Andere Projektländer   

Neubau von Grundschulklassen an der Adinath Secondary School
Hilfe für die von Erdbeben geschädigte Schule in Kirtipur/Chobhar

 

Projektbetreuung in Walldorf:

 

Wilfried Gerfen

Projektbetreuung vor Ort:

 

Vijaya Kumar Maharjan

 

Chronologie:

April 2011

Begründung eines neuen Hilfsprojektes in Nepal ab 2012

 

Dezember 2011:

Änderung des Projekt-Rahmens vom April 2011

 

April 2012:

Die Pläne zum Bau neuer Grundschulklassen

 

Juni 2012:

Baubeginn

 

November 2012:

Der Bau macht große Fortschritte

 

März 2013:

Die neue Schule ist bezugsfertig

 

Frühjahr 2014:

Die neue Schule ist bezugsfertig

 

Frühjahr 2014

Abschluss unserer Förderung

 

Schon während der Fundamentarbeiten für den ursprünglich geplanten eingeschossigen Schulbau mit neuen Grundschulklassen war es der Schulleitung und dem Schulveraltungskomitee gelungen, angesichts der nach den Erdbebenschäden entstandenen prekären Situation weitere finanzielle Unterstützung auch von kommunalen und staatlichen Stellen zu akquirieren.

Damit konnte der erst für die fernere Zukunft geplante Bau eines 3-stöckigen Schulgebäudes vorgezogen werden. Das einstöckige Gebäude, das ohnehin in den langfristigen Plänen nur Verwaltungs- und Gemeinschaftsräume aufnehmen sollte, wurde statt dessen mit unserem Einverständnis zurückgestellt.

Bei dem geänderten Bauablauf wurde seitens der Schulleitung sorgfältig darauf geachtet, dass die von uns bereitgestellten Mittel tatsächlich für die vorgezogenen Fertigstellung von 3 Klassenräumen im unteren Geschoss des Schulbaus eingesetzt wurden. Die Schulleitung hat die drei von uns finanzierten Klassenräume mit Erinnerungstafeln an die Spender versehen. Eine weitere Förderung der Schule ist nicht vorgesehen.

Vor dem neuen, jetzt 3-stöckigen Gebäude wurde das alte marode Schulhaus im Frühjahr 2014 abgerissen. Wegen des sparsamen Gebrauchs unserer Spenden konnte ein kleiner Teil des für die Klassenräume bestimmten Geldes mit unserer Zustimmung für den Verputz des Gebäudes und weiterer Klassenräume verwendet werden.

Dank an Nepalhilfe Kirtipur und

Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V.

Dank an den

Rotary Club Darmstadt

     
     

Die Vorschulklasse

erstes Schuljahr

zweites Schuljahr

Begeisterter Empfang durch die Schülerinnen und Schüler mit besonderen Ansprachen und Gesangsdarbietungen bei meinem Besuch der Adinath Secondary School im September 2013

 

März 2013

die neue Schule ist schon provisorisch bezugsfertig:

   
     

Pünktlich vor Beginn des neuen Schuljahres ist der neue Schulbau so weit fertig gestellt, dass die neuen Klassen bezogen werden können. Ein Schrein in der Außenmauer darf nicht fehlen!!

Mit der Fertigstellung und dem Bezug der 3 ursprünglich geplanten Klassenräume ist unser Projekt abgeschlossen.

Eine weitere Förderung des nach Umplanung seitens der Schulleitung nunmehr mehrgeschossigen Gebäudes ist nicht vorgesehen.

Unsere Spenden wurden - überwacht durch unserem örtlichen Projektbetreuer - sehr verantwortungsbewusst und sparsam und ausschließlich für die geplanten Klassenräume verwendet, sodass die etwa 10 % eingesparten Gelder mit unserem Einverständnis für die Möblierung der Klassenräume sowie für Lehrmittel verwendet werden können

 

November 2012:

Der Bau macht große Fortschritte

Im November 2012 beginnt das Mauern der Wände. In den Bildern sind die von uns gesponserten Klassenräume zu erkennen. Da es der Schulleitung in der Zwischenzeit gelungen war, zusätzliche Mittel für den Schulbau zu akquirieren, wurden die Baupläne um den teilweisen Ausbau einer 2. Geschossfläche erweitert.

 

Juni 2012:

Baubeginn

Gerade noch rechtzeitig vor noch stärkeren Beeinträchtigungen durch die Regenzeit konnte mit den Planierungsarbeiten auf dem neuen Baugelände begonnen werden.

Der felsige Untergrund hat es zunächst  unmöglich gemacht, Maschinen (Bulldozer) einzusetzen, sodass die Arbeiten - auch um die Gefährdung der Kinder im alten Schulbau zu verhindern - überwiegend in Handarbeit durchgeführt wurden. Es bleibt abzuwarten, ob der felsige Untergrund sich als Vorteil erweist, weil dadurch der Umfang und die Kosten der Fundamentarbeiten reduziert werden könnte

 

April 2012:

Die Pläne zum Bau neuer Grundschulklassen

Lageplan und Ansicht des Baugeländes für den Neubau des neuen Schulgebäudes.
Ansicht von Nord nach Süd. Die Erweiterungsfläche liegt östlich und erhöht zum alten Schulgebäude.

Am 01. Mai 2012 fanden im Rektorenzimmer der Adinath Secondary School die abschließenden Verhandlungen zum Umfang der Baumaßnahme sowie zu unserer finanziellen Unterstützung statt.

