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 Projekte Brasilien 

Lehrwerkstätten für Jugendliche in Turuçu, Südbrasilien

 

Seit unserem Abschluss stehen Bäckerei und Schreinerei auf eigenen Füßen und sind über all die Jahre hinweg (bis heute - Februar 2013) sehr erfolgreich - ein Musterbeispiel für unsere Hilfe zur Selbsthilfe!

 

Aus unserem Jahresbericht 2009

Die Bäckerei arbeitet wieder mit voller Auslastung. Zur Zeit werden jeden Morgen 580 Lunchpakete für die Schulen gepackt. Von dem Gewinn werden 70% an die Mitarbeiter ausgeschüttet, die restlichen 30% werden z.B. für Neuanschaffungen zurückgelegt. Hier lässt sich beobachten, wie unsere Projekte in Turuçu von einander profitieren.

 

Die Schreinerei, in der inzwischen 16 Jugendliche ausgebildet wurden, soll im Februar 2010 ihre Arbeit wieder aufnehmen. Sie hatte früher sehr viele Aufträge bekommen und benötigte daher eigentlich keine regelmäßige Unterstützung mehr. Da es aber nur wenige Maschinen gibt, an denen gearbeitet werden kann, werden wir dieses Projekt weiterhin unterstützen, damit bei Bedarf neue Maschinen und Werkzeuge angeschafft werden können.

Rechenschaftsbericht  2009:

Lesen Sie den zusammengefassten Rechenschaftsbericht 2009
für alle Teilprojekte in
Turuçu  

 Bitte hier klicken:  

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2008

Die Bäckerei arbeitet mit Gewinn; davon werden 70% an die Mitarbeiter ausgeschüttet, die restlichen 30% werden z.B. für Neuanschaffungen zurückgelegt. Hier lässt sich beobachten, wie unsere Projekte in Turuçu von einander profitieren: Die Bäckerei versorgt das Kinderhaus und den Schülerhort mit Backwaren.
 

Die Schreinerei bekommt sehr viele Aufträge und benötigt daher eigentlich keine regelmäßige Unterstützung mehr. Hier sind inzwischen 16 Jugendliche beschäftigt. Die Warteliste ist lang, aber es gibt nur wenige Maschinen, an denen gearbeitet werden kann. Für solch große Anschaffungen reichen die Einnahmen allerdings nicht. Daher werden wir dieses Projekt weiterhin unterstützen, damit bei Bedarf neue Maschinen und Werkzeuge angeschafft werden können.

Ein reichhaltiges Warenangebot der Bäckerei

Nicht nur Gebrauchsgegenstände -
auch "Häuser" stellt die Schreinerei her

 

Aus unserem Jahresbericht 2007

Inzwischen können die Schreinerei und die Bäckerei ohne unsere regelmäßige Unterstützung auskommen.

Die Schreinerei und die Bäckerei arbeiten mit Gewinn; davon werden 70% an die Mitarbeiter ausgezahlt, die restlichen 30% werden z.B. für Neuanschaffun­gen zurückgelegt. Hier lässt sich beobach­ten, wie unsere Projekte in Turuçu von einander profitieren: So versorgt die Bäckerei das Kinderhaus und den Schülerhort mit Backwaren und die Schreinerei baut auch Möbel für beide Einrichtungen. Alle sind stolz darauf, nicht nur Almosenemp­fänger zu sein, sondern mit eigener Kraft das Leben in der Stadt nachhal­tig verbessern zu können.

Fröhliches Arbeiten in der Bäckerei

Die Schreinerei ist trotz weniger und nicht sehr professioneller Maschinen ein sehr erfolgreiches Projekt. Die Jugendlichen haben auch den Spielplatz im Zentrum gestaltet.

* Es gibt 8 Plätze für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in der Bäckerei, sie dürfen maximal 2 Jahre bleiben. Freitags wird immer Brot gebacken, inzwischen gibt es schon Listen mit Vorbestellungen. Die Mädchen verdienen unterschiedlich viel, je nachdem, wie lange sie in der Bäckerei mitarbeiten. Pro Woche sind das etwa 7,- Euro, was ihnen ermöglicht, ihre Familien zu unterstützen.

