Projekte Moldawien 

Kinderhaus Rybniza, Moldawien

 

Aus unserem Jahresbericht 2006:

Das Projekt wurde beendet.

Die Kleiderstube Walldorf e.V. wird sich weiterhin an den Kosten für die Betreuung der Straßenkinder beteiligen. Da Mobiliar und Spielsachen in solchen Einrichtungen großem Verschleiß unterliegen, sind Spenden immer sehr willkommen. Außerdem organisieren die Mitarbeiter der Kleiderstube jedes Jahr zu Weihnachten Paketaktionen für Kinder und alte Leute in Rybniza. Auch hier freut man sich über jede Unterstützung. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Walldorfer Rundschau.

 

Aus unserem Jahresbericht 2005:

Das Kinderhaus "Swet" Licht, mit dessen Bau 2001 begonnen wurde, ist nun fertig gestellt. Es wurde am 29.10.2005 nach einem Gottesdienst unter großer Anteilnahme der christlichen Gemeinde seiner Bestimmung übergeben. Im Obergeschoss befinden sich 24 Schlafräume und sanitäre Einrichtungen, getrennt für Jungen und Mädchen. Im Kellergeschoss sind Unterrichts-, Werk- und Spielräume untergebracht. Die Räume für die Verwaltung und jene für die medizinische Betreuung liegen im Erdgeschoss. Hier können alle Kinder von zwei Krankenschwestern und einem Arzt betreut werden.

Die Suppenküche in unmittelbarer Nachbarschaft des Kinderhauses bleibt weiter in Betrieb. Dort erhalten 120 Straßenkinder und mittellose Erwachsene täglich zwei kostenlose Mahlzeiten.

Damit ist dieses Projekt für unseren Verein abgeschlossen.  Die Kleiderstube Walldorf wird sich aber auch in Zukunft an den Kosten für die Betreuung der Straßenkinder beteiligen. Da zudem Mobiliar und Spielsachen solcher Einrichtungen großem Verschleiß unterliegen, ist uns jede Spende zur Unterstützung des Kinderhauses weiterhin willkommen.



Das Kinderhaus ist jetzt fertig gestellt

Bild links:
Dank der Hilfe aus Deutschland wächst das Projekt „Straßenkinder“ stetig. Immer mehr Kinder kommen zum Mittagessen und zur Kinderbibelstunde.

Bild rechts:
Im November 2004 wurde für die Kinder ein Klassenzimmer in dem die Kinderbibelstunden abgehalten werden, eingerichtet und mit viel Liebe geschmückt, Außerdem kommen viele Kinder nach der Schule hier hin, um ihre Hausaufgaben zu machen. Ein eigenes Klassenzimmer wurde für uns zu großer Freude und hilft uns sehr bei der Arbeit mit den Straßenkindern.

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

2.000,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

4.000,00 €

überwiesener Betrag

6.000,00 €

 

Werfen Sie bitte einen Blick
auf die Kinder in dem von uns unterstützten Kinderhaus:

Den armen Kindern aus Rybniza wird geholfen.

Ein Ausflug mit den Kindern

Tischgebet

Begehrte Hilfsgüter...

....die wirklich ankommen

Aber auch Süssigkeiten sind beliebt!!!

Eine gute Mahlzeit.

...der Teller wird leer gemacht!

Auch Hygiene muß sein !

Gemeinsam ....

...... schmeckt's am besten!

Selbstversorgung mit Eiern ...

.... und Fleisch.

Das Brot wird selbt gebacken.

 

Informationen des Hilfswerks "SWET"

Das Hilfswerk "Swet" (russisch LICHT) in Rybniza wurde in ökonomisch schwerer Zeit 1990 gegründet und vom Hilfswerk „Stephanus“ aus Deutschland stark unterstützt. Die humanitäre Hilfe aus Deutschland in Form von gebrauchter Kleidung, Lebensmitteln und medizinischem Inventar machte es möglich, einige Hilfsaktionen zu starten. Wir verteilten die Hilfe an Not leidende, arme und hungrige Bürger unserer Stadt. Mehrere tausend Menschen haben materielle und geistliche Hilfe bekommen. So ging für die armen Menschen ein Licht auf, welches selbst Gott in den Herzen seines Volkes angezündet hat.