Erfreulicherweise hatte sich ein Spender aus Darmstadt kurz vorher bereit erklärt, sich an dem Projekt mit einer außerordentlich großzügigen Spende zu beteiligen und  die Kosten für den Bau eines der Klassenräume zu übernehmen.

Nach Erhöhung unserer Spenden aus 2011 aus zwischenzeitlich zusätzlich verfügbaren Eigenmitteln, die zweckgebunden gespendet wurden, kann jetzt der Bau von insgesamt 3 Klassenräumen gefördert werden.

Planungsansicht mit dem Toiletten-Trakt links und den von uns gesponserten Klassenräumen 4, 5 und 6 rechts.

Grundriss

Mit den Bauarbeiten, insbesondere mit den Fundamenten und nach genaueren Bodenuntersuchungen ggf. noch der erforderlichen Stützmauer neben dem hoch gelegenen Baugrund soll noch vor Beginn der Regenzeit 2012 angefangen werden. Wir haben die Bereitstellung der finanziellen Hilfe aus Eigenmitteln über den bereits im Dezember 2011 überwiesenen Betrag von 6.800 Euro hinaus von der Vorlage einer präzisen Kostenermittlung für die einzelnen Gewerke abhängig gemacht. Diese Berechnung wird erneut und in bewährter Weise von unserem schon im Projekt "Indrayani-Schule" höchst erfolgreichen örtlichen Vertrauensmann Mr. Vijaya Kumar Maharjan geleitet.

 

Dezember 2011:

Änderung des Projekt-Rahmens vom April 2011 (siehe dort!) 

Am 18. September 2011 ereignete sich an der Ostgrenze Nepals zu Sikkim ein schweres Erdbeben, dessen zerstörerische Kraft sich bis in das Kathmandutal ausdehnte. Obwohl zum Glück nur sehr wenige Menschen zu Schaden kamen, waren bis nach Kathmandu vor allem bei sehr alten, aus Holz und Lehm gebauten Häusern teilweise große Schäden entstanden.

Das alte Schulgebäude der Adinath-Schule in Chobar, das wegen seiner Lage auf dem Felsenhügel eigentlich als erdbebensicher galt, ist durch das Beben so schwer geschädigt worden, dass das Schulverwaltungs-Komitee aus Sicherheit für die Kinder Abriss und Neubau  für notwendig befunden hat. Man hat sich bemüht, aus die erforderlichen Mittel aus den unterschiedlichsten Quellen - z.B. dem regionalen Schulbüro und diversen Spendern - die erforderlichen Mittel aufzubringen.

Wir wurden durch die Schulleitung um Zustimmung gebeten, die für die ursprünglich geplanten Sanierungsarbeiten  schon im Dezember 2011 an unseren Vertrauensmann überwiesenen 6.800 Euro nun für den Neubau des Gebäudes mit den Grundschulklassen  verwenden zu dürfen.

Das marode Schulgebäude hat unter den Erdstößen so stark gelitten, dass sich die Schulleitung und das Schul-Verwaltungs-Komitee entschließen mussten, kurzfristig eine neues Gebäude zur Aufnahme der Grundschulklassen auf dem Schulgelände zu errichten. Nach Abriss des maroden alten Gebäudes ist es ein Zukunftstraum, auf dem frei werdenden Gelände dann  einen  Schulneubau  für alle weiterführenden Klassen zu errichten.

Das Erdbeben von 2011 hat dem alten Gebäude arg zugesetzt.
Man muss um die Sicherheit der Kinder fürchten

Selbstverständlich haben wir zugestimmt. Gleichwohl haben wir aber die Zusendung der Unterlagen zu der Baumaßnahme (Pläne, Kostenaufstellungen usw. ) erbeten, um evtl. unsere Unterstützung an die Erfordernisse anzupassen. Auch möchten wir erreichen, dass mit unserer Unterstützung möglichst ein klar definierter Bauabschnitt / Gebäudeteil gefördert wird.

 

April 2011

Begründung eines neuen Hilfsprojektes in Nepal ab 2012

Das Newar-Dorf Chobar krönt einen der Hügel östlich von Kirtipur, von dem aus sich ein grandioser Blick auf Kathmandu bietet.
Hier liegt die staatliche Adinath Secondary School, die etwa 360 Schüler aus den umliegenden Siedlungen besuchen.


               

Die für nepalesische Verhältnisse vergleichsweise gut ausgestatteten Klassenräume der Sekundarstufen in den neueren Gebäudeteilen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das alte, ursprüngliche Schulgebäude, in dem die Grundschulklassen, der

Kindergarten aber auch die Lehrerzimmer untergebracht sind, in einem nicht nur beklagenswertem, sondern gefährlichen baulichen Zustand befindet.

Durch das marode Dach regnet es in die Klassenräume und Lehrerzimmer des oberen Stockwerks. Nur mühsam versucht man das Wasser mit Eimern und sonstigen Gefäßen aufzufangen. Aber im Laufe der Zeit  hat das Wasser die Fußbodenbretter und das darunter liegende Deckengebälk faulen lassen.

Der abzusehende Einsturz der Decken in den unten liegenden Grundschulklassen wird derzeit nur mit soliden Balken verhindert, die mitten in die Klassenräume gestellt wurden.

Die staatliche Schule verfügt über keinerlei Mittel für die dringend erforderliche Sanierung. 4 Klassenräume sind betroffen. Nach einer Reparatur des Daches müssen hier die alten Decken entfernt und  durch neue ersetzt werden. Bedingt durch die in Nepal in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Holzpreise wird der Austausch der Bohlen und Bretter ca. 7.000 Euro kosten.

Bitte informieren Sie sich über den Projektverlauf
in unseren aktuellen Jahresberichten


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