Einige der Mädchen der vorherigen Gruppe backen inzwischen zuhause Kuchen und Kekse und verkaufen sie in der Stadt. Beim Pfefferfest haben sie ebenfalls ihre Waren verkauft und gute Geschäfte gemacht. 

* Derzeit sind 11 Jugendliche in der Schreinerei beschäftigt, auch sie zwischen 14 und 18 Jahre alt. Einige davon sind körperlich oder psychisch behindert. Drei Jugendliche haben gerade die Werkstatt verlassen, weil sie reguläre Arbeit gefundne haben, dafür kommen drei andere hinzu. Die Jugendlichen bleiben maximal 2 Jahre in der Werkstatt, außer die Behinderten, die dürfen unbegrenzt bleiben. Die Schreinerei läuft weiterhin ausgezeichnet, es gibt regelmäßige Aufträge für Firmen (z.B. Kisten für die Erdbeerernte herzustellen). Möbel zu schreinern, alte Möbel restaurieren. Die Jugendlichen verdienen je nach Arbeitszeit etwas unterschiedlich, aber ungefähr 13,- Euro in der Woche, was sehr viel für sie ist.

 

Aus unserem Jahresbericht 2002:

Turuçu, eine Kleinstadt in Südbrasilien, ist wirtschaftlich sehr unterentwickelt. Ein Teil der Einwohner lebt in absoluter Armut. Da die meisten keine Schulbildung haben, bleiben ihnen nur Gelegenheitsjobs, um ihre Familien über Wasser zu halten.

Elsa Timm, die Leiterin des Gesundheitsressorts der Stadt Turuçu, hat in den letzten beiden Jahren mit der finanziellen Unterstützung unseres Vereins eine Schreinerei und eine Bäckerei als Ausbildungsstätte für benachteiligte Jugendliche eingerichtet. Beide Werkstätten arbeiten inzwischen mit Gewinn. Die Schreinerei erhielt bereits größere Aufträge von ortsansässigen Unternehmen, die Bäckerei versorgt die Umgebung mit Brot, Kuchen und Plätzchen nach deutschen Rezepten. Einen Teil der Einnahmen erhalten die Jugendlichen als „Lohn“. Sie unterstützen damit ihre Familien, bezahlen davon aber auch z.T. ihren eigenen abendlichen Schulunterricht.

Die Stadtverwaltung von Turuçu hat sich bereit erklärt, die Werkstätten im nächsten Jahr zu übernehmen und in unserem Sinne weiterzuführen.

Rechenschaftsbericht:

aus dem Jahr 2001 übertragener Betrag

2.428,64 €

durch Spenden erbrachter Betrag

2.793,72 €

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.500,00 €

an Elsa Timm überwiesener Betrag

5.000,00 €

auf das Jahr 2003 übertragener Betrag

2.872,36 €

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2001:

Turuçu, eine Kleinstadt im Süden Brasiliens, ist sehr unterentwickelt. Bisher gibt es kein fließendes Wasser. Auch die Ausbildungssituation für die Kinder und Jugendlichen ist miserabel, maximal bis zur 8. Hauptschulklasse kann ein Kind beschult werden. Der Besuch weiterführender Schulen ist nur Kindern aus wohlhabenderen Familien möglich. Drogen, Kriminalität und Prostitution sind große Probleme.

Gleich nachdem Elsa Timm ihre neue Stelle, als Leiterin des Gesundheitsressorts der Stadt Turuçu, angetreten hatte, wurde mit dem ersten Ausbildungs-Projekt, einer Schreinerei, begonnen. Von den Zuwendungen unseres Vereins wurden Maschinen und Werkzeug für die Schreinerei gekauft.

Eingenommenes Geld aus den hergestellten Produkten fließt zu 60% zurück ins Projekt, hiervon werden neue Materialien etc. gekauft. Die übrigen 40% werden gleichmäßig unter den Jugendlichen aufgeteilt.

Für 2002 ist der Aufbau einer Bäckerei geplant.

Rechenschaftsbericht:

aus dem Jahr 2000 übertragener Betrag

4.750,00 DM

durch Spenden erbrachter Betrag

5.620,00 DM

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

4.380,00 DM

an Elsa Timm überwiesener Betrag

10.000,00 DM

auf das Jahr 2002 übertragener Betrag

4.750,00 DM


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