Von Anfang an bekommen wir eine starke Unterstützung von der Kirchengemeinde Bergkirchen mit dem Pastor Baade, Ernst-Ludwig Homann aus Bad Oeynhausen und der Kleiderstube in Walldorf mit dem Projektleiter Heinz Blattmann vom Verein "Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V." Mit Hilfe dieser aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiter so wie vielen anderen wurden mehrere Hilfstransporte nach Russland, Ukraine und Moldawien durchgeführt. Das Hilfswerk "Swet" ist inzwischen als Schwerpunkt dieser Arbeit zu nennen. Für die Verpflegung der Straßenkinder, ist eine so genannte Suppenküche  eingerichtet worden. Außerdem gibt es auf dem Grundstück des Hilfswerks "Swet" eine Farm (mit 2 Hektar Land), wo Milch, Fleisch und ähnliche Produkte gewonnen werden. Auf dem Grundstück befindet sich auch ein Lager, wo die Hilfsgüter gelagert werden. Mit der unermüdlichen Hilfe unserer o. g. Spender wurde dem Hilfswerk "Swet" ein Traktor mit Anhänger und ein Mähdrescher der Firma „Glaas“ überreicht. Außerdem werden über eine von uns organisierte mobile Brotbäckerei täglich bis zu 300 Familien mit Armenspeisungen versorgt. In einer Kleiderkammer wird Bedürftigen mit Kleidung geholfen. Im September 2001 wurde noch ein Projekt „Straßenkinder“ ins Leben gerufen. Zur Zeit errichtet das Hilfswerk "Swet“ ein Kinderheim für diese Kinder, die sonst unter Brücken, in Kanalschächten und in Abbruchhäusern leben müssten. Die tägliche Beteiligung an heißen Mahlzeiten für Straßenkinder erreicht manchmal 100-120 Kinder.

Das Hilfswerk "Swet" verfügt über ein Kindersommerfreizeitlager „Zhiwaja woda“ (übersetzt: Lebendiges Wasser), in welchem jährlich im Sommer über 1.000 Kinder aus der christlichen Gemeinden der nahe liegenden Region zur Freizeit aufgenommen werden. Diese Freizeiten werden von erfahrenen ausgebildeten Mitarbeitern gründlich vorbereitet und organisiert. Im Sommer 2004 wurden 9 Freizeiten mit insgesamt 1.080 beteiligten Kindern durchgeführt, von denen 190 Straßenkinder waren, für die diese Freizeit ein großes Glück bedeutete!

Mit jedem neuen Tag wachsen die Autorität und der gute Ruf des Hilfswerks "Swet". Viele Menschen in der Region kennen dieses Haus als eine Mission, wo die Not leidenden praktische Hilfe und herzliche Anteilnahme finden. Darum kommen immer mehr Menschen dazu, um Hilfe zu bekommen.

Ein Beispiel für unsere Hilfe im Einzelfall:

Sascha Markitan, ein 10-jähriger Junge wohnte zusammen mit seiner Mutter in dem, von verstorbener Oma zurückgelassenem Haus. Alle Verwandten der Familie leben in sehr armen Verhältnissen, manche sind im Gefängnis, manche sind Alkoholiker. Es ist erschreckend wenn man bedenkt, dass ihre Kinder zur gleichen Armut verurteilt sind. Das sind „Waise“ Kinder bei lebenden Eltern!

Hilfswerk "Swet" geht nicht vorbei an solchen Kindern. Denn das Projekt „Straßenkinder“ ist besonders für solche Kinder ins Leben gerufen worden, um ihnen die Liebe, Zärtlichkeit und Fürsorge zu geben. Als die schwere Situation von Sascha uns bekannt wurde, nahmen wir ihn in unser Programm „Straßenkinder“ mit auf. Täglich kommt Sascha zu Missionssuppenküche, außerdem bekommt er alles Notwendiges z. B. Kleidung, Medikamente und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Das ist eine Rettung für die Kinder von der Straße.

 

Aus unserem Jahresbericht 2004:

Verschieden Behinderungen haben die Fertigstellung des Hauses für Straßenkinder in Rybniza immer wieder hinausgezögert. Inzwischen sind Türen und Fenster eingesetzt, und die Außenfassade ist mit einem Verputz versehen. So können trotz des sehr kalten Winters die Handwerker den Innenausbau und alle Installationen zügig vorantreiben. Die Zahl der Straßenkinder, die täglich um eine warme Mahlzeit anstehen, wächst ständig. So wird das neue Haus für die Kinder und ihre Betreuerinnen eine große Hilfe werden.

