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Unser Engagement in Sri Lanka

 

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Nähwerkstatt im Schulzentrum Payagale, Sri Lanka

Projektbeginn:

Projektende:

2005

2008

Projektbetreuung in Walldorf:

Hanne Meißner

Projektbetreuung vor Ort

Prinzipalin/Schulleiterin Priyanka de Silva,
Dr. Peter Frauenfeld

 

Aus unserem Jahresbericht 2008:

Die Verantwortlichen im Schulzentrum Payagale haben uns mitgeteilt, dass sie auf Grund der neuesten Entwicklung vor Ort nunmehr keine Schneiderschule mehr einrichten wollen.

Die nach 2008 übertragenen Spendengelder in Höhe von 5.377,00 Euro, die für das Schulzentrum in Payagale gesammelt wurden, hat der Verein deshalb  an den Notar Herrn Peter Frauenfeld in Schwetzingen überwiesen, damit im Schulzentrum anstelle einer Schneiderschule m 8 PC-Arbeitsplätze eingerichtet werden konnten. Alle Spender wurden über die Umwidmung ihrer Spenden informiert.

Das Projekt ist damit abgeschlossen.

 

Aus unserem Jahresbericht 2007:

Nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 hatten wir uns 2005 für die Unterstützung eines Schulprojekts des Schwetzinger Notars Peter Frauenfeld entschieden. Das von ihm erworbene Schulgelände liegt südlich der Hauptstadt Colombo in der Nähe von Payagale, etwa 8 km vom Meer entfernt. Die Schule wird ca. 600 Schülerinnen aller Altersstufen aufnehmen, eine gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen ist in Sri Lanka nicht gestattet. Sie umfasst Vor- und Grundschule und Highschool. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Internat, dessen Bau von der Stadt Walldorf unterstützt wird. Dort werden ab 2008 etwa 70 Mädchen im Alter von 6-15 Jahren leben. Viele dieser Kinder kommen aus Familien, die durch den Tsunami ihre Erwerbsgrundlage verloren haben.

Im Rahmen des Highschool-Unterrichts soll auch eine praktische Berufsausbildung erfolgen, die es den Mädchen ermöglichen kann, nach Schulabschluss selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Hierfür war von Seiten Herrn Frauenfelds und der Schulleiterin ursprünglich die Einrichtung einer Nähwerkstatt geplant. Für die Finanzierung des Mobiliars und der Maschinen hatten wir auf der Grundlage eines Kostenvoranschlags € 10.000 zugesagt.

Wegen ungewöhnlich langer Regenzeiten hatte sich der Bau der Schulgebäude erheblich verzögert; so konnte der Unterricht erst im Januar 2007 beginnen, zum Teil sogar dann noch in provisorischen Klassenräumen. Die Errichtung des Gebäudes für die Nähwerkstatt musste inzwischen ganz zurückgestellt werden und erscheint nicht mehr planbar. Ein anderes sehr sinnvolles Projekt jedoch, das sich schon demnächst realisieren ließe, ist die Ausstattung der Schule mit PC-Arbeitsplätzen. Am Wert dieses Projektes für die beruflichen Chancen der Schülerinnen besteht kein Zweifel.

Nach eingehender Beratung und in Absprache mit Herrn Frauenfeld haben wir deshalb beschlossen, die seit 2005 eingegangenen Spendengelder in Höhe von 5.377 € entsprechend umzuwidmen. Mit diesem Betrag werden wir 2008, nach Vorlage eines Kostenvoranschlags, die Ausstattung von PC-Arbeitsplätzen an der Schule finanzieren. Selbstverständlich werden wir alle Spender über diese Umwidmung informieren und ihnen den Sinn dieser Entscheidung erläutern. Auch bei der Finanzierung der PC-Arbeitsplätze kommen alle Spenden ohne Abzug den Schülerinnen des Katharina-Shirani-Frauenfeld-Colleges zugute.

