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Unser Engagement in Tansania

 

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Entbindungsstation in Mugamba/Tansania

Projektbeginn:

Projektende:

2005

2008

Projektbetreuung in Walldorf:

Petra Schwab

Partner in Deutschland

Gerhard Schöps, Medizinische Missionshilfe e.V. Heimsheim

Partner vor Ort

Gideon Kibambai, Medical Assistant, Mugamba

 

Aus unserem Jahresbericht 2008:

Ursprünglich waren die Spenden für die Finanzierung einer Solaranlage vorgesehen. Da sich die technischen Voraussetzungen für die Installation aber immer wieder als unzureichend erwiesen haben, wurden die Gelder umgewidmet. Die Spender wurden informiert und haben sich dankenswerterweise damit einverstanden erklärt.

 

Das Gebäude der Entbindungsstation in dem kleinen Dorf Bugamba direkt am Tanganyika-See wurde 2006 errichtet. Im Frühjahr 2007 konnte auch die darin untergebrachte Erste-Hilfe-Station eröffnet werden. Monatlich werden dort inzwischen rund 300 Patienten behandelt, darunter auch viele werdende Mütter, die wegen zu erwartender Probleme bei der Entbindung in ein Krankenhaus überwiesen werden müssen. Das nächste Krankenhaus ist nur auf dem Weg über den See zu erreichen. Um es den Mitarbeitern und Patientinnen zu ermöglichen, unabhängig von den selten fahrenden öffentlichen Booten schnell dorthin zu gelangen, haben wir einen Außenbordmotor zum Preis von 2.800 € finanziert, der inzwischen an eines der zahlreich vorhandenen Fischerboote montiert werden konnte.

Wie ein Mitarbeiter der Medizinischen Missionshilfe schon früher berichtete, waren die Erste-Hilfe-Station und die Mutter-Kind-Station bereits sehr bald nach der Eröffnung an ihre räumlichen Grenzen gestoßen. Daher wurde der Station noch ein in der Nähe befindliches leeres Gebäude zur Verfügung gestellt. Mit unserer finanziellen Hilfe von 1.300 € wurde es mit 10 Betten für Patientinnen ausgestattet. So können die Frauen nach der Entbindung noch einige Tage in der Obhut der Pflegekräfte bleiben, bis sie die Kraft haben, sich mit ihrem Kind wieder auf den schwierigen Heimweg zu machen.

Rechenschaftsbericht:

Übertrag aus dem Jahr 2006:

4.066,08

an das Projekt überwiesener Betrag:

4.100,00 €

 

Aus unserem Jahresbericht 2007:

Das Gebäude der Entbindungsstation in dem kleinen Dorf Bugamba am Tanganyika-See wurde 2006 errichtet. Leider hatte sich der Bau der Latrinen sehr verzögert, so dass die Erste-Hilfe-Station (Dispensary), und damit auch die darin untergebrachte Entbindungsstation, erst im Frühjahr 2007 eröffnet wurde.

Mittlerweile konnte Richard Mang, ein Vertreter der Medizinischen Missionshilfe Heimsheim, der auch im Sommer 2007 in Bugamba und Umgebung wieder Schulungen des Pflegepersonals vorgenommen hat, die Erste-Hilfe-Station besuchen. Er berichtete, dass die Dispensary und die Mutter-Kind-Station von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden und bereits in kürzester Zeit an ihre räumlichen Grenzen gestoßen sei.

Über Herrn Mang erreichte uns auch die Bitte von Herrn Kibambai, dem medizinischen Leiter der Dispensary, die von unserem Verein bereits genehmigte Solaranlage erst einmal zurückzustellen. Er bat uns, dieses Geld stattdessen dem Dorf Bugamba für mindestens ein weiteres Behandlungsbett und einen zweiten Kühlschrank zur Verfügung zu stellen.