Zur endgültigen Fertigstellung des Hauses wurden aus Mitteln der Kleiderstube nochmals  € 10.000,- nach Rybniza gebracht. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, wird auch weiterhin finanzielle Unterstützung erforderlich sein.

Die Fertigstellung des Kinderhauses ist jetzt abzusehen

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

2.000,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

4.000,00 €

überwiesener Betrag

6.000,00 €

   

Aus unserem Jahresbericht 2003:

In Rybniza, im russischen Teil Moldawiens, macht der Bau des Kinderhauses gute Fortschritte. Nach

anfänglichen Schwierigkeiten steht der Rohbau nun und das Dach ist gedeckt. Türen und Fenster werden nach dem Winter eingebaut. Heinz Blattmann konnte sich Anfang des Jahres vom Fortgang der Arbeiten persönlich überzeugen. In diesem Jahr soll das Haus dann von den Straßenkindern und ihren Betreuerinnen bezogen werden. Die Kinder, die überwiegend aus total zerrütteten Familienverhältnissen kommen, können kaum das Frühjahr erwarten, um die Außenanlagen mit zu gestalten. Für diese Kinder, die teilweise von ihren Eltern ausgesetzt wurden, übernimmt der Staat keinerlei Verantwortung.

(Klicken für vergrößerte Ansicht)

Das Kinderhaus im Rohbau
 

(Klicken für vergrößerte Ansicht)

Große Bescherung durch den Besuch aus Deutschland

(Klicken für vergrößerte Ansicht)

Ein Festmahl für die Kinder
 

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

1.000,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.000,00 €

überwiesener Betrag

3.000,00 €

 

 

Aus unserem Jahresbericht 2002:

Das Kinderhaus in Rybniza hat im letzten Jahr große Fortschritte gemacht, auch dank der Spenden aus Walldorf und der Unterstützung durch viele andere Spender.

Das alte Haus musste im Dezember 2001 vollständig abgerissen werden, da die Grundmauern für ein zweistöckiges Gebäude zu schwach waren. Wegen des langen, strengen moldawischen Winters konnte erst im späten Frühjahr 2002 mit dem Neubau begonnen werden. Aber trotz zahlreicher Verzögerungen ist nach neuesten telefonischen Nachrichten der Rohbau bereits bis zum Dach fertig.

Das Ehepaar Birkenmaier vergewisserte sich im Mai über den Baufortschritt und

ließ sich die Abrechnungen und Baupläne vorlegen. Danach sollen im Kellergeschoss Lagerräume, Installationen und kleine Räume für die Kinder eingerichtet werden. Im Erdgeschoss sind eine ambulante Krankenstation und größere Versammlungsräume vorgesehen, im Dachgeschoss werden Schlafräume gebaut.

Die Zahl der Kinder, die hier täglich zwei warme Mahlzeiten erhalten und die einmal in dem Haus wohnen sollen, hat sich inzwischen auf über 120 erhöht.

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

1.000,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.000,00 €

überwiesener Betrag

3.000,00 €

 

Aus unserem Jahresbericht 2001:

In Rybniza, im russischen Teil Moldawiens, ist ein großer Teil der Bevölkerung extrem arm. Die einzige soziale Einrichtung der Stadt "Swet" (= Licht) bemüht sich auf privater Basis um die Bedürftigen. Eine Gruppe von Straßenkindern wird von zwei jungen Frauen uneigennützig betreut und hatte bis vor kurzem ein altes Gebäude auf dem Gelände der orthodoxen Kirche als Unterschlupf. Dieses Gebäude wurde ihnen weggenommen, weil die Kirche in enger Zusammenarbeit mit dem korrupten Staat keine Schwierigkeiten beim Aufzeigen sozialer Missstände machen möchte. Die beiden Frauen haben sich deshalb um Hilfe an Swet gewandt. Dort wird die Gruppe zur Zeit mit zwei warmen Mahlzeiten täglich versorgt. Auf dem Gelände dieser Einrichtung gibt es ein halb verfallenes Gebäude, das Alexander Pantschina mit seinen Helfern als Haus und Heimat für die Straßenkinder einrichten möchte. So werden keine Personalkosten entstehen. Es muss lediglich das Baumaterial gekauft werden.

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

3.000,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

6.000,00 €

überwiesener Betrag

9.000,00 €

 

 

 

 


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