Rechenschaftsbericht:

2005 durch Spenden erbrachter Betrag:

1.220,00

2006 durch Spenden erbrachter Betrag:

2.827,00

2007 durch Spenden erbrachter Betrag:

1.330,00 €

auf das Jahr 2008 werden übertragen:

 5.377,00 €

   

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Aus unserem Jahresbericht 2006:

2005 hatten wir uns nach eingehender Prüfung für die Unterstützung eines Schulprojekts für Tsunami-Waisen des Schwetzinger Notars Peter Frauenfeld entschieden. Das von ihm erworbene Schulgelände liegt südlich der Hauptstadt Colombo in der Nähe von Payagale, etwa 8 km vom Meer entfernt. Die Schule wird ca. 600 Schülerinnen aller Altersstufen aufnehmen, eine gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen ist in Sri Lanka nicht gestattet. Sie umfasst Vor- und Grundschule und Highschool. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Waisenhaus, dessen Bau von der Stadt Walldorf unterstützt wird. Dort werden etwa 70 Mädchen im Alter von 6-15 Jahren leben, die ihre Familie durch den Tsunami verloren haben.

Im Rahmen des Highschool-Unterrichts wird auch eine praktische Berufsausbildung erfolgen, die es den Mädchen ermöglichen soll, unmit-



Im Bau befindliches Gebäude unserer Schule in Payagale

telbar nach Schulabschluss selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Hierfür werden wir die Einrichtung einer Nähwerkstatt finanzieren. Diese Maschinen werden ca. 7.400,- € kosten; zusammen mit dem Mobiliar rechnen wir mit einem Finanzierungsbedarf von 10.000 €. Die Ausbildung werden einheimische Lehrkräfte und Gastlehrer aus Deutschland übernehmen. Wegen der ungewöhnlich langen Regenzeit 2006 hat sich der Bau der Schulgebäude erheblich verzögert; der Unterricht kann daher erst im Januar 2007 beginnen. Auch die Einrichtung der Nähschule musste auf 2007 verschoben werden. Geplant ist, dass nicht nur Schülerinnen, sondern auch Frauen aus den umliegenden Dörfern hier Nähunterricht bekommen. Damit soll ihnen ermöglicht werden, den Lebensunterhalt für ihre Familien zu erwirtschaften.

Rechenschaftsbericht:

2005 durch Spenden erbrachter Betrag

1.220,00

2006 durch Spenden erbrachter Betrag

2.827,00

Auf das Jahr 2007 werden übertragen

4.047,00 €

 

Aus unserem Jahresbericht 2005:

Wir alle erinnern uns noch lebhaft an die Berichte und Bilder über die Flutkatastrophe in Südostasien Ende Dezember 2004. Weltweit wurden Spenden für die Soforthilfe gesammelt, die Reaktionen waren überwältigend. Inzwischen hat sich bezüglich des Einsatzes der Gelder leider Ernüchterung breit gemacht.

Wir beteiligen uns grundsätzlich nicht an Soforthilfemaßnahmen. Daher haben wir uns nach eingehender Prüfung für die Unterstützung eines Schulprojekts für Tsunami-Waisen entschieden, das der Schwetzinger Notar Peter Frauenfeld aufbauen wird. Das Schulgelände liegt südlich der Hauptstadt Colombo in der Nähe von Payagale, etwa 8 km vom Meer entfernt. Die Schule ist für ca. 600 Schülerinnen aller Altersstufen geplant, eine gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen ist in Sri Lanka nicht gestattet. Sie umfasst Vor- und Grundschule und Highschool. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Waisenhaus, dessen Bau von der Stadt Walldorf unterstützt wird. Dort werden etwa 70 Mädchen im Alter von 6-15 Jahren leben, die ihre Familie durch den Tsunami verloren haben.

Im Rahmen des Highschool-Unterrichts wird auch eine praktische Berufsausbildung erfolgen, die es den Mädchen ermöglicht, unmittelbar nach Schulabschluss selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Hierfür werden wir die Einrichtung einer Nähwerkstatt finanzieren. Bei der Zusammenstellung der benötigten Maschinen haben wir uns von der Heidelberger Innungsmeisterin Frau Preisz beraten lassen. Diese Maschinen werden ca. 7.400,- € kosten; zusammen mit dem Mobiliar rechnen wir mit einem Finanzierungsbedarf von 10.000 €. Die Ausbildung werden einheimische Lehrkräfte und Gastlehrer aus Deutschland übernehmen. Der Unterricht wird voraussichtlich im August 2006 beginnen.



So werden bald auch die Klassenzimmer "unserer Schule" in Payagale aussehen!

Rechenschaftsbericht:

2005 durch Spenden erbrachter Betrag

1.220,00

2005 für die Auszahlung in 2006 genehmigter Betrag

7.000,00 €


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