Lehm Dachziegel und Mauersteine zu brennen. Noch in der Aufbauphase wurde mit der Serienproduktion begonnen: 10.000 Backsteine und 900 Dachziegel werden für den Bau eines einfachen Hauses (2 Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad) benötigt! Beim anschließenden Bau der Häuser wurden jeweils 8 Jugendliche pro Halbjahr ausgebildet.

Es stellte sich aber heraus, dass zum einen das Material für die Backsteine (incl. teurem Zement und Transportkosten für den Lehm) doch nicht so billig ist, und zum anderen kein ‚normaler‘ Maurer damit umgehen kann. Ein ausgebildeter Spezialist musste angestellt werden, der nicht nur die Herstellung überwacht, sondern auch die Familien beim Bau ihres neuen Hauses genau anleiten muss. Auf diese Weise ist es bisher nur möglich gewesen, pro Jahr maximal zwei Häuser zu bauen. Diese Kosten machen das Projekt „Ziegelbrennerei“ in der bisherigen Form unrentabel und berauben es der Perspektive, einmal finanziell auf eigenen Füßen stehen zu können. Auch die als Alternative geplante Massenherstellung von Lehmziegeln konnte nicht verwirklicht werden.

Deshalb werden wir das Projekt „Ziegelbrennerei“ beenden. Die verbliebenen Spendengelder werden 2007 an den dortigen „Freundeskreis von São Roque“ überwiesen und zum Bau von zwei ‚normalen‘ Steinhäusern für zwei besonders bedürftige Familien  verwendet.

Rechenschaftsbericht:

aus dem Jahr 2005 übertragener Betrag

2.170,71

durch Spenden erbrachter Betrag

1.102,11

auf das Jahr 2007 werden übertragen

3.272,82

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2005:

In der Kleinstadt São Roque do Paraguaçu leben viele Familien in löchrigen Lehmhäusern und können von einem Steinhaus aus gekauften Ziegelsteinen nur träumen. Da es hier fast keine Arbeitsplätze gibt, ziehen die meisten jungen Leute in die nächste Großstadt Salvador. Aber ohne eine Ausbildung sieht die Zukunft auch dort für sie kaum besser aus.

Um den Jugendlichen in São Roque eine Ausbildungsmöglichkeit und damit eine Zukunftsperspektive zu geben, wurde 2002 mit Unterstützung unseres Vereins eine stillgelegte Ziegelbrennerei wiederhergestellt und eingerichtet. Seit 2003 konnten hier 30 Jugendliche lernen, aus Lehm die begehrten Dachziegel und Mauersteine zu brennen. Ziel des Projektes war es, die Heranwachsenden an eine geregelte Arbeit heranzuführen, durch die sie für ihre Familien zudem noch den Bau eines eigenen Ziegelhauses ermöglichen konnten. Für ein solches Haus (2 Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad) benötigt man 10.000 Backsteine und 900 Dachziegel.

Inzwischen stellte sich heraus, dass die Produktion von Backsteinen im Vergleich zu den in großen Fabriken hergestellten Backsteinen unwirtschaftlich und zudem ihre Verwendung beim Hausbau problematisch ist. Deshalb wird sich die Ziegelbrennerei in Zukunft auf die Massenherstellung von Dachziegeln spezialisieren. So soll das Projektziel erreicht werden: Ausbildung der Jugendlichen in einer Lehrwerkstatt, die sich durch den Verkauf ihrer Produkte in absehbarer Zeit selbst tragen kann. Wegen der Umstellung des Projekts wurde im Jahr 2005 kein Geld überwiesen.

Rechenschaftsbericht:

aus dem Jahr 2005 übertragener Betrag

826,71 €

durch Spenden erbrachter Betrag

2.844,00 €

überwiesener Betrag

1.500,00 €

auf das Jahr 2006 werden übertragen

2.170,71 €

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2004:

In der Kleinstadt Sao Roque do Paraguacu leben viele Familien in löchrigen Lehmhäusern und können von einem Steinhaus aus gekauften Ziegelsteinen nur träumen. Hier gibt es fast keine Arbeitsplätze. Die meisten jungen Leute ziehen daher ohne Ausbildung in die nächste Großstadt Salvador – praktisch ohne Zukunft.
Durch die Unterstützung aus Walldorf konnte 2002 eine stillgelegte Ziegelbrennerei durch eine Anschubfinanzierung wiederhergestellt und eingerichtet werden. Das Projekt konnte 2003 erfolgreich damit beginnen, zwei Chancen gleichzeitig zu eröffnen: In zwei parallelen Kursen konnten 30 Jugendliche und Heranwachsende lernen, aus Lehm Dachziegel und Mauersteine zu brennen. In der ersten Phase (2003) erfolgte die geldwerte Entlohnung der Auszubildenden durch die hergestellten Steine und Ziegel für den Bau eines Hauses für die eigene Familie!