Nach Vorlage der entsprechenden Kostenvoranschläge werden wir dieser Bitte nachkommen und den Betrag umwidmen.

Idylle mit Latrine

Der 'Hafen' des Dorfes

Blick auf den Tanganyika-See

Sprechstunde

Warte-'Zimmer'

Das Labor

Entbindungsstuhl

Medikamentenvorrat

Untersuchungsliege

Rechenschaftsbericht:

Übertrag aus dem Jahr 2006:

4.066,00

auf das Jahr 2008 werden übertragen:

4.066,00 €

 

Länderübersicht

 

Aus unserem Jahresbericht 2006:

Das Gebäude der Entbindungsstation in dem kleinen Dorf Mugamba am Tanganyika-See konnte 2006 errichtet werden. Allerdings wurden noch keine Latrinen gebaut – und ohne funktionierende Latrinen darf die Station nicht in Betrieb genommen werden. Auch die Inneneinrichtung ist noch nicht vollständig. Richard Mang, ein Vertreter der Medizinischen Missionshilfe Heimsheim, der im Sommer in Mugamba und Umgebung Schulungen des Pflegepersonals vorgenommen hat, rechnet jedoch mit dem baldigen Abschluss der Arbeiten. Erst danach werden wir weitere Gelder überweisen.

Unser besonderer Dank gilt der Evangelischen und der Katholischen Pfarrgemeinde, die im Januar Einnahmen des ökumenischen Adventsbasars 2005 in Höhe von 1.566,08 € gespendet haben, und der Evangelischen Gemeindejugend, die ihre Einnahmen aus der Tannenbaum-Aktion 2006 in Höhe von 2.500 € für den Ausbau der Entbindungsstation zur Verfügung gestellt hat. Dadurch wird im Jahr 2007 auch die Anschaffung der dringend benötigten Solaranlage  möglich. Sollte nicht der gesamte Betrag für die Inneneinrichtung und die Solaranlage gebraucht werden, wollen wir die restliche Summe für den Kauf von Impfstoffen verwenden.



D
ie Steine liegen bereit. Sobald damit eine Latrine gebaut ist,
kann die Mutter-Kind-Station in Betrieb genommen werden.

Rechenschaftsbericht:

Spende der Pfarrgemeinden

1.566,08 €

Spende der ev. Gemeindejugend

2.500,00 €

auf das Jahr 2007 werden übertragen

4.066,08 €

 

Länderübersicht

 

Aus unserem Jahresbericht 2005:

Mugamba ist ein kleines Dorf am Tanganyika-See, dem zweitgrößten See Afrikas. Dieser See liegt knapp 800 m ü.M., ist rund 650 km lang, zwischen 20 und 80 km breit und bis zu 1435 m tief. An seine Ufer grenzen die Länder Tansania, Sambia, Zaire und Burundi.

Nach Mugamba führt keine Autopiste. Das Dorf ist nur über den See erreichbar oder zu Fuß über die Berge. Frauen, die hier ihre Kinder gebären, sterben oft an Infektionen, die durch einfache Medikamentengaben verhindert werden könnten. Auch die Säuglingssterblichkeit ist wegen mangelnder Hygiene sehr hoch. Mit unserer Unterstützung soll dort eine Entbindungsstation in einem Mutter-Kind-Zentrum eingerichtet werden. Hier können Frauen in sauberer Umgebung entbinden, notfalls mit ärztlicher Hilfe. Ihre Kinder werden untersucht und erhalten die notwendigen Impfungen. Da Mugamba keinen Stromanschluss hat, wird vordringlich ein mit Petroleum betriebener Kühlschrank zur Lagerung der Medikamente und ein Generator zur Stromerzeugung für die Beleuchtung benötigt. Hinzu kommen eine Entbindungsliege und Instrumente  für die Geburtshilfe.

Rechenschaftsbericht:

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

3.000,00

an  Medizinische Missionshilfe e.V. überwiesener Betrag

3.000,00 €


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