So sehen die löchrigen Lehmhäuser der Familien aus,
die durch unser Projekt zu einem neuen Haus kommen werden.

In der Aufbauphase 2004 begann nun die Serienproduktion: 10000 Backsteine und 900 Dachziegel sind für ein einfaches Haus (2 Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad) notwendig! Jeweils 8 Jugendliche pro Halbjahr wurden dabei ausgebildet.
Das erste Haus wurde von den Walldorfer Erstkommunionkindern bezahlt: Die Material-Kosten für 1 Haus, 3 Türen, 3 Fenster, 1 Toilettenschüssel, 1 Waschbecken betragen € 700!  Die Firmlinge finanzierten insgesamt drei Häuser für die ärmsten Familien!

In Zukunft ist der Verkauf der Steine und Ziegel an Familien und Institutionen in der näheren Umgebung geplant. So soll das Projektziel erreicht werden: eine Lehrwerkstatt, die sich durch den Verkauf ihrer Produkte selbst trägt.

Rechenschaftsbericht:

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

4.250,00

durch Spenden erbrachter Betrag

2.076,71 €

überwiesener Betrag

5.500,00 €

auf das Jahr 2005 werden übertragen

826,71

 

 

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Bilder aus der Ziegelbrennerei

Der Meister weist die Jugendlichen in den Gebrauch der nötigen Maschinen ein.

Beim Sieben des Sandes sind die Staubmasken besonders wichtig!

Der Lehm für die nächsten Backsteine wird vorbereitet.

Hier werden die gebrannten Lehmziegel getrocknet.

 

Aus unserem Jahresbericht 2003:

In der Kleinstadt Sao Roque do Paraguacú leben viele Familien in löchrigen Lehm­hütten und können von einem Steinhaus aus gekauften Ziegelsteinen nur träumen. Hier gibt es fast keine Arbeitsplätze. Die meisten jungen Leute ziehen daher ohne Ausbildung in die nächste Großstadt Salvador – praktisch ohne Zukunft.

Durch die Unterstützung aus Walldorf konnte 2002 eine stillgelegte Ziegelbrenne­rei durch eine Anschubfinanzierung wiederhergestellt und eingerichtet werden. Das Projekt konnte im Jahr 2003 erfolgreich damit beginnen zwei Chancen gleichzeitig zu eröffnen: in zwei parallelen Kursen konnten 30 Jugendliche lernen, aus Lehm Dachziegel und Mauersteine zu brennen. In dieser ersten Phase erfolgte die geld­werte Entlohnung der Auszubildenden durch die Steine und Ziegel für den Bau eines Hauses für die eigene Familie.

In der Aufbauphase (2004) ist an den Verkauf der Steine und Ziegel an Familien und Institutio­nen in der näheren Umgebung gedacht. So soll das Projektziel erreicht werden: eine Lehr­werk­statt, die sich durch den Verkauf ihrer Produkte selbst trägt.

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

2.000,00 €

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.000,00 €

an das Projekt überwiesener Betrag

4.000,00 €

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2002:

In der Kleinstadt Sao Roque do Paraguaçu leben viele Familien in löchrigen Lehmhäusern und können von einem Steinhaus aus gekauften Ziegelsteinen nur träumen.
In Sao Roque gibt es fast keine Arbeitsplätze. Die meisten jungen Leute ziehen daher ohne Ausbildung in die nächste Großstadt Salvador. Da sie aber auch hier weder Ausbildungs- noch Arbeitsplätze finden, haben sie praktisch keine Zukunft.
Die Wiederbelebung einer stillgelegten Ziegelbrennerei soll beide Übel gleichzeitig bekämpfen: In zwei parallelen Kursen sollen 30 Jugendliche und Heranwachsende lernen, aus Lehm Dachziegel und Mauersteine zu brennen.In der ersten Phase (2003) erfolgt die geldwerte Entlohnung der Auszubildenden durch die hergestellten Steine und Ziegel für den Bau eines Hauses für die eigene Familie. In der Aufbauphase (2004) ist der Verkauf der Steine und Ziegel an Familien und Institutionen in der näheren Umgebung geplant. So soll das Projektziel erreicht werden: eine Lehrwerkstatt, die sich durch den Verkauf ihrer Produkte selbst trägt. Für 2002 wurde mit einer Anschubfinanzierung die Wiederherstellung der Einrichtung sowie die Beschaffung aller nötigen Werkzeuge und Materialien für einen ersten Kurs ermöglicht.

Rechenschaftsbericht:

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

3.000,00 €

an das Projekt überwiesener Betrag

3.000,00